Zum Hauptinhalt Zur Navigation

Pinnacle Ridge: Asus aktualisiert Mainboard für Ryzen 2000

Der Mainboardhersteller Asus hat der Prime B350-Plus genannten AM4-Platine ein neues UEFI verpasst. Es bereitet das Board auf AMDs nächste CPU-Generation Ryzen 2000 vor.
/ Marc Sauter
24 Kommentare News folgen (öffnet im neuen Fenster)
Prime B350-Plus (Bild: Asus)
Prime B350-Plus Bild: Asus

Asus hat für ein AM4-Mainboard ein neues UEFI veröffentlicht, das bereits Pinnacle Ridge unterstützt. Wir verwenden das Prime B350-Plus(öffnet im neuen Fenster) für unseren Test von Raven Ridge , also den Ryzen-Chips mit integrierter Vega-Grafikeinheit, weshalb uns die neue Version aufgefallen ist. Sie bereitet die Platine auf die Ryzen 2000 vor, diese CPU-Generation soll im April 2018 erscheinen. Zwar sind schon Qualification Samples im Umlauf, dennoch ist ein öffentlich verfügbares UFFI mit Pinnacle-Ridge-Unterstützung nicht selbstverständlich.

AMDs Roadmap für Ryzen, Zen Plus und Vega
AMDs Roadmap für Ryzen, Zen Plus und Vega (02:09)

Für die Ryzen 2000 wird die Agesa 1000a benötigt, denn AMD hat bei dieser Version der AMD Generic Encapsulated Software Architecture die Nummerierung zurückgesetzt. Die Agesa enhält Microcode zur Optimierung der Prozessoren, den die Mainboardhersteller in ihre UEFI-Versionen integrieren. Beim Start der Ryzen 1000 alias Summit Ridge im März 2017 testeten wir die Chips mit der Agesa 1004, im April folgte die Agesa 1004a für unter anderem schnelleres Booten und bessere RAM-Kompatibilität. Weiter ging es im Juni mit der Agesa 1006 für DDR4-4000-Unterstützung und der Agesa 1006b , zu der uns aber keine Details vorliegen. Bisher aktueller Stand war die Agesa 1071, sie integrierte die Unterstützung für Raven Ridge Desktop.

AMD zeigt Ryzen Mobile
AMD zeigt Ryzen Mobile (01:11)

Andere Asus-Platinen wie das Übertakter-Board namens ROG Crosshair VI Extreme wurden schon vor Wochen mit einem Beta-UEFI(öffnet im neuen Fenster) versehen, welches die Agesa 1000a für Pinnacle Ridge inkludiert. Vorrangig ging es hierbei aber um neue Speicherteiler: Statt DDR4-4000 ist nun auch DDR4-4200 möglich, zudem fallen die Schritte mit 133 MHz statt 200 MHz etwas feiner aus. Somit können Nutzer mit besonders schnellem RAM noch ein bisschen mehr Takt herausholen oder die Latenzen bei leicht reduzierter Frequenz verschärfen.


Relevante Themen