Piratenpartei: "Wir brauchen einen Plan für die Bundestagswahl"

Im Umfragehoch seit dem Wahlerfolg im Saarland kommt die Piratenpartei gegenwärtig auf zwölf Prozent. Zeit, um sich einen Plan für die Bundestagswahl zurechtzulegen, meint Martin Delius aus der Berliner Piratenfraktion.

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Martin Delius
Martin Delius (Bild: John MacDougall/AFP/Getty Images)

Martin Delius hat die Piratenpartei davor gewarnt, sich auf den aktuellen Umfrageerfolgen auszuruhen. "Wir sind jetzt gezwungen, uns zu beeilen", sagte der parlamentarische Geschäftsführer der Piratenfraktion im Berliner Abgeordnetenhaus dem Tagesspiegel mit Blick auf die Bundestagswahl 2013. "Wir brauchen einen Plan, wie wir eine Bundestagswahl, die spätestens 2013 stattfinden wird, meistern - wie auch immer erfolgreich, aber auf jeden Fall so, dass die Piratenpartei eine Rolle spielt im Wahlkampf", so Delius.

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Nach ihrem Erfolg bei der Landtagswahl im Saarland konnte die Partei, die auf Netzpolitik, Transparenz und Bürgerbeteiligung setzt, bei der Wählerbeliebtheit deutlich zulegen. In der Forsa-Umfrage "Stern-RTL-Wahltrend" legt sie im Vergleich zur Vorwoche um fünf Punkte auf zwölf Prozent zu. Das ist der beste Wert seit ihrer Parteigründung im September 2006.

Die Werte der anderen Parteien gingen leicht zurück: Die Union fiel um einen Punkt auf 35 Prozent, die SPD um einen Punkt auf 25 Prozent. Auch die Grünen verschlechterten sich um einen Punkt auf 13 Prozent, sie liegen damit nur noch einen Punkt vor der Piratenpartei. Die FDP ging um einen Punkt auf drei Prozent zurück. Nur die Linke blieb bei neun Prozent stabil.

Piraten: "Wir haben noch nicht viel kaputt gemacht"

Forsa-Chef Manfred Güllner führt den Anstieg der Piraten auf ihr gutes Ergebnis bei der Saarland-Wahl und das für sie günstige Presseecho in den Tagen danach zurück. Dem Stern sagte er: "Dies passiert oft nach Wahlen: Verliert eine Partei, kommen bei einigen ihrer Anhänger alte Vorbehalte hoch, gewinnt sie, stabilisiert das die Wählerschaft." Generell erhielten die Piraten Zulauf von Wählern aller Parteien. Güllner: "Sie sind keine Klientelpartei, sondern quasi eine Volkspartei im Mini-Format."

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Michael Neyses, der für die Piratenpartei in den saarländischen Landtag einzieht, hatte dem Sender Phoenix erklärt: "Unser Vorteil ist, dass wir noch nicht viel kaputt gemacht haben."

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Anonymer Nutzer 06. Apr 2012

Natürlich kann man das Rating von Treffern gezielt verändern - durch brauchbare Inhalte...

lottikarotti 05. Apr 2012

Hmm, jeder der keinen Stock im Arsch hat.. aber davon verstehst du wohl nichts :-D (Mal...

Vollstrecker 05. Apr 2012

Buch gibts schon: Das Kapital von Marx. Bislang ist die Umsetzung der Theorie in die...

ZeroSama 04. Apr 2012

..das mit der Legalisierung von Drogen ist auch der einzige Punkt, an dem ich mich so...



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