Pixart-Sensor: Die Leadr ist Roccats neue High-End-Funkmaus

Roccat hat die Verfügbarkeit der im Januar 2017 vorgestellten Leadr angekündigt. Die für Spieler gedachte Maus ist das erste High-End-Modell des Hamburger Herstellers, die mit einer Funkverbindung arbeitet und damit in Konkurrenz unter anderem mit Logitechs G900 oder Razers Mamba (2015) tritt.
Wem die Leadr bekannt vorkommt, der dürfte die Tyon kennen. Beide Modelle weisen die nahezu identische Form und Tastenordnung auf, die Leadr ist mit 129 x 81 x 46 mm und 134 g ein wenig voluminöser sowie schwerer. Durch die asymmetrische Form richtet sich die Leadr an Rechtshänder.

Sie verfügt über zwei Haupttasten, an deren Außenkanten jeweils zwei weitere Buttons sitzen. Hinzu kommen die beiden Daumentasten, eine dritte unten und ein analoger Schubregler, um beispielsweise Jets präziser zu steuern. An der Oberseite befindet sich eine Flosse als zusätzliche Taste, sie wird mit dem Mittelfinger bedient. Alle sind mit dem Swarm genannten Treiber unter Windows konfigurierbar. Profile sichert die Leadr lokal in 576 KByte internem Speicher. Mausrad und Roccat-Logo sind in RGB-Farben anpassbar.








Im Inneren arbeitet ein Pixart 3361, bei dem es sich um einen per Firmware modifizierten PWM-Sensor handelt. Er arbeitet mit bis zu 12.000 dpi, wenngleich Roccat zwischen 400 und 3.000 dpi empfiehlt. Die Lift-off-Distanz ist einstellbar. Die Leadr arbeitet per 180 cm langem Kabel oder via 2,4-GHz-Funk und soll 20 Stunden per Akku durchhalten. Geladen wird dieser mit einer vertikalen Station, die per LEDs Auskunft über den Füllstand gibt. Die Roccat Leadr kostet 150 Euro.
Nachtrag vom 17. Mai 2017, 8:27 Uhr
Die Leadr ist nicht Roccats erste Drahtlosmaus, bereits 2010 veröffentlichte der Hersteller die Pyra Mobile Wireless(öffnet im neuen Fenster) für Notebooks.