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Pine: SBC-Hersteller stellt Linux-Laptops und Smartphones vor

Auf Grundlage der eigenen Linux-Bastelplatinen mit ARM-Chips will der Hersteller Pine64 einen Laptop für 200 US-Dollar und ein Smartphone für 150 US-Dollar anbieten. Das Problem dabei bleiben aber die Treiber.

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Das Entwicklerboard für das Pine Phone gibt es schon.
Das Entwicklerboard für das Pine Phone gibt es schon. (Bild: Pine64.org)

Vor gut zwei Jahren hat der auf Single-Board-Computer (SBC) mit ARM-Chips spezialisierte Hersteller Pine eine Studie zu einem eigenen günstigen Laptop und zum andern eine Platine im Speicherriegel-Format vorgestellt. Diese Initiativen will Pine nun um einen neuen, etwas leistungsstärkeren Laptop sowie um ein hauseigenes Smartphone erweitern, wie das Unternehmen mitteilt.

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Der Laptop Pinebook Pro soll dabei anders als der erste Versuch eine echte Konkurrenz zu ähnlichen Geräten wie Chromebooks darstellen. Als Basis dient das ARM-SoC Rockchip RK3399, der einen Hexacore mit zwei Cortex-A-A72- und vier Cortex-A53-CPUs nach dem Big-Little-Prinzip und 4 GByte LPDDR4 RAM nutzt. Hinzu kommen 64 GByte eMMC Festspeicher und optional ein Adapter für eine NVMe-SSD im M.2-Format. Das 14-Zoll-Gerät soll ein FullHD-Panel nutzen, WLAN nach 802.11ac und Bluetooth 4.2 unterstützen. Zur Videoausgabe wird USB-C genutzt, was eine 4K-Auflösung bei 60Hz bieten soll. Geplanter Preis sind rund 200 US-Dollar. Mit dem Rock Pro 64 bietet Pine auch einen SBC an, der als Grundlage für den Laptop dient.

Zusätzlich dazu plant das Unternehmen ein Smartphone auf Grundlage seiner Sopine-A64-Platine. Das kleine Modul im Speicherriegel-Format nutzt das SoC A64 von Allwinner mit vier Cortex-A53-CPUs und 2GB LPDDR3 RAM. Auf dem bereits vorhandenen Entwickler-Kit sind zudem 32 GByte eMMC-Speicher verbaut, für ein Smartphone typische Peripherie und Zusätze wie ein Beschleunigungs- und Lichtsensor. Zur grafischen Ausgabe dient ein IPS-Panel mit einer Auflösung von 1440x720 Pixeln. Über einen Steckplatz verfügt das Board außerdem über ein LTE-Modem, das für den IoT-Einsatz gedacht ist. Für das fertige Gerät ist ein Preis von rund 150 Euro geplant.

Laut Aussage der Hersteller haben die Communitys von UBPorts und KDE bereits Entwickler-Kits erhalten und können ihre Mobil-Oberfläche auf diesen ausführen. Ein größeres Problem aus Sicht der Linux-Nutzer für diese Geräte bleibt aber die noch immer fehlende Treiber-Unterstützung im Hauptzweig des Linux-Kernels. Das gilt vor allem für die Treiber der integrierten ARM Mali-GPUs. Zwar entstehen mit dem schon etwas älteren Lima und dem neueren Panfrost von der Community entwickelte Treiber, diese sind aber noch nicht so weit gediehen, dass sie standardmäßig in die Hauptzweige von Linux-Kernel und -Userspace eingepflegt werden können.



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bionade24 31. Jan 2019

Man kann den Kernel doch modifizieren und die Treiber nachrüsten?


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