Schneller Prozessor und viel Speicher

In beiden Smartphones steckt der Octa-Core-Prozessor Snapdragon 835, also Qualcomms derzeitiger Oberklasse-Prozessor. Dem stehen 4 GByte Arbeitsspeicher zur Verfügung, das Gerät reagiert damit immer schnell und zügig. Auch die neuen Modelle haben keinen Steckplatz für Speicherkarten, Google bietet die Smartphones wahlweise mit 64 oder 128 GByte Flash-Speicher an.

  • Pixel 2 XL (Bild: Google)
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  • Googles Pixel 2 XL (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
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Googles Pixel 2 XL (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
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Die beiden LTE-Smartphones werden in Deutschland mit einem Nano-SIM-Steckplatz ausgeliefert. Dabei werden LTE Cat 15, WLAN-ac, Bluetooth 5.0 sowie NFC unterstützt. Es gibt einen GPS-Empfänger und einen USB-Type-C-Anschluss nach USB 3.1 Gen 1. Die Stereo-Lautsprecher befinden sich auf der Vorderseite. Sie waren beim ersten Ausprobieren sehr laut und klar und boten einen gute Klang. Beide Smartphones sind gemäß IP67 gegen Wasser und Staub geschützt.

Kopfhörerbuchse fällt weg

Eine 3,5-mm-Klinkenbuchse für klassische Kopfhörer und Headsets ist nicht mehr vorhanden. Google erklärte das unter anderem damit, ansonsten keine so guten Lautsprecher in das Smartphone einbauen zu können. Dem Gerät liegt kein Headset bei, es gibt aber einen Adapter, um Kopfhörer mit 3,5-mm-Klinkenbuchse verwenden zu können.

Im normalen Pixel 2 befindet sich ein 2.700-mAh-Akku und im Pixel 2 XL steckt ein 3.520-mAh-Modell. Für beide Smartphones verspricht Google, dass sie einen kompletten Arbeitstag durchhalten. Mittels Schnellladetechnik können innerhalb von 15 Minuten 7 Stunden Nutzungszeit ermöglicht werden.

Angepasste Android-Version

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Die beiden Pixel-Smartphones erscheinen mit Android 8.0.1 alias Oreo, haben aber einige Pixel-spezifische Veränderungen. Die Suchleiste befindet sich nun unterhalb der App-Leiste mit seinen fünf App-Icons. Beim Hochschieben öffnet sich die Übersicht aller installierten Apps und die Suchleiste rutscht dann wieder nach oben. Google will damit den Zugriff auf die Suchleiste einfacher machen: Die Suchleiste soll weiter unten besser erreichbar sein. Für das Pixel 2 verspricht Google Sicherheits-Updates für bis zu drei Jahre.

Als weitere Änderung erscheinen oben auf dem Startbildschirm der nächste anstehende Termin im Google-Kalender und eine Kurzfassung der aktuellen Wetterprognose. Diese Funktion nennt Google Active Edge. Anwender sollen damit einfacher als bisher die für sie relevanten Informationen einsehen können.

Mit dabei ist auch der Google Assistant, der bei Bedarf aufgerufen werden kann, indem das Smartphone am Gehäuserand gedrückt wird. Damit soll das Befragen des Assistant mittels Tastatur einfacher als bisher möglich sein. Alternativ kann der Assistant damit aber auch aktiviert und dann mit der Stimme bedient werden.

Erst kommt das kleine Pixel 2, das große folgt später

Das normale Pixel 2 soll am 19. Oktober 2017 erscheinen, das Pixel 2 XL wird Mitte November 2017 folgen. Beide Smartphones gibt es wahlweise mit 64 oder 128 GByte Flash-Speicher. Das Pixel 2 mit 64 GByte kostet 800 Euro, für 910 Euro gibt es die 128-GByte-Ausführung. Das Pixel 2 XL mit 64 GByte ist für 940 Euro erhältlich. Für das 128-GByte-Modell verlangt Google 1.050 Euro. Zum Marktstart gibt es beim Kauf eines Pixel-2-Smartphones den smarten Lautsprecher Google Home Mini im Wert von 60 Euro dazu.

Fazit

Auch mit den neuen Pixel-Smartphones will Google zeigen, was technisch mit einem modernen Smartphone möglich ist. Der Ansatz der Smartphone-Kamera erscheint vielversprechend. Falls Google auch mit dem neuen Modell die guten Kameraergebnisse des Vorgängermodells schafft, erhalten Käufer eine sehr gute Smartphone-Kamera. Wie auch beim ersten Pixel gibt es wieder einige spezifische Besonderheiten. All das hat allerdings auch seinen Preis, die Pixel-Geräte spielen ganz klar in der Preisoberklasse.

Mit dem kleinen Pixel 2 erhalten Käufer ein top ausgestattetes Smartphone in einem kompakten Gehäuse. Dieses Konzept hat ansonsten bislang nur Sony verfolgt. Das XL-Modell ist mit seinem 6 Zoll großen Display noch vergleichsweise gut einhändig zu bedienen und damit werden Käufer anvisiert, die vor allem Wert auf ein möglichst großes Display legen.

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Anonymer Nutzer 09. Okt 2017

Du verstehst glaube ich den Punkt nicht. Auf der Rückseite hat der Sensor keine Vorteile...

Anonymer Nutzer 09. Okt 2017

Weil es die anderen auch tun und alle iDevice-Besitzer sich dann in Cafés tummeln, deren...

HerrWolken 08. Okt 2017

Naja, es ist halt nicht für jeden. Na und? Ich habe mir am Anfang des Jahres für 150¤ das...

nachgefragt 06. Okt 2017

Bei Apple gibt es für jedes größere Update eine öffentliche Beta. Es gibt einmal ein...

Arib 05. Okt 2017

Allein die Kameras dieser Billig-Geräte hat keine Chance gegen die Oberklasse, auch wenn...



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