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Pixel-10-Serie im Test: Drei Kameras für alle!

Googles Pixel-10 -Serie kommt mit neuem SoC und durchgängig drei Kameras. Das Pixel 10 wird so deutlich interessanter als seine Vorgänger.
/ Tobias Költzsch
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Das Pixel 10 Pro, das Pixel 10 und das Pixel 10 Pro XL (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Das Pixel 10 Pro, das Pixel 10 und das Pixel 10 Pro XL Bild: Tobias Költzsch/Golem

Googles Hardware-Chef hat kürzlich in einem Interview gesagt, dass Googles Änderungen bei seinen Smartphones im Jahresvergleich eher klein seien – so ist es teilweise auch bei den neuen Pixel-10-Modellen. Das Pixel 10, das Pixel 10 Pro und das Pixel 10 Pro XL sehen fast genauso aus wie ihre Vorgänger , technische Änderungen sind zwar vorhanden, fallen aber vor allem bei den Pro-Modellen eher gering aus.

Das Pixel 10 ist mit nunmehr drei statt zwei Kameras auf der Rückseite bei gleichem Preis wohl am stärksten aufgewertet worden – entsprechend finden wir es im Test auch am spannendsten. Bei der Software hat sich Google wieder ein paar neue KI-Spielereien ausgedacht, von denen aber leider nicht alle in Deutschland funktionieren.

Das Pixel 10 und das Pixel 10 Pro haben jeweils ein 6,3 Zoll großes OLED-Display, das Pixel 10 Pro XL ist wie im vorigen Jahr größer: Es hat einen 6,8 Zoll großen Bildschirm. Alle drei Displays sind scharf, blickwinkelstabil und haben eine gute Farbwiedergabe – bei unseren drei Testgeräten fällt aber auf, dass der Bildschirm des Pixel 10 im direkten Vergleich eher grünstichig ist, die der beiden anderen Modelle eher rotstichig.

Pro-Modelle mit höherer Display-Auflösung

Ohne den direkten Vergleich merken wir das allerdings nicht – es handelt sich auch eher um unterschiedliche Grundtöne denn tatsächlich störende Farbstiche. Beim Pixel 10 Pro und dem Pixel 10 Pro XL können Nutzer wie bei den Vorgängern wieder zwischen der maximalen Auflösung (2.856 x 1.280 beziehungsweise 2.992 x 1.344 Pixel) und einer auf 1.080p reduzierten wählen.

Beim XL-Modell ist die höhere Auflösung voreingestellt, beim normalen Pro-Modell hingegen nicht. Die maximale Bildrate von 120 Hz ist nur bei den Pro-Modellen voreingestellt, beim Pixel 10 müssen wir sie manuell aktiveren.

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Alle drei Pixel-10-Modelle haben wieder die mittlerweile klassische Kameraleiste auf der Rückseite und verglichen mit anderen Smartphones stärker abgerundete Display-Ecken. Die Rahmen sind aus Metall, auf den ersten Blick sehen sich vor allem das Pixel 10 und das Pixel 10 Pro aufgrund der gleichen Größe zum Verwechseln ähnlich.

Kameras mit bekannten Komponenten

Unterscheiden lassen sie sich anhand des Rahmens und der Rückseite: Das Pixel 10 Pro hat einen glänzenden Metallrahmen und eine matte Glasrückseite, beim Pixel 10 ist es andersherum. Erst bei genauerem Hinsehen fällt auf, dass beim Pro-Modell die Kamerobjektive größere Öffnungen haben – auf dem Papier ist das Kamerasystem des Pixel 10 Pro besser als das des Pixel 10.

Im direkten Vergleich sind die Unterschiede in den meisten Aufnahmesituationen aber tatsächlich gering, wie wir festgestellt haben. Die Kameras des Pixel 10 sind eine Mischung aus denen des Pixel 9a und des Pixel 9 Pro Fold: Die Hauptkamera hat 48 Megapixel, die Superweitwinkelkamera 13 Megapixel und die Telekamera mit fünffacher optischer Vergrößerung 10,8 Megapixel.

