Pintofeed: Bello und Kitty mit dem Smartphone füttern

Hunde- und Katzenbesitzer sollen ihre Tiere mit dem Automaten Pintofeed aus der Ferne füttern können. Die Futterausgabe erfolgt per Smartphone über das Internet von jedem Ort aus.

Artikel veröffentlicht am ,
Pintofeed kann Jake nicht streicheln oder Wasser geben.
Pintofeed kann Jake nicht streicheln oder Wasser geben. (Bild: Indiegogo)

Der Pintofeed ist ein Futterautomat für Haustiere, der über WLAN angesteuert wird. Ein Smartphone mit iOS oder Android, das die Anbindung ans WLAN und die Ansteuerung der Elektronik des Pintofeed übernimmt, dient als Fernsteuerung des Electric-Imp-Moduls. Die Produktion des Geräts soll über eine Finanzierungskampagne auf Indiegogo ermöglicht werden.

Stellenmarkt
  1. Software Entwickler Embedded Systems - C++ / Linux (m/w/d)
    OTT Hydromet GmbH, Kempten
  2. Senior-Full-Stack Entwickler im Webentwicklungsbereich (m/w/d)
    AMMERLÄNDER VERSICHERUNG Versicherungsverein a. G. (VVaG), Westerstede
Detailsuche

Wer keine Zeit hat, seine Tiere zu füttern, drückt dann die Taste der App auf dem Smartphone. Daraufhin wird motorgetrieben eine Portion aus dem Reservoir gefördert und in die Schüssel geschüttet. Die Portionsgröße lässt sich mit Esslöffeleinheiten recht fein dosieren. So kann eine Überfütterung verhindert werden.

Der Futterbehälter fasst 2,3 kg oder in der größeren Version 4,5 kg Trockenfutter. Nassfutter kann der Automat nicht portionieren.

Über den Status der Nahrungsausgabe und eventuelle Gerätefehler informiert der Pintofeed den Besitzer per E-Mail, SMS, Twitter und sogar per Facebook-Posting. Tageszeit und Wochentag werden gespeichert und fließen automatisch in einen Fütterungskalender ein, der auf Wunsch vollautomatisch die Klappe entsprechend dieser Termine öffnet. Das Logbuch erlaubt die Auswertung der Nahrungsabgabe im Zeitverlauf.

Golem Akademie
  1. IT-Fachseminare der Golem Akademie
    Live-Workshops zu Schlüsselqualifikationen
  2. 1:1-Videocoaching mit Golem Shifoo
    Berufliche Herausforderungen meistern
  3. Online-Sprachkurse mit Golem & Gymglish
    Kurze Lektionen, die funktionieren
Weitere IT-Trainings

In den Fütterungsautomaten sind einige Sicherheitsvorkehrungen integriert worden, die sicherstellen sollen, dass die Tiere auch bei Defekten ihr Fressen bekommen. Ein Backup-Akku soll auch bei Stromausfällen den Motor versorgen. Es gibt sogar noch ein Backup in Form eines Ersatzmotors, der im Notfall einspringen kann.

  • Pintofeed füttert Jake. (Bild: Indiegogo)
  • Manuelle Fütterung über das Smartphone (Bild: Indiegogo)
  • Futterplan der Pintofeed-App (Bild: Indiegogo)
  • Meldung von Pintofeed (Bild: Indiegogo)
  • Pintofeed füttert Katze. (Bild: Indiegogo)
  • Pintofeed füttert Katze. (Bild: Indiegogo)
Pintofeed füttert Katze. (Bild: Indiegogo)

Eine längere Zeit lässt sich mit diesem System natürlich nicht überbrücken - schließlich kann es weder Wasser spenden noch den Hund ausführen. Der Fütterungsautomat ist eher für Menschen gedacht, die zu unregelmäßigen Zeiten nach Hause kommen und sicherstellen wollen, dass ihre Haustiere trotzdem regelmäßig versorgt werden.

Wer nicht nur ein Tier versorgen will, kann über die Smartphone-App auch mehrere Pintofeeds ansprechen, ohne das Interface wechseln zu müssen.

Pintofeed versucht derzeit, über die Finanzierungsplattform Indiegogo 50.000 US-Dollar zu erhalten, um die Massenproduktion starten zu können. Ein Pintofeed kostet 130 US-Dollar. Die Kampagne läuft noch mehr als zwei Wochen und die Hälfte des Geldes wurde bereits zugesagt. Die Auslieferung der Geräte soll im Juni 2013 beginnen.

Das Electric-Imp-Modul für das Gerät ist nicht nur ein zu IEEE802.11b/g/n kompatibles WLAN-Modul. Es enthält auch einen zur Ausführung von Anwendungen gedachten Cortex-M3-Prozessor und sechs Pins für verschiedene Schnittstellen, die per Software angesprochen werden.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Kendel 30. Nov 2012

Selten einen so sinnlosen Beitrag gelesen wie diesen. Was soll einem nun das mit dem...

KleinerWolf 30. Nov 2012

Du übertreibst maßlos. Wenn du den Katzen nicht ausreichend Wasser hinstellest ist es klar.

ad (Golem.de) 29. Nov 2012

Oi :)

Technikfreak 29. Nov 2012

Das putzt der Staubroboter vom MediaMarkt weg.

caso 29. Nov 2012

...ist es immer noch faszinierend, dass man einen Schalter auf der anderen Seite der Erde...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Kooperation
Amazon Kreditkarte mit Landesbank Berlin wird eingestellt

Während der ADAC seine Kunden bereits informiert hat, schweigt Amazon Deutschland noch zum Ende der Kooperation mit der Landesbank Berlin.

Kooperation: Amazon Kreditkarte mit Landesbank Berlin wird eingestellt
Artikel
  1. Linux: Vom einfachen Speicherfehler zur Systemübernahme
    Linux
    Vom einfachen Speicherfehler zur Systemübernahme

    Ein häufig vorkommender Fehler in C-Code hat einen Google-Entwickler motiviert, über Gegenmaßnahmen nachzudenken.

  2. Social-Media-Plattform: Paypal will Pinterest kaufen
    Social-Media-Plattform
    Paypal will Pinterest kaufen

    Der Zahlungsabwickler Paypal soll bereit sein, 45 Milliarden US-Dollar für den Betreiber digitaler Pinnwände zu bezahlen.

  3. Pixel 6 (Pro): Googles Tensor-SoC ist eine wilde Mischung
    Pixel 6 (Pro)
    Googles Tensor-SoC ist eine wilde Mischung

    Viel Samsung, wenig Google: Der Chip kombiniert extreme Computational Photography mit einem kuriosen Design zugunsten der Akkulaufzeit.
    Eine Analyse von Marc Sauter

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Cyber Week Finale: Bis 33% auf Digitus-Monitorhalterungen & bis 36 Prozent auf EVGA-Netzteile • Samsung-Monitore (u. a. 24" FHD 144Hz 169€) • Bosch Professional zu Bestpreisen • Sandisk Ultra 3D 500GB 47,99€ • Google Pixel 6 vorbestellbar ab 649€ + Bose Headphones als Geschenk [Werbung]
    •  /