Pixars Animationssoftware: Renderman künftig kostenlos zum privaten Gebrauch

Die Animationssoftware von Pixar, Renderman, wird seit über 20 Jahren zum Kauf angeboten. Mit der kommenden Version soll sie für nicht-kommerzielle Zwecke erstmals kostenlos zur Verfügung stehen.

Artikel veröffentlicht am ,
Mit Renderman erzeugte Aliens
Mit Renderman erzeugte Aliens (Bild: Pixar Renderman)

Mit der Software Renderman von Pixar sind Animationsfilme wie Cars oder Up entstanden, die Software ist aber auch für die visuellen Effekte in Blockbustern wie Titanic oder der Herr-der-Ringe-Trilogie verantwortlich. Als erstes Softwarepaket überhaupt ist Renderman sogar mit einem Oscar ausgezeichnet worden. Mit der kommenden Version 19 stellt Pixar die Software für nicht-kommerzielle Zwecke kostenlos zur Verfügung.

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Eine kommerzielle Lizenz kostet derzeit knapp 500 US-Dollar, für den jährlichen Support werden weitere 200 US-Dollar verlangt. Das Angebot der kostenfreien Nutzung soll ab Version 19 zur Verfügung stehen. Die Veröffentlichung ist für Mitte August geplant, parallel zur diesjährigen Siggraph-Konferenz.

Sämtliche Nutzungsszenarien, die nicht direkt darauf abzielen Gewinn zu erwirtschaften, sieht Pixar als nicht-kommerziell an. Als Beispiele nennt das Disney-Tochterunternehmen in den FAQ etwa die Einarbeitung in die Software, sämtliche Arten von Experimenten und Forschung sowie die Erstellung von Werkzeugen und Plugins für Renderman.

Beschränkungen behindern Weiterentwicklung

Die kostenlose und die gekaufte Version sollen sich laut Pixar in keiner Weise unterscheiden. Auf Techniken wie digitale Wasserzeichen oder Zeitlimits wird komplett verzichtet. Einzig die Lizenzbedingungen müssen akzeptiert und natürlich auch eingehalten werden. Letzteres stellt Pixar sicher, indem die nicht-kommerziellen Versionen an einen Rechner gebunden sein sollen.

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Die Forschungsabteilung von Pixar möchte zukünftig die entwickelten Render-Techniken über Renderman der Allgemeinheit zur Verfügung stellen, um eine allgemein gebräuchliche Plattform für "Produktion, Forschung und Entwicklung" bereitzustellen. Außerdem geht das Unternehmen mittlerweile davon aus, dass die Zugangsbeschränkung zu Software deren Entwicklung behindert.

Die Software wird für Windows, Mac OS X und Linux bereitstehen. Interessierte können sich bei Pixar schon jetzt für die nicht-kommerzielle Version registrieren.

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KritikerKritiker 05. Jun 2014

Mach es doch fertig :) Musst nur am Ball bleiben^^

yxin 03. Jun 2014

wieso genau freust du dich auf etwas, wo du doch anscheinend gar nicht genau weißt worum...

mick_3 03. Jun 2014

...sind anscheinend die Patente abgelaufen. ;-) http://de.wikipedia.org/wiki...

Yes!Yes!Yes! 03. Jun 2014

Habe ich das behauptet?



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