Pilotprojekt gestartet: Tesla öffnet Supercharger für andere Marken

An zehn Standorten in einem deutschen Nachbarland gibt Tesla die Nutzung des Schnellladenetzwerkes für Elektroautos anderer Hersteller frei.

Artikel veröffentlicht am ,
Langfristig sollen auch die Supercharger in Deutschland für andere Marken zugänglich sein.
Langfristig sollen auch die Supercharger in Deutschland für andere Marken zugänglich sein. (Bild: Friedhelm Greis/Golem.de)

Der US-Elektroautohersteller Tesla startet ein Pilotprojekt für die Nutzung seiner Supercharger durch Autos anderer Marken. "Nicht-Tesla-Fahrer mit Wohnsitz in den Niederlanden können derzeit an 10 Supercharger-Standorten im ganzen Land aufladen", teilte das Unternehmen am 1. November 2021 mit. Um die Ladestationen nutzen zu können, müssen sich die Fahrer die Tesla-App installieren, ein Nutzerkonto anlegen und eine Zahlungsmethode hinterlegen.

Stellenmarkt
  1. Experte (m/w/d) App-Tracking
    Dirk Rossmann GmbH, Burgwedel
  2. IT Administrator (all genders)
    Joyson Safety Systems Aschaffenburg GmbH, Berlin
Detailsuche

Tesla-Chef Elon Musk hat im vergangenen Juli angekündigt, das Supercharger-Netzwerk für andere Marken öffnen zu wollen. "Wir denken an eine wirklich einfache Sache, bei der Sie einfach die Tesla-App herunterladen, zum Supercharger gehen und nur angeben, an welchem Ladepunkt Sie sich befinden", hatte Musk gesagt. In der App könnte dann der Ladevorgang an dem Ladepunkt gestartet und die gewünschte Strommenge ausgewählt werden.

Dieses Konzept wird nun in den Niederlanden erstmals umgesetzt. Allerdings ist die Nutzung nicht so komfortabel wie bei normalen Ladestationen, bei denen in den Lade-Apps nur ein QR-Code eingescannt werden muss. "Jede Supercharger-Ladestation hat eine Plakette mit einer eindeutigen Kennung am Sockel. Wenn Sie das Kabel von Ladesäule 4A anschließen, wählen Sie einfach 'Ladesäule 4A' in der Tesla App, um mit dem Laden zu beginnen", heißt es zur Erläuterung.

Was die einzelne Kilowattstunde kostet, hängt für Nicht-Tesla-Fahrer von verschiedenen Faktoren ab. Die Preise berücksichtigen demnach "die zusätzlichen Kosten, die anfallen, um das Laden einer Vielzahl von Fahrzeugen zu unterstützen, sowie die notwendigen Anpassungen unserer Standorte, um diese Fahrzeuge aufzunehmen. Die Tarife variieren je nach Standort und Sie können die Ladegebühren in der Tesla App abrufen". Ebenfalls fallen sogenannte Belegungsgebühren an, wenn der Ladevorgang bereits abgeschlossen ist und die Ladesäule noch nicht freigemacht wurde.

Golem Akademie
  1. Data Engineering mit Apache Spark: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    25.–26. April 2022, Virtuell
  2. Netzwerktechnik Kompaktkurs: virtueller Fünf-Tage-Workshop
    14.–18. Februar 2022, virtuell
Weitere IT-Trainings

Die Ladegebühren pro Kilowattstunde könnten jedoch mit einer Mitgliedschaft in einem Ladenetz gesenkt werden. Welche Anbieter das sind, erwähnt Tesla nicht. Tesla kündigte an, "in Kürze" in weiteren Ländern anderen Marken den Zugang zu den Superchargern zu gewähren.

Zudem bekräftigte das Unternehmen seine Absicht, sein Netzwerk "proaktiv" auszubauen. Tesla betrieb im vergangenen Quartal 26.900 Superchargerladepunkte an 2.966 Ladeparks.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Raumfahrt
SpaceX-Rakete stürzt voraussichtlich im März auf den Mond

Ob sich Elon Musk so die erste Ankunft einer SpaceX-Rakete auf dem Mond vorgestellt hat?

Raumfahrt: SpaceX-Rakete stürzt voraussichtlich im März auf den Mond
Artikel
  1. G413 SE, G413 TKL SE: Logitech bringt zwei mechanische Tastaturen für weniger Geld
    G413 SE, G413 TKL SE
    Logitech bringt zwei mechanische Tastaturen für weniger Geld

    Normalerweise sind mechanische Tastaturen von Logitech sehr teuer - nicht so die G413 SE und TKL SE. Die verzichten dafür auf RGB.

  2. Deutschland: E-Commerce wird immer mehr zum Normalfall
    Deutschland
    E-Commerce wird immer mehr zum Normalfall

    E-Commerce wird immer mehr als das Normale und Übliche empfunden, meint der Bundesverband E-Commerce und Versandhandel.

  3. Letzte Meile: Telekom will Preise für VDSL-Vermietung stark erhöhen
    Letzte Meile
    Telekom will Preise für VDSL-Vermietung stark erhöhen

    Die Telekom will von 1&1, Vodafone und Telefónica künftig erheblich mehr für die Anmietung der letzten Meile.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • RTX 3090 24GB 2.349€ • RTX 3070 Ti 8GB 1.039€ • 1TB SSD PCIe 4.0 127,67€ • RX 6900XT 16 GB 1.495€ • Razer Gaming-Tastatur 155€ • LG OLED 65 Zoll 1.599€ • Razer Gaming-Maus 39,99€ • RX 6800XT 16GB 1.229€ • GOG New Year Sale: bis zu 90% Rabatt • Razer Gaming-Stuhl 179,99€ [Werbung]
    •  /