Piratenabenteuer angespielt: Segel setzen in der offenen Beta von Skull and Bones
Zwischen Weltmeer und Walpisse: Die offene Beta von Skull and Bones ist gestartet. Golem.de ist in See gestochen und verrät, wie es losgeht.
Nach jahrelanger Entwicklung und vielen Verschiebungen können nun alle seetüchtigen Computerspieler das Piratenabenteuer Skull and Bones von Ubisoft ausprobieren. Der Client steht für Windows-PC im Epic Games Store und im Ubisoft Store zum Download bereit.
Auf Playstation 5 ist das kostenpflichtige Sony-Abo Playstation Essential (ab 9 Euro/Monat) nötig, auf Xbox Series X/S das Abo Xbox Game Pass Core (rund 7 Euro/Monat). Weitere Kosten fallen in der Beta nicht an.
Wir haben die offene Beta ungefähr eine Stunde lang auf der Playstation 5 ausprobiert. Unser Abenteuer begann auf einer mittelgroßen Fregatte inmitten einer Seeschlacht. Mit der R2-Taste visieren wir das nächstgelegene Schiff an und feuern dann eine Kanonenkugel ab – Treffer und versenkt.
Ganz so einfach geht es allerdings nicht weiter, denn ein paar Augenblicke später segelt das Flaggschiff der britischen Gegner vor unseren Bug, und das können wir offenbar nicht beschädigen mit unseren Bordwaffen. Stattdessen nehmen wir uns die kleineren Begleitboote vor und achten darauf, nicht aus dem Missionsgebiet zu rauschen.
Nach rund fünf bis zehn Minuten ist die Schlacht geschlagen. Wir können endlich unser Alter Ego auswählen, was hier allerdings nur die Wahl zwischen mehreren Gesichtern bedeutet. Dann erwachen wir auf einem wirklich kleinen Boot mit einer Frau und einem Mann als weitere Besatzung.
Die schicken uns auf eine kleine Insel, dort bekommen wir von einem Piratenoffizier den ersten Auftrag: Feuerwaffen und Rum einsammeln, die als Folge der geschlagenen Schlacht noch im Meer treiben. Großartig durch die Wellen pflügen wir dafür nicht, die Sammelgegenstände sind direkt vor dem Hafen.
Wir liefern die Objekte wie gewünscht ab, dann geht es weiter: Zuerst müssen wir in die Reste des schon angesprochenen britischen Flaggschiffs und dort etwas finden und sammeln.
Das ist in wenigen Minuten erledigt, das Schiff ist technisch gesehen einfach eine Insel, vor der wir auf unserem Boot auf "Verlassen" drücken – schon stehen wir auf festem Boden.
Nach weiterem kurzen Hin und Her gelangen wir auf unser erstes größeres Ziel: das Pirateneiland Sainte-Anne. Dort suchen wir den Chef der Freibeuter, einen gewissen John Scurlock.
Mit dem plaudern wir in einem Multiplechoice-Gespräch – und erhalten natürlich neue Aufträge und Aussicht auf ein wirklich großes Schiff. Was wir amüsant finden: Die Gespräche sind passend zum Szenario schön derb, es gibt Schimpfwörter wie "Walpisse" und noch mehr. Wer so etwas nicht mag, sollte besser die Finger von dem Titel lassen.
Wir erkunden Sainte-Anne, mehr als Einrichtungen wie die Schneiderin, den Zimmermann und den Schiffsbauer finden wir aber nicht. Das bestätigt frühere Meldungen, denen zufolge es in Skull and Bones an Land keine echten Abenteuer gibt – und diese, wenn, dann nur auf See warten.
Video: Skull and Bones - Trailer (Gameplay) [7:36]
Wir beenden unseren ersten Schiffsausflug. In der ersten Stunde gibt's in dem Spiel primär einfache Sammelaufgaben, immerhin ist das ganze schick in Szene gesetzt und einfach zu bedienen.
Die offene Beta läuft bis zum 11. Februar 2024, laut Ubisoft können wir Infamy-Stufe 6 erreichen – was auch immer das bedeutet. Den erreichten Fortschritt sollen wir ins fertige Spiel mitnehmen können, das am 16. Februar 2024 final vom Stapel läuft.