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Pix: So stellt sich Microsoft Research die bessere Kamera-App vor

Ein Team bei Microsoft Research hat eine kostenlose Alternative zur Kamera-App von iOS veröffentlicht. Pix soll mit Hilfe künstlicher Intelligenz besonders schöne Bilder anfertigen.

Artikel veröffentlicht am ,
Artwork von Pix
Artwork von Pix (Bild: Microsoft)

An der Kamera-App von iOS gibt es im Alltag nicht viel auszusetzen - sie macht Fotos, und gut ist. Ein Team von Wissenschaftlern bei Microsoft Research war damit nicht zufrieden: Sie haben eine Alternative namens Pix entwickelt und sie kostenlos veröffentlicht. Eine Version für Android soll folgen.

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Auf den ersten Blick wirkt Pix noch etwas aufgeräumter als die Kamera-App des iPhone. Es gibt keine Möglichkeiten, manuell einen Blitz oder einen HDR-Modus zu aktivieren. Ein Druck auf den großen runden Knopf macht Fotos - das war es im Grunde. Das Besondere ist laut Microsoft, dass Pix bereits vor dem Drücken des Auslösers anfängt, Bilder aufzunehmen - und auch beim eigentlichen Knipsen selbst im Hintergrund zusätzliche Fotos anfertigt, die allerdings alle nicht dauerhaft gespeichert werden.

  • Redaktionshund Gino mit der Standard-Kamera-App unseres iPhones ... (Foto: Golem.de)
  • ... und mit Pix von Microsoft aufgenommen. (Foto: Golem.de)
  • Mit der iOS-Kamera-App wirken die Farben hier etwas sanfter ... (Foto: Golem.de)
  • ... und mit Pix etwas kräftiger. (Foto: Golem.de)
  • Auch das Blumen-Bild ist mit iOS allein dunkler ... (Foto: Golem.de)
  • ..., während Pix die Farben aufhellt. (Foto: Golem.de)
  • Die Benutzerführung von Pix ist einfach. (Foto: Golem.de)
  • Vor dem Knipsen will Pix ein paar Freigaben durch den Nutzer. (Foto: Golem.de)
  • Ein paar einfache Bildbearbeitungsfunktionen sind direkt in Pix eingebaut. (Foto: Golem.de)
Redaktionshund Gino mit der Standard-Kamera-App unseres iPhones ... (Foto: Golem.de)

Stattdessen wählen die Algorithmen das nach Ansicht der App beste Foto aus. Außerdem entfernt die App mit der Vielzahl der vorhandenen Informationen beim Hauptbild das Hintergrundrauschen und optimiert Farben und Belichtung. Beim Ausprobieren durch Golem.de waren zumindest Unterschiede zur Apple-App deutlich sichtbar; die Bilder sind unbearbeitet in unserer Galerie zu finden.

Die Fotos von Pix wirken heller und weniger abgesumpft, einige Details sind besser zu erkennen. Auf einigen Bildern sind zudem die Farben verstärkt. Wer über ein bisschen Erfahrung mit Bildbearbeitung verfügt, sollte mit den gängigen Standardprogrammen die gleichen oder sogar bessere Ergebnisse ohne viel Aufwand erzielen können. Trotzdem: Wer einfach schnell Fotos von Kind, Hund, Katze oder Familie machen möchte, sollte einen Blick auf Pix werfen.

Das Programm beherrscht noch ein paar weitere Besonderheiten, die Microsoft auf seiner Webseite ausführlich vorstellt. So kann auch Pix die von Apple sogenannten Live Photos anfertigen, also Fotos mit Bewegungen - quasi Mini-Videos. Allerdings entscheidet Pix selbst, ob es genug gutes Material für ein solches Bild hat, und stellt es dem Nutzer dann ohne dessen Zutun oder Einflussmöglichkeit zur Verfügung.



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Metallkiller 16. Sep 2016

Der Hersteller ist THL (The Happy Life), und ich habe mir vor Jahren das damalige...

ndakota79 29. Jul 2016

Dass da iPhone diese Dinge auch alle kann und atomatisch macht, hat MS nicht davon...

david_rieger 29. Jul 2016

Und genau das ist Blödsinn. Die Topmodelle können von der Bildqualität sicher schon...

FreiGeistler 28. Jul 2016

Laserdrucker reicht ja auch für den (nicht-hochglanz-)Heimbedarf. Das sehe ich auch in...

Anonymer Nutzer 28. Jul 2016

Monitorkalibrierung a la Spyder -> einfach und sollte eigentlich die Farben anpassen...


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