Das Pixel 10 Pro und das Pixel 10 Pro XL haben ein identisches Kamerasystem: Die Hauptkamera hat 50 Megapixel, die Superweitwinkelkamera 48 Megapixel und die Telekamera mit fünffacher optischer Vergrößerung ebenfalls 48 Megapixel. Die Pro-Modelle haben mit dem Pro-Resolution-Zoom eine neue Telefunktion – dazu gleich mehr. Da sich die beiden Pro-Geräte in den Ergebnissen tatsächlich komplett gleichen, vergleichen wir im Folgenden die mit dem Pixel 10 und dem Pixel 10 Pro XL gemachten Fotos.

Hauptkameras mit sehr ähnlicher Qualität

Dabei fällt uns auf, dass sich bei Tageslicht die Bilder der Hauptkamera kaum unterscheiden. Das Pixel 10 Pro XL hat in der Detailvergrößerung maximal bessere Details, ansonsten finden wir die Bilder von der Schärfe her aber sehr ähnlich. Auch die Farben und die Belichtung sind so gut wie identisch. Uns fällt allerdings auf, dass das Pro-Modell einen kleineren Tiefenschärfebereich hat, was eine schönere Hintergrundunschärfe ermöglicht.

Bei der Superweitwinkelkamera macht sich der Unterschied bei der Sensorauflösung unter Vergrößerung deutlicher bemerkbar. Auch hier ist der generelle Bildeindruck aber sehr ähnlich – und wirklich schlecht sind die mit dem Pixel 10 gemachten Fotos im Vergleich absolut nicht.

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Auch bei den Teleaufnahmen fällt uns beim Hereinzoomen ein Unterschied bei den Details auf. Zudem macht sich auch hier ein geringerer Tiefenschärfebereich bemerkbar, was beim Pixel 10 Pro vor allem bei näheren Objekten zu Bildern mit etwas unschärferem Hintergrund führt. Die maximale Vergrößerung ist beim Pixel 10 und den beiden Pro-Modellen identisch, sie liegt bei 5x.

Allerdings können die beiden Pro-Geräte den Digitalzoom mit größerer Zoomstufe verwenden. Dabei kommt bis zu einer 30-fachen Vergrößerung der auch bei den Vorgängern digital aufbereitete Zoom zum Einsatz, zwischen 30- und 100-fachem Zoom hingegen der neue Pro Resolution Zoom. Bei diesem wird das aufgenommene Bild mithilfe von generativer KI geschärft und mit Details ausgefüllt.

Pro Resolution Zoom wird auf dem Gerät berechnet

Das geschieht auf dem Gerät selbst, wir müssen dafür ein circa 1 GByte großes Modell herunterladen. Der Vorteil ist, dass die Verarbeitung daher auch offline funktioniert. Das Pixel 10 hat den Pro Resolution Zoom nicht – wir halten das für eine bewusste Entscheidung Googles, um den Pro-Modellen ein Alleinstellungsmerkmal zu geben. Wir können uns nicht vorstellen, dass der Unterschied zwischen 12 und 16 GByte RAM die Nutzung des KI-Modells auf dem Pixel 10 verhindert.

Die Resultate sind vor allem dann gut, wenn wir den 100-fachen Zoom nicht ausnutzen. Bei 50-facher Vergrößerung bekommt die KI noch relativ realistisch aussehende Resultate hin – wenngleich das auch immer ein bisschen von den Bildinhalten abhängt. Sind nicht viele Details erkennbar, denkt sich die KI mehr aus, was auch das Problem bei der 100-fachen Vergrößerung ist.

Dadurch wirken die 100x-Zoombilder wie KI-generierte Bilder von vor zwei Jahren – vorzeigbar finden wir sie nicht. Im Bereich zwischen 30- und 50-fachem Zoom hingegen liefert der Pro Resolution Zoom mitunter gute Ergebnisse.

Guter Nachtmodus vor allem auf den Pro-Modellen

Alle drei Pixel-10-Modelle haben einen Nachtmodus, der sich bei der Hauptkamera in unserem Test nicht nennenswert zwischen den Geräten unterscheidet. Die Bildqualität der Tele- und der Superweitwinkelkamera ist beim Pixel 10 Pro und Pixel 10 Pro XL aber merklich besser.

Videos können alle drei Geräte nativ in 4K mit 60 fps aufnehmen. Die beiden Pro-Modelle haben allerdings wie ihre Vorgänger eine 8K-Funktion, bei der das Material remote auf einem Google-Server auf 8K skaliert wird. Ebenso gibt es wieder den Nachtsichtmodus für Videos, der ebenfalls auf Google-Servern optimiert wird. Er steht auch für das Pixel 10 zur Verfügung.

