Piratenpartei: Vier IT-Experten ziehen ins saarländische Parlament ein

Die Piratenpartei ist ins saarländische Parlament gewählt worden. Für die FDP gilt dagegen in Anlehnung an den bekannten Youtube-Hinweis: "Diese Partei ist in deinem Bundesland nicht verfügbar. Das tut uns leid."

Artikel veröffentlicht am ,
Jasmin Maurer
Jasmin Maurer (Bild: Tobias M. Eckrich/Piratenpartei)

Mit dem Wahlerfolg der Piratenpartei im Saarland kommen vier IT-Experten ins saarländische Landesparlament. Die Piratenpartei erhielt 7,4 Prozent der Stimmen. Nach dem Wahlerfolg in Berlin ist der Saarbrücker Landtag das zweite Landesparlament, in dem die Piraten vertreten sein werden und das erste Parlament eines Flächenlandes. Für den Bundesvorsitzenden ist dies ein Signal für weitere Wahlerfolge: "Der Erfolg im Saarland ist das erhoffte positive Signal für die noch ausstehenden Wahlen in Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein", sagte Sebastian Nerz.

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Die Piratenpartei konnte bei den großen Parteien Wähler abwerben und viele Nichtwähler zur Stimmabgabe gewinnen. Nach einer Umfrage des ZDF wurden jeweils 15 Prozent der Stimmen für die Piratenpartei von früheren Wählern der SPD, CDU und der Linkspartei abgegeben. Von den Grünen wurden sechs Prozent für die Piraten abgeworben. Mehr als 20 Prozent der Wähler der Piraten waren der letzten Wahl ferngeblieben.

Das Wahlprogramm wurde erst im März 2012 verabschiedet. "Wir werden uns für eine bürgernahe Politik und für eine direktere Mitwirkung des Bürgers in der Saarpolitik einsetzen. Und wir werden auch als aktive Politiker glaubhaft bleiben, indem wir die Ziele, für die wir gewählt wurden, tatsächlich auch im Landtag vertreten", sagte Jasmin Maurer, Landesvorsitzende und Spitzenkandidatin der Piratenpartei Saarland und zukünftiges Mitglied des Landtags. Die 22-Jährige studierte zunächst Jura, brach ab und begann dann eine Ausbildung zur IT-Systemkauffrau.

FDP ist draußen

Die Saarländer Piraten ziehen mit vier Abgeordneten in den Landtag. Neben Maurer sind dies der Netzwerkadministrator Michael Neyses, der Systemadministrator Andreas Augustin und der SAP-Software-Entwickler Michael Hilberer.

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Die FDP, die sich von der Piratenpartei kopiert fühlt, wie Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger erst kürzlich wieder betonte, schaffte den Einzug in den Saarbrücker Landtag nicht. Im Internet kursiert dazu ein Bild, das in Anlehnung an den üblichen Hinweis bei Youtube wegen gesperrter Videos den Text trägt: "FDP. Diese Partei ist in deinem Bundesland nicht verfügbar. Das tut uns leid."

35.646 Menschen wählten nach dem vorläufigen amtlichen Endergebnis die Piraten. Die Partei hat im Saarland 381 Mitglieder.

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zauber3r 29. Mär 2012

ich denke omo hat einfach nen krassen makro laufen, sobald irgendwo irgendein ein wort...

-CK- 29. Mär 2012

Leute, Leute, bevor es jetzt richtig los geht, überlegt doch bitte erst einmal folgendes...

Freepascal 28. Mär 2012

Ui, in einem IT-Forum zu posten, dass ITler nicht die Krone der Schöpfung und quasi...

Sharra 27. Mär 2012

Im Vergleich zu unseren restlichen Politikern dürfte jeder, der auch nur in der Lage ist...

samy 27. Mär 2012

Okay wir lassen je einen Experten für Wirschaft und Arbeit der genannten Parteien in...



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