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Pixar: Renderman ist gratis für nichtkommerzielle Projekte

Die Software von Pixar, Renderman, steht nun gratis für nichtkommerzielle Zwecke bereit. Profitieren sollen davon Bildungs- und Forschungseinrichtungen sowie Privatleute. Funktionsbeschränkungen soll es nicht geben.
/ Sebastian Grüner
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Mit Renderman erzeugte Aliens (Bild: Pixar Renderman)
Mit Renderman erzeugte Aliens Bild: Pixar Renderman

Im Frühsommer vergangenen Jahres hat Pixar angekündigt, seine Software Renderman für nichtkommerzielle Zwecke kostenlos zur Verfügung zu stellen. Monate nach dem ursprünglich geplanten Veröffentlichungstermin hat das zu Disney gehörende Unternehmen die Software nun freigegeben(öffnet im neuen Fenster).

Im Vergleich zur kostenpflichtigen Version soll die Gratisversion keinerlei technische Einschränkungen aufweisen, wie etwa Wasserzeichen oder Ähnliches. Die einzige Bedingung zur Verwendung ist aber die ausschließlich nichtkommerzielle Nutzung. Laut Pixar betrifft dies alles, bei dem nicht direkt Gewinn erwirtschaftet wird.

Das umfasst etwa private Projekte, die Verwendung in Bildungseinrichtungen oder Forschungszwecke sowie eine Evaluation der Software, um zu überprüfen, ob Renderman später für ein kommerzielles Produkt genutzt werden könnte. Das Erwirtschaften indirekter Profite etwa über Werbeeinnahmen bei Videoplattformen ist ebenfalls explizit erlaubt. Pixar befürwortet auch das Erstellen kommerzieller Werkzeuge und Plugins für Renderman mit Hilfe der kostenlosen Version.

Um die kostenlose Version zu nutzen, ist ein Forenaccount notwendig und Pixar erlaubt die Installation auf maximal fünf verschiedenen Geräten. Weitere Details zu der Lizenzierung stellt das Unternehmen in seinen FAQ(öffnet im neuen Fenster) zusammen. Die Anwendung steht für 64-Bit-Systeme unter Windows 7 und 8, Mac OS X 10.9, 10.8 und 10.7 sowie Linux zum Download(öffnet im neuen Fenster) bereit. Offiziell unterstützt Pixar zurzeit nur RHEL 6 und seine freien Derivate mit einem RPM-Paket. RHEL 7 soll folgen.

Benutzt werden kann Renderman zurzeit mit Katana von The Foundry(öffnet im neuen Fenster), Autodesk Maya(öffnet im neuen Fenster) sowie dem Renderman Pro Server. Letzterer bietet allerdings nur Werkzeuge für die Kommandozeile und keine GUI.


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