Mitarbeit von Nick Heidfeld

Schön ist der Wagen, wenn auch bis zur offiziellen Vorstellung noch einiges verändert wird. So ist der CCS-Ladeanschluss noch an der Seite - er wird ans Heck verlegt. Mit welcher Leistung der PF0 Energie aufnimmt, verrät niemand. Es fällt der Name des Ladenetzbetreibers Ionity. An dessen Säulen kann man mit bis zu 350 kW laden. Mit einer Batterieladung soll der Fahrer knapp 500 Kilometer schaffen.

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Noch besteht der Heckflügel aus zwei Teilen. Die werden in der finalen Version verbunden, um mehr Steifigkeit zu erhalten. Bei hohem Tempo fährt der Flügel nach oben aus und kippt ab, um den Wagen auf die Straße zu drücken. Zwei Motoren mit 450 kW Leistung an den Fronträdern und zwei mit 550 kW arbeiten an den Hinterrädern. Über Torque Vectoring wird das Drehmoment präzise auf jedes einzelne Rad verteilt. Nur so können normale Autofahrer das elektrische Geschoss überhaupt auf der Straße halten. 1.900 PS sind das Doppelte eines aktuellen Formel 1-Rennwagens.

Hier kommt Nick Heidfeld ins Spiel. Der Rennfahrer hat zwölf Jahre Erfahrung in der Formel 1 und fünf Jahre in der Formel E. Dort fuhr er zuletzt für das Mahindra-Team. Doch der 41-jährige Mönchengladbacher wird den PF0 nicht nur für normale Menschen "fahrbar" machen, sondern hat sich in allen Entwicklungsbereichen ein Mitspracherecht erbeten: "Ich interessiere mich neben Autos auch für Kunst und schöne Dinge. Da macht es mir extrem viel Spaß in diesem Team zu arbeiten und von Anfang an meine Vorstellungen mit einzubringen." Bis er erste Testfahren absolvieren kann, dauert es noch bis zum zweiten Quartal 2019. Automobili Pininfarina kooperiert in der Entwicklungsphase auch mit dem Mahindra Rennteam aus der Formel E.

Für Design-Chef Borgogno ist der PF0 eine einmalige Herausforderung: Ein elektrischer Sportwagen ist ein weißes Blatt für Pininfarina. Gleichzeitig hat das Design-Studio mit dem Cisitalia (1947), dem Lancia Florida II (1957), dem Ferrari Modulo (1970) als auch dem Maserati Quattroporte (2003) automobile Denkmäler geschaffen. Gefragt, ob ihm der Druck manchmal schlaflose Nächte bereite, nickt Borgogno und lacht: "Ja, schon. Es ist keine leichte Aufgabe. Aber wir sind in der glücklichen Lage, dass wir alle Inspirationen vor unserem geistigen Auge haben. Wir müssen die jetzt nur noch in der richtigen Reihenfolge zusammensetzen."

Nachtrag vom 5 März 2019, 11:45 Uhr

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Pininfarina hat zum Genfer Autosalon Bilder des Autos veröffentlicht. Wir haben sie in den Artikel eingefügt.

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 Italienisches Design, kroatischer Antrieb
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