Pirelli Cyber Tyre: Vernetzter Reifen warnt andere Autos vor Gefahren

Der italienische Reifenhersteller Pirelli hat zusammen mit Audi und Ericsson vernetztes Fahren demonstriert. Ein mit Sensoren ausgestatteter Reifen erfasst den Straßenzustand und kann andere Autos vor Gefahren wie Aquaplaning warnen.

Artikel veröffentlicht am ,
Rennreifen von Pirelli (Symbolbild): Pirelli setzt auf V2X per 5G.
Rennreifen von Pirelli (Symbolbild): Pirelli setzt auf V2X per 5G. (Bild: Pirelli)

"Vorsicht Pfütze - Gefahr von Aquaplaning": Der italienische Reifenhersteller Pirelli hat einen Reifen getestet, der andere Fahrzeuge vor Gefahren auf der Straße warnt. Der Reifen kommuniziert über den Mobilfunkstandard 5G.

Stellenmarkt
  1. Senior Product Owner Digital/IoT (m/w/d)
    SCHENCK RoTec GmbH, Darmstadt
  2. IT-Helpdesk-Mitarbeiter (m/w/d)
    Hays AG, Göppingen
Detailsuche

Pirelli arbeitet schon länger an Reifen, die mit Sensoren ausgestattet sind. Die Sensorik erfasst unter anderem den Zustand des Reifens, die Temperatur, den Luftdruck und das Gewicht sowie die Straßenverhältnisse. Bisher werden die Daten im Fahrzeug selbst ausgewertet.

So kann der Reifen zum Beispiel bei voll geladenem Fahrzeug empfehlen, den Luftdruck im Reifen zu erhöhen oder die Bremse entsprechend einzustellen. Oder der Reifen veranlasst die Motorsteuerung, die Geschwindigkeit zu reduzieren, wenn die Straße nass oder glatt ist.

Neu ist, dass der Reifen auch mit anderen Fahrzeugen oder mit der Infrastruktur (Vehicle-To-Everything, V2X) kommuniziert. Er kann sie beispielsweise bei nasser Straße vor Aquaplaning-Gefahr warnen.

Golem Akademie
  1. IT-Fachseminare der Golem Akademie
    Live-Workshops zu Schlüsselqualifikationen
  2. 1:1-Videocoaching mit Golem Shifoo
    Berufliche Herausforderungen meistern
  3. Online-Sprachkurse mit Golem & Gymglish
    Kurze Lektionen, die funktionieren
Weitere IT-Trainings

Zusammen mit dem deutschen Automobilhersteller Audi, dem schwedischen Netzausrüster Ericsson und weiteren Partnern hat Pirelli V2X per 5G vorgeführt: Auf dem Dach des Lingotto-Gebäudes in Turin erfasste der Sensor des Reifens Wasser auf der Fahrbahn und warnte ein nachfolgendes Fahrzeug.

V2X wird schon in verschiedenen Szenarien getestet. Meist geht es um die Kommunikation zwischen einem Fahrzeug und der Infrastruktur wie Ampeln (Vehicle-To-Infrastructure, V2I), wie etwa in einem Projekt des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Braunschweig oder auf dem Testfeld für innerstädtisches automatisiertes Fahren in Hamburg.

Derzeit wird aber noch darüber gestritten, über welchen Standard die V2X-Kommunikation abgewickelt werden soll: Die Europäische Union bevorzugt den WLAN-Standard 802.11p. Eine Reihe von Mobilfunknetzbetreibern, die Chiphersteller Intel, Qualcomm und Samsung sowie die Automobilkonzerne Daimler, Ford und PSA hingegen wollen den Mobilfunkstandard 5G durchsetzen.

Zu Letzteren gehört auch Pirelli: Der Reifenhersteller gehört der 5G Automotive Association (5GAA) an. Die hatte auch die Veranstaltung The 5G Path of Vehicle-to-Everything Communication organisiert, auf der die Demonstration des Cyber Tyre stattfand.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


ibsi 19. Nov 2019

Weil man Verschleißteile nachkaufen muss? Und je mehr man da rein stecken kann, desto...

Eheran 19. Nov 2019

Exakt. Wird einfach alles weggeklickt, anders funktioniert es ja nicht. Dämlicher Fehler...

chefin 19. Nov 2019

Immer positiv denken. Je mehr Gefahrensignale in Umlauf sind desdo leichter hat man es...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
ARM
Apples M1 bekommt ausführliche Reverse-Engineering-Doku

Wie genau funktioniert Apples M1-Chip? Diese Frage hat ein Entwickler durch ausgiebiges Reverse Engineering versucht zu beantworten.

ARM: Apples M1 bekommt ausführliche Reverse-Engineering-Doku
Artikel
  1. Facebook: Zuckerberg lehnt bessere Diskussionskultur ab
    Facebook
    Zuckerberg lehnt bessere Diskussionskultur ab

    Die Veränderungen am Algorithmus haben negative Effekte auf Facebooks Beitragskultur - solange die Reichweite stimmt, ist Mark Zuckerberg das egal.

  2. Leserumfrage: Wie wünschst du dir Golem.de?
    Leserumfrage
    Wie wünschst du dir Golem.de?

    Ob du täglich mehrmals Golem.de liest oder ab und zu: Wir sind an deiner Meinung interessiert! Hilf uns, Golem.de noch besser zu machen - die Umfrage dauert weniger als 10 Minuten.

  3. Cloud Imperium Games: Der nächste Patch setzt Fortschritt in Star Citizen zurück
    Cloud Imperium Games
    Der nächste Patch setzt Fortschritt in Star Citizen zurück

    Ob erspieltes Geld oder erspielte Raumschiffe: Star Citizen fängt ab Alpha 3.15 wieder bei null an - zum ersten Mal seit 18 Monaten.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • MM Club-Tage: Bis zu 15% auf TVs, PCs, Monitore uvm.) • Alternate (u. a. Razer Kraken X für Konsole 34,99€) • Xiaomi 11T 5G vorbestellbar 549€ • Saturn-Deals (u. a. Samsung 55" QLED (2021) 849,15€) • Logitech-Aktion: 20%-Rabattgutschein für ASOS • XMG-Notebooks mit 250€ Rabatt [Werbung]
    •  /