Pin und Aktivierungssperre: Apple erhöht Sicherheit von iOS und der Apple Watch

Apple führt bei iOS 9 längere Pin-Codes ein, mit denen die mobilen Geräte vor unbefugtem Zugriff geschützt werden. Wer TouchID verwendet, muss ein sechsstelliges Kennwort eingeben und die Apple Watch erhält die geforderte Aktivierungssperre.

Artikel veröffentlicht am ,
Fingerabdrucksensor eines iPhones
Fingerabdrucksensor eines iPhones (Bild: Andreas Donath)

Apple hat mitgeteilt, dass bei iOS 9 eine längere Pin-Code-Zahlenfolge erforderlich ist. Statt bisher vier müssen dann sechsstellige Zahlen als Alternative zur Freischaltung per Fingerabdruck (TouchID) hinterlegt werden. Das reduziert die Wahrscheinlichkeit, dass ein Dieb oder unehrlicher Finder den Zugangscode errät, deutlich. Waren es vorher 10.000 mögliche Kombinationen, sind es nun 1 Million. Passcodes bleiben allerdings optional und Anwender können auch alphanumerische, längere Passwörter verwenden. Wer will, kann die Sicherheit zudem deutlich erhöhen und festlegen, dass die Daten des iOS-Geräts nach 10 Fehlversuchen gelöscht werden.

Die Änderungen betreffen nur die Modelle iPhone 5S, 6, 6 Plus, iPad Air 2 und iPad Mini 3.

Mit WatchOS 2.0 soll auch die Sicherheit der Apple Watch erhöht werden. Bisher verfügt diese nicht über eine Aktivierungssperre und der Befehl zum Löschen aller Daten kann ohne PIN-Eingabe gegeben werden. Das ändert sich mit WatchOS 2.0.

Wird derzeit der Seitenknopf der Apple Watch längere Zeit gedrückt, öffnet sich ein Menü für einen Geräteneustart. Dieses Menü erscheint auch dann, wenn die Smartwatch nicht entsperrt wurde und hier eigentlich erst eine PIN-Abfrage erscheinen müsste. Im Neustart-Menü ist dann nur noch ein Force-Touch erforderlich, um eine Option zu erreichen, mit der sich alle Daten auf der Uhr löschen lassen. Das Ganze klappt aber nur bei angeschlossenem Ladegerät. Wenn ein iOS-Gerät (ab iOS 7) in den Werkszustand versetzt wurde, lässt sich das Gerät erst wieder in Betrieb setzen, nachdem es mit der ursprünglichen Apple-ID verbunden wurde.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
OpenAI
Girlfriend-Chatbots verstoßen gegen die Regeln des GPT-Store

Nur einen Tag, nachdem OpenAI ChatGPT für Entwickler geöffnet hat, lassen sich Angebote finden, die es nicht geben dürfte.

OpenAI: Girlfriend-Chatbots verstoßen gegen die Regeln des GPT-Store
Artikel
  1. Stromautobahn: Bahnstromnetz soll bei Energiewende helfen
    Stromautobahn
    Bahnstromnetz soll bei Energiewende helfen

    Der Ausbau der Übertragungsnetze in den Süden hängt dem Aufbau von Windkraft im Norden hinterher. Entlastung soll das Bahnstromnetz liefern.

  2. Dune 1984: Autor findet David Lynchs Skript zum zweiten Teil von Dune
    Dune 1984
    Autor findet David Lynchs Skript zum zweiten Teil von Dune

    Der zweite Teil des 1984 erschienenen Sci-Fi-Epos Dune wurde nie Realität. Ein Skript gibt Einblicke, wann und wo der Film gespielt hätte.

  3. Windows 11: Microsoft testet Copilot im Autostart
    Windows 11
    Microsoft testet Copilot im Autostart

    Die KI-App könnte künftig automatisch starten, wenn Windows 11 lädt. Standardmäßig ist das Feature aktiviert, kann aber abgewählt werden.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    • Daily Deals • Lenovo 34" 21:9 Curved WQHD 299€ • ASRock RX 7900 XTX 1.039,18€ • War Hospital 21,59€ • Amazon-Geräte -50% • Acer 34" OLED UWQHD 175Hz 999€ • PS5 + Spider-Man 2 569€ • AMD Ryzen 9 5950X 379€ • Switch-Controller 17,84€ • AOC 27" QHD 165Hz 229€ • 3 Spiele für 49€ [Werbung]
    •  /