Pipistrel: Elektroflugzeug überfliegt Meerenge

Gary Freedman hat als Erster die Cookstraße in Neuseeland mit einem Elektroflugzeug bezwungen. Die Akkuladung hätte fast für den Rückflug gereicht.

Artikel veröffentlicht am , Michael Linden
Pipistrel Alpha Electro
Pipistrel Alpha Electro (Bild: Pipistrel)

Mit einer Alpha Electro des slowenischen Unternehmens Pipistrel hat der Pilot Gary Freedman die Cookstraße zwischen den beiden Hauptinseln Neuseelands überflogen. Die Meeresstraße zählt zu den stürmischsten der Welt.

Freedmans 40-minütiger Alleinflug fand 101 Jahre nach dem ersten Flug eines konventionellen Flugzeugs über das Gewässer statt, das die beiden Hauptinseln des südpazifischen Landes trennt.

Während der 78 km langen Reise flog Freedman das Flugzeug in einer Höhe von 305 Metern über dem Meeresspiegel und mit einer Geschwindigkeit von 130 km/h. Auf diese Weise sollte der Akku geschont werden. Freedman sagte nach der Landung nach Angaben des Flugzeugherstellers: "Wir hatten noch 40 Prozent in der Batterie. Wir hätten fast wieder zurückfliegen können."

Die Alpha Electro ist ein zweisitziger Elektrotrainer, der eine Flugzeit von einer Stunde plus 30 Minuten Reserve bietet. Sie ist für den Platzrundenbetrieb optimiert, bei dem bei jedem Anflug bis zu 13 Prozent der Energie rekuperiert werden. Der Hochdecker erreicht eine Spannweite von 10,5 Metern und wiegt mit Akkus 368 kg. Die Nutzlast wird mit 182 kg angegeben.

Der 60 kW starke Elektromotor wiegt 20 kg. Dazu kommt ein 21-kWh-Akku, der entweder innerhalb von wenigen Minuten ausgetauscht oder in etwa einer Stunde aufgeladen werden kann.

Das Überfliegen von Meerengen hat eine lange Tradition: 2015 überflog der französische Pilot Didier Esteyne mit einem Elektroflieger den Ärmelkanal. Er nutzte dabei den E-Fan 2.0, das Elektroflugzeug von Airbus. Nach 34 Minuten erreichte Esteyne Calais.

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