Zum Hauptinhalt Zur Navigation

Pivotal Software und Carbon Black: VMware kauft für 4,6 Milliarden US-Dollar zu

Der Virtualisierungsexperte VMware kauft zwei Softwarefirmen in den Bereichen Enterprise Apps und Security . Der größte Einzelaktionär von VMware ist Dell .
/ Achim Sawall
2 Kommentare News folgen (öffnet im neuen Fenster)
Hausmesse von VMware im Jahr 2018 (Bild: VMware)
Hausmesse von VMware im Jahr 2018 Bild: VMware

VMware plant den Kauf von Pivotal Software und des Cybersecurity-Anbieters Carbon Black(öffnet im neuen Fenster) für 2,7 Milliarden US-Dollar und 2,1 Milliarden US-Dollar. Das gab das Unternehmen, das sich mehrheitlich im Besitz von Dell Technologies befindet, bekannt(öffnet im neuen Fenster) . Pivotal Software bietet Cloud Plattform Hosting, Umgebungen für Enterprise Application Design und Consulting.

Beide Transaktionen werden voraussichtlich am 31. Januar 2020 abgeschlossen, dem Ende des Geschäftsjahres von VMware. "Diese Akquisitionen betreffen zwei technologische Prioritäten aller Unternehmen von heute: Die Erstellung moderner Unternehmensanwendungen und den Schutz von Workloads und Kunden in Unternehmen" , sagte Pat Gelsinger, Chief Executive von VMware.

VMware, ein Entwickler von Software im Bereich Virtualisierung, ist bereits mit rund 15 Prozent an Pivotal beteiligt. Dell kaufte im Oktober 2015 EMC für 67 Milliarden US-Dollar, die zu der Zeit größte Übernahme im IT-Sektor. EMC besaß 80 Prozent der Anteile an VMware.

VMware: "Die Securitybranche ist kaputt"

"Die Securitybranche ist kaputt" , sagte Gelsinger während einer Telefonkonferenz mit Analysten, "die Idee einzelner Produkte, die angeschraubt und gepatcht werden, ist für die Kunden unwirksam."

VMware gab die Übernahmen mit den Ergebnissen des zweiten Quartals bekannt. Der Gewinn stieg von 644 Millionen US-Dollar auf 4,93 Milliarden US-Dollar, einschließlich eines Steuervorteils von fast 5 Milliarden US-Dollar, der mit der Übertragung einiger Rechte an geistigem Eigentum an eine irische Tochtergesellschaft verbunden war. Der Umsatz wuchs um 12 Prozent auf 2,44 Milliarden US-Dollar.


Relevante Themen