Insgesamt machen alle drei neuen Pixel-Smartphones wieder sehr gute Bilder. Die Unterschiede vor allem bei den Hauptkameras sind dabei zu vernachlässigen – sowohl beim Tag als auch bei der Nacht. Nachts machen die Pro-Modelle bessere Bilder, wenn die Tele- und die Superweitwinkelkameras verwendet werden.

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Neben der dritten Kamera für das Pixel 10 gehört der Tensor-G5-Chip zu den auffälligeren Neuerungen der neuen Smartphones. Anders als bei den vorigen Tensor-Chips wird der neue von TSMC gebaut und nicht mehr von Samsung. Dabei wird ein 3-nm-Prozess verwendet – entsprechend hoch waren unsere Erwartungen an die Leistung.

Neues SoC mit besseren Benchmark-Ergebnissen als der Vorgänger

In den Benchmarks liefert der Tensor G5 merklich bessere Ergebnisse als sein Vorgänger, die allerdings nicht an die Leistung der Konkurrenz heranreichen können. Im Singe-Core-Test des Geekbench 6 schafft das Pixel 10 Pro XL bei uns 2.274 Punkte, das Pixel 10 erreicht 2.309 Zähler. Zum Vergleich: Das Galaxy S25 Ultra mit einem Snapdragon 8 Elite for Galaxy kommt auf 3.188 Punkte.

Auch im Multi-Core-Test erreichen die Pixel-10-Geräte deutlich geringere Ergebnisse: Das Pixel 10 Pro XL kommt auf 5.688 Punkte, das Pixel 10 auf 5.819 Zähler. Das Galaxy S25 Ultra erreicht 10.118 Punkte. Im Grafiktest Wild Life Unlimited des 3DMark erreicht das Pixel 10 Pro XL 19,01 fps – das Galaxy S25 Ultra hingegen 41,12 fps.

Bei den erwähnten Benchmark-Tests liegen die Pixel-10-Geräte alle über den Resultaten, die wir mit dem Pixel 9 Pro XL aus dem Vorjahr erzielen – mit einem Unterschied: Im Grafik-Test des Geekbench 6 erreichen die neuen Modelle nur rund ein Drittel des Ergebnisses des Pixel 9 Pro XL. Es wird vermutet, dass dies an veralteten Treibern liegt; denkbar ist, dass die Testgeräte, die uns Google zur Verfügung gestellt hat, noch nicht die finale Software haben.

Google legt keinen Wert auf hohe Benchmark-Ergebnisse

Da die Resultate der anderen Tests aber über denen der Vorjahresgeräte liegen, denken wir, dass die Treiberprobleme diese Benchmarks nicht betreffen. Google erklärte Golem bezüglich der Benchmark-Ergebnisse, dass die Tensor-Chips nicht für derartige Tests optimiert werden und Benchmark-Tests "nicht die ganze Geschichte erzählen" .

Das ist zweifelsfrei richtig: Die neuen Pixel-Modelle laufen im Alltag sehr flüssig, Apps starten schnell. Auch leistungsintensivere Anwendungen laufen ohne Probleme. Google zufolge wurde der Tensor G5 vor allem darauf optimiert, KI-Anwendungen zu stemmen – und in der Tat laufen KI-Operationen wie der Pro Resolution Zoom oder auch die Live-Übersetzung beim Telefonieren direkt auf den Geräten selbst. Nutzer brauchen entsprechend keine Internetverbindung, um die Funktionen zu verwenden.

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Google hat sich neben dem Pro Resolution Zoom wieder einige neue KI-Funktionen für seine neuen Pixel-Smartphones überlegt. Alle kommen mit Android 16 und sollen sieben Jahre lang Updates und Upgrades erhalten. Interessant finden wir unter anderem die bereits erwähnte Übersetzungsfunktion beim Telefonieren.

Dabei können wir gesprochene Worte von Englisch auf Deutsch, Französisch, Hindi, Indonesisch, Italienisch, Japanisch, Portugiesisch, Russisch, Schwedisch und Spanisch sowie jeweils umgekehrt in Englisch übersetzen lassen. Eine Übersetzung etwa von Deutsch auf Schwedisch ist noch nicht möglich – aktuell muss Englisch immer dabei sein.

