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PiUSV mit Batteriepack
PiUSV mit Batteriepack (Bild: Golem.de)

Schutz erst mit Software

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Die Grundfunktion besteht darin, dass die PiUSV den USB-Anschluss überwacht. Liegt dort kein Strom mehr an, springt die angeschlossene Batterie ein. Die Art der Stromversorgung wird durch mehrere LEDs signalisiert.

Das Farbspiel der LEDs ist zwar hübsch anzuschauen, das Raspberry Pi bekommt davon aber nichts mit und kann auch nicht darauf reagieren - doch darum geht es. Dazu ist ein Daemon von der Webseite des Herstellers herunterzuladen und zu installieren.

Der Daemon kommuniziert über die I2C-Schnittstelle des Raspberry Pi mit der PiUSV und erkennt daher, welche Stromquelle derzeit aktiv ist. Wie er auf einen Wechsel der Stromquelle reagiert, wird durch eine Konfigurationsdatei festgelegt.

Wird an der Konfiguration nichts geändert, fährt der Daemon das Raspberry Pi herunter, wenn am USB-Eingang für 10 Sekunden kein Strom mehr anlag und die Batterie eingesprungen ist. Diese Zeitspanne ist konfigurierbar.

Zusätzlich können für die verschiedenen Ereignisse auch Shell-Skripte definiert werden, die zum Beispiel ausgeführt werden, wenn die Batterie schwach wird. Außerdem werden alle Zustandsänderungen in einer Datei geloggt.

Weder der Daemon noch die Signalübertragung über die I2C-Schnittstellen beeinflussen den Betrieb des Raspberry Pi und dessen GPIO-Steckerleiste. Letztere steht weiterhin über eine Steckerleiste auf dem PiUSV zur Verfügung. Das haben wir mit Hilfe eines Touch-Displays für das Raspberry Pi von Watterott getestet, das direkt an die Steckerleiste gesteckt wird. Das Display zeigt keinerlei Fehler oder Verzögerungen. Auch beim Umschalten von der USB-Stromversorgung auf Batteriebetrieb gibt es keine Auffälligkeiten. Nur wirkt die ganze Konstruktion etwas wacklig.

Verfügbarkeit und Fazit

Die PiUSV ist bei verschiedenen Onlinehändlern für rund 30 Euro erhältlich.

Genau eine Aufgabe hat die PiUSV, und die erledigt sie ohne Zicken. Der Preis scheint im Vergleich zum Raspberry Pi selbst zwar hoch, die Konkurrenz ist aber nicht günstiger.

Kritik ist angebracht bei der mangelnden Stabilität der PiUSV auf dem Raspberry Pi, vor allem wenn die aufgesetzte Steckerleiste tatsächlich für weitere Shields genutzt wird. Ohne ein schützendes Gehäuse sollte die PiUSV in Kombination mit dem Raspberry Pi nicht eingesetzt werden.

 PiUSV im Test: Raspberry Pi per USV sauber herunterfahren

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phre4k 04. Jun 2014

Dann installier mal Windows auf nem Pi, viel Spaß ;) Warum sollte man das auch tun? NTFS...

mistake 04. Jun 2014

Wenn's so einfach sein sollte frage ich mich, warum sich die Leute immer so Gedanken...

DerUser9 03. Jun 2014

:-)

barforbarfoo 02. Jun 2014

Was kann ein Filesystem gegen eine schrottige Stromversorgung ausrichten? Richtig...

Moe479 02. Jun 2014

da fällt die gemeine frage warum soetwas imho nützliches, nicht in die revision des...



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