Pinebook Pro: Das Linux-Notebook für 220 Dollar ist wieder da

Das Pinebook Pro mit ARM-SoC konnte eine Zeit lang nicht mehr bestellt werden. Nun kommt es für einen geringen Preis wieder zurück.

Artikel veröffentlicht am ,
Das Pinebook Pro kann wieder bestellt werden.
Das Pinebook Pro kann wieder bestellt werden. (Bild: Marc Sauter/Golem.de/Montage: Golem.de)

Bereits einige Jahre ist es her, dass Golem.de das Pinebook Pro testen konnte. Der 200-US-Dollar-Laptop konnte allerdings für einige Zeit nicht mehr bestellt werden. Nun bringt der Hersteller Pine64 das Gerät zurück. Allerdings wird ein Preis von 220 statt 200 US-Dollar aufgerufen. Das Notebook kann bei Pine64 bestellt werden und wird aus China geliefert. Golem.de hat für sein Testmuster insgesamt 225 Euro ausgegeben und acht Wochen auf die Lieferung nach Deutschland gewartet.

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Wenig überraschend bleibt das Gerät unverändert mit Rockchip-RK3399 und 4 GByte LPDDR4-RAM ein Linux-Notebook für Bastelfans. Es kann eine Distribution über den 64 GByte großen internen eMMC-Speicher (optional erweiterbar auf 128 GByte) oder eine Micro-SD-Karte booten. Das IPS-Panel misst 14 Zoll (35,6 cm) und kann 1.920 x 1.080 Pixel bei 60 Hz darstellen. Ebenfalls wichtig: Es können wieder Tastaturen mit ANSI- oder ISO-Layout bestellt werden. So weit, so bekannt.

Besserer ARM-Support über die Jahre

Hatten wir vor einigen Jahren noch mehr mit der ungewöhnlichen ARM-Plattform zu kämpfen, wird die Community und damit der Support für Rockchip- und ARM-Distributionen immer größer. Es ist daher gut möglich, dass sich das Pinebook mittlerweile wesentlich einfacher nutzen lässt. Allerdings bleiben einige durch die Hardware bedingte Nachteile erhalten, etwa das dunkle Display und das generell eher langsame SoC und das fummelige Trackpad.

  • Pinebook Pro von Pine64 (Bild: Golem.de)
  • Pinebook Pro von Pine64 (Bild: Golem.de)
  • Pinebook Pro von Pine64 (Bild: Golem.de)
  • Pinebook Pro von Pine64 (Bild: Golem.de)
Pinebook Pro von Pine64 (Bild: Golem.de)

In diesem Preissegment gibt es dennoch kaum Alternativen, die bereits fertig montiert sind. Für 220 US-Dollar ließe sich etwa ein Bastelrechner wie der Raspberry Pi 4 Model B mit Display und Tastatur ausstatten. Es erfordert dann weitere Arbeit, ein passendes Gehäuse zu entwerfen. Allerdings kann das auch Spaß machen und macht ja gerade das DIY-Hobby aus.

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Magdalis 02. Jun 2022 / Themenstart

Die Elektroschottberge in Afrika sind anscheinend immer noch nicht hoch genug.

Potrimpo 02. Jun 2022 / Themenstart

Geht auch gut

ashahaghdsa 02. Jun 2022 / Themenstart

Wer preist das als "so toll" an? Ich hab von Pine jetzt nur Erfahrung mit dem Pinecil...

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