Live-Übersetzung beim Telefonieren in der eigenen Stimme

Im Vergleich zur Telefon-Übersetzungsfunktion von Samsung wird der übersetzte Text nicht mit einer generischen Stimme vorgetragen, sondern mit einer KI-Imitation der Stimmen der Teilnehmer. Im Test haben wir das mit Englisch und Deutsch ausprobiert, was grundsätzlich gut funktioniert hat. Die Stimmen waren vielleicht nicht 100-prozentig wie die originalen, kamen ihnen aber sehr nahe.

Die Gesprächsteilnehmer hören immer auch das ursprünglich Gesagte, darauf folgt dann in kurzem Abstand der übersetzte und durch die KI eingesprochene Text. Die KI hatte zwischendrin immer mal wieder kleine Aussetzer, die sich beispielsweise in plötzlichen Lauten äußerten oder auch mal in offenen Satzenden. Etwas gruselig ist, wenn die KI langgezogene Worte oder Satzmelodien nachahmt – das wirkt teilweise eigenartig. Grundlegend ist eine Kommunikation auf diese Weise aber möglich.

Die ebenfalls neue Funktion Magic Cue ist in Deutschland hingegen noch nicht verfügbar. Magic Cue soll Pixel-Nutzern in bestimmten Apps oder bei Telefonaten Informationen aus E-Mails, Kalendereinträgen und so weiter liefern, die (zumindest nach Meinung der KI) zur aktuellen Tätigkeit passen. Google führt als Beispiel etwa Informationen zu Flugverbindungen an, wenn man mit der Fluggesellschaft telefoniert. Wann und ob Magic Cue nach Deutschland kommt, ist aktuell noch unklar.

Tagebuch-App und Foto-Coach

Ebenfalls nicht vorhanden ist offenbar Daily Hub, eine Informationsseite, die über das Wetter und anstehende Termine informiert – vergleichbar mit dem Now Brief von Samsung. Verfügbar hingegen ist die Möglichkeit, einer Audioaufnahme Hintergrundmusik hinzuzufügen. Ebenfalls installiert ist die Tagebuch-App, mit dem Nutzer ihre täglichen Erlebnisse mithilfe von KI aufzeichnen können. Die App sucht dafür etwa passende Fotos heraus.

In der Kamera-App hat Google den Foto-Coach hinzugefügt. Er kann Nutzern Tipps geben, wie bestimmte Motive aufgenommen werden können. Dafür müssen wir unser Motiv in den Sucher nehmen und den Coach starten. In einer Vorschauleiste stehen uns dann verschiedene Optionen zur Verfügung – samt KI-generierten Vorschaubildern, wie das zu erwartende Bild aussehen wird. Die Anleitungen sind fotografisches Basiswissen, das für unerfahrene Nutzer aber hilfreich sein kann.

In der Fotos-App gibt es mit "Automatische Beste Aufnahme" eine Funktion, die bei mehreren zur gleichen Zeit aufgenommenen Bildern eines erstellt, auf dem alle Personen in die Kamera schauen. Auch die Mich-hinzufügen-Funktion ist wieder dabei, die Google mit der Pixel-9-Serie eingeführt hat. Die zuletzt erwähnten Kamerafunktionen stehen auf allen drei Pixel-10-Modellen zur Verfügung. Nicht gefunden haben wir hingegen die Bildbearbeitungsfunktion per Texteingabe.

Der Akku des Pixel 10 und des Pixel 10 Pro hat jeweils eine Nennladung von 4.970 mAh, der des Pro XL 5.200 mAh. In unserem Test halten alle drei Geräte bei normaler Nutzung einen Tag lang durch, bei etwas sparsamerer Nutzung auch länger. Den von Google angegebenen Zeitraum von 30 Stunden Laufzeit erreicht man eher nur, wenn man die Smartphones nicht so oft zur Hand nimmt.

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Drahtloses Laden mit Qi2

Alle drei Modelle unterstützen den Qi2-Standard für drahtloses Laden und die Befestigung von Ladeadaptern mithilfe von Magneten. Das Pixel 10 und das Pixel 10 Pro können auf diese Weise maximal mit 15 Watt laden, das Pixel 10 Pro XL dank Qi2.2 sogar mit 25 Watt. Magsafe ist kompatibel mit Qi2, weshalb Apples Ladeadapter mit den Geräten verwendet werden kann.

