Pilotprojekt: DHL-Paketkasten kommt in Mehrfamilienhäuser

Mieter bei der Deutschen Annington können bald kostenfrei Paketkästen von DHL nutzen. Gelieferte Pakete werden dort abgelegt und vorfrankierte Sendungen lassen sich darüber versenden. Zunächst beginnt es mit einem Pilotversuch.

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Paketkasten für Mehrfamilienhaus
Paketkasten für Mehrfamilienhaus (Bild: DHL)

Die Deutsche-Post-Tochter DHL arbeitet mit der Wohnungsgesellschaft Deutsche Annington zusammen und stattet im April 2015 in zwei Großstädten ausgewählte Standorte mit Paketkästen aus. Damit werden erstmals Paketkästen in Mehrfamilienhäusern erprobt. Die Mieter der betreffenden Wohnungen können die Paketkästen kostenfrei nutzen. Die Deutsche Annington ist gerade dabei, sich in Vonovia umzubenennen, wie unter anderem der Stern berichtete.

Pilotprojekt beginnt in Berlin und Dortmund

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Zunächst wird es die Paketkästen an ausgewählten Standorten in Berlin und Dortmund geben. Schritt für Schritt sollen weitere Mehrfamilienhäuser mit den Paketkästen ausgestattet werden. Derzeit ist nicht bekannt, ob auch andere Wohnungsgesellschaften ihren Mietern solche DHL-Paketkästen zur Verfügung stellen wollen. DHL verspricht, dass damit die Zustellung von Paketen nicht mehr verpasst werden kann. Wenn der Mieter nicht anzutreffen ist, wird die Lieferung im Paketkasten abgelegt. Die Kästen sollen vor Diebstahl geschützt sein.

  • DHL-Paketkasten für Mehrfamilienhäuser (Bild: DHL)
DHL-Paketkasten für Mehrfamilienhäuser (Bild: DHL)

Mieter und DHL-Zusteller haben Zugriff auf die Paketkästen. Der Mieter erhält einen RFID-Chip, mit dem er seinen Paketkastenbereich öffnen kann. Der DHL-Zusteller nutzt entweder ebenfalls einen RFID-Chip oder einen Handscanner, damit er die Lieferung hinterlegen oder abholen kann.

Denn auch vorfrankierte Pakete lassen sich so versenden. Der Mieter muss also nicht erst die nächste Postfiliale oder Packstation aufsuchen, sondern braucht die Lieferung nur zur Abholung in die Paketstation zu legen. Zur Teilnahme müssen sich die Mieter einmalig auf der entsprechenden DHL-Webseite registrieren. Sie erhalten dann einen elektronischen Schlüssel für den Paketkasten.

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An den Pilotstandorten in Berlin und Dortmund werden Paketkästen mit zehn unterschiedlich großen Paketfächern und sechs Briefkästen installiert. Es funktioniert ähnlich wie eine DHL-Packstation: Die Sendung wird vom Zusteller in eines der Paketkasten-Fächer gelegt und der Kunde bekommt eine Benachrichtigung in seinen Briefkasten.

Paketkasten für Ein- und Zweifamilienhäuser

Seit Mai 2014 bietet DHL für Besitzer von Ein- und Zweifamilienhäusern Paketkasten mit einem Paketfach an. Mit einem 78 Liter großen Paketfach kostet der einfache Paketkasten 100 Euro, 230 Euro fallen für die Version mit einem 166-Liter-Fach an. Ein zusätzlicher Briefkasten kostet 80 Euro extra. Wenn der Paketkasten nicht selbst an einer Hauswand angebracht wird, kommen nochmal 100 Euro Aufschlag dazu. Das Topmodell kostet also 407 Euro.

Wer die Aufstellung nicht selbst erledigen will, kann DHL kostenpflichtig beauftragen, was dann nochmal 120 bis 300 Euro kostet. Alternativ kann der Paketkasten gemietet werden, dabei fallen einmalige Zuzahlungskosten zusätzlich an. Wenn der Paketkasten von DHL aufgestellt wird, werden die Aufstellkosten gleich in den Zuzahlungsbereich eingerechnet. Die Höhe der Anzahlung und der Miete steigen dann abhängig von der Ausstattung.

Das Basismodell für 100 Euro kostet einmalig 15 Euro zuzüglich einer monatlichen Miete von 2 Euro. Beim Topmodell muss der Kunde 43 Euro anzahlen und dann monatlich 9 Euro bezahlen. Nach einer Laufzeit von rund dreieinhalb Jahren zahlt der Mieter also drauf und die Anschaffungskosten werden überschritten. Wer die Paketstation langfristig nutzen möchte, ist mit dem einmaligen Kaufpreis also besser bedient.

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Peter Brülls 09. Apr 2015

UPS kommt mehrmals.

Peter Brülls 09. Apr 2015

Einen solchen Glascontainer finde ich unserer Gegend nirgends. Nicht einmal die...

avon 01. Apr 2015

Das gibt es! Nennt sich je nach Lieferdienst "Paketshop" oder "Filiale"! ;-)

plutoniumsulfat 31. Mär 2015

Seit wann gibt es das denn für Briefe?



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