Uns ist aufgefallen, dass das Pixel 10 Pro XL mit der neuen Pixelsnap-Hülle nicht mit allen drahtlosen Ladepads funktioniert. Wir hatten sowohl in einem Auto damit Probleme als auch mit dem Pixel Stand der zweiten Generation. Diese Ladegeräte funktionierten erst, als wir die Hülle abgenommen haben.

Pixel-10-Serie: Verfügbarkeit und Fazit

Das Pixel 10(öffnet im neuen Fenster) mit 12 GByte Arbeitsspeicher und 128 GByte Flash-Speicher kostet 900 Euro, die Variante mit 256 GByte Speicher 1.000 Euro. Das Pixel 10 Pro(öffnet im neuen Fenster) mit 16 GByte RAM und 128 GByte Speicher kostet 1.100 Euro, mit 256 GByte 1.200 Euro, mit 512 GByte 1.330 Euro und mit 1 TByte Speicher 1.590 Euro.

Das Pixel 10 Pro XL ist erst ab 256 GByte Speicher erhältlich und startet dafür mit einem höheren Preis als die 128-GByte-Version des Pixel 9 Pro XL: Mit 16 GByte RAM kostet das Smartphone 1.300 Euro. Die Version mit 512 GByte Speicher ist für 1.430 Euro zu haben, die 1-TByte-Variante für 1.690 Euro. Erstmals verwendet Google bei allen Pixel-Geräten UFS-4.0-Speicher.

Fazit

Die Pixel-10-Reihe bietet vom Design her keine Neuerungen, Google hat allerdings ein paar technische Verbesserungen vorgenommen. Eine für viele Interessenten wohl wichtigste dürfte die dritte Kamera beim Pixel 10 sein: Mit deren Ergänzung hat Google einen der auffälligsten Unterschiede zum normalen Pro-Modell abgeschafft.

Die Kamera des Pixel 10 ist nämlich nicht viel schlechter als die des Pixel 10 Pro, vor allem die Hauptkamera. Auch bei der Superweitwinkel- und der Zoomkamera fallen die Qualitätsunterschiede eher nachts auf. Von einer Entwertung des Pro-Modells würden wir aber nicht sprechen.

Das Pixel 10 Pro kostet immer noch 200 Euro mehr als das Pixel 10, dafür bekommen Käufer neben der etwas besseren Kamera (und besseren Frontkamera) ein geringfügig höher auflösendes Display, den KI-Zoom, 4 GByte mehr RAM, einen Temperatursensor, einen UWB-Chip und das 8K-Videoupscaling.

Insgesamt setzt Google wie in den Vorjahren eher auf neue Softwarefunktionen als auf Hardwareüberraschungen. Einige der neuen Kamerafunktionen wie der Coach sind interessant, auch der KI-Zoom kann bei sparsamer Nutzung hilfreich sein. Der neue Tensor G5 kann auf dem Papier nicht mit der Konkurrenz mithalten – darin besteht trotz TSMC kein Unterschied zu den Vorgängerchips. Das liegt aber auch am unterschiedlichen Fokus von Google; langsam fühlen sich die Smartphones im Alltag nicht an.

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Angesichts des Preisunterschiedes lohnt sich unserer Meinung nach für Interessenten an den neuen Geräten ein Blick auf das Pixel 9 Pro und Pixel 9 Pro XL: Das erstgenannte ist aktuell bereits für unter 900 Euro zu bekommen, die 256-GByte-Version des Pixel 9 Pro XL bei seriösen Händlern für knapp über 900 Euro. Das sind aktuell 400 Euro Unterschied zur Einstiegsversion des Pixel 10 Pro XL – das sind für unseren Geschmack neue Funktionen wie der KI-Zoom, aber auch der in den Benchmarks eher unauffällige Tensor G5 eher nicht wert.

Insgesamt sind die Pixel-10-Modelle aber gute Gesamtpakete aus Leistung, Kamera, Display und Software. Das spannendste Modell der neuen Pixel-Reihe ist für uns erstmals die Einsteigerversion: Das Pixel 10 hat vor allem dank des guten Displays, vielen mit den Pro-Modellen identischen Funktionen und der dritten Kamera einen Sprung nach vorne gemacht und die Lücke zu den Pro-Geräten verkleinert.


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