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Pilot: Deutsche Telekom will Trenching für Glasfaser ausprobieren

Micro-Trenching ist einen Versuch wert, findet die Deutsche Telekom. Mit einer Gemeinde will sie die unkonventionelle Methode zum Verlegen von Glasfaser ausprobieren. Doch es gibt noch offene Fragen.

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Trenching von der Kellner Telecom im Jahr 2011
Trenching von der Kellner Telecom im Jahr 2011 (Bild: Buglas)

Die Deutsche Telekom will die Verlegeart des Trenchings für Glasfaser in Deutschland ausprobieren. Das Verfahren verspricht schnelles und kostengünstiges Verlegen von Glasfaserkabeln gerade für FTTH. Telekom-Sprecher Philipp Blank sagte Golem.de: "Generell finden wir den Einsatz von Trenching durchaus interessant und wollen die Technik gemeinsam mit einer Gemeinde testen. Schließlich sind es die Kommunen, die der Technik zustimmen müssen."

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Es gebe dabei aber einige rechtliche und technische Herausforderungen: Bisher gehöre Trenching nicht zu den etablierten Verlegeverfahren, die die Telekom anwenden könne. Blank: "Bei Micro-Trenching etwa wird die Glasfaser in einer so geringen Tiefe verlegt, dass es zu Problemen kommen könnte. So ist nicht gesichert, dass durch das Füllmaterial nicht Frostschäden an den Straßen entstehen."

Darüber hinaus müssten die Baumaterialien der Straßen berücksichtigt werden. Bei Oberflächen wie Pflaster oder Platten sei Trenching, was eine Art Fräsen ist, nicht möglich. Laut Telekom funktioniert dies nur bei Teerdecken. "Durch den Piloten wollen wir weitere Erkenntnisse gewinnen. Gegebenenfalls können dann Formulierungen für die technischen Normen vorgeschlagen werden, um den generellen Einsatz von Trenching beim Breitbandausbau zu ermöglichen", sagte Blank.

Das Unternehmen Deutsche Glasfaser wurde in den Medien im Zusammenhang mit Trenching genannt. Das Unternehmen fräst jedoch nicht, sondern arbeitet nach eigenen Angaben "mit einer mindertiefen offenen Verlegetechnologie von 20 Zentimetern Breite und 40 Zentimetern Tiefe", verlegt das Glasfaserkabel und verschließt die Baustelle. Deutsche Glasfaser ist bisher in den Bundesländern Nordrhein-Westfalen, Schleswig-Holstein, Bayern und Niedersachsen aktiv. Aktivitäten in weiteren Bundesländern sind geplant.



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M.P. 29. Jun 2015

Die Sache ist eine Gemengelage zwischen Zuverlässigkeit und Ästhetik. Zusammenfassend...

Vanger 29. Jun 2015

In welcher Region lebst du? Ich komme auch vom Land, konkret aus einem fränkischen Dorf...

Ovaron 27. Jun 2015

Afaik haben die Kunden bei GPON schon einen eigenen Strang pro Haus. Am Standort des...

Ovaron 27. Jun 2015

Sollten also Deiner Meinung nach da wo keine Leerrohre verlegt sind diese nicht...

postb1 27. Jun 2015

...denn die ERSTMALIGE HERSTELLUNG einer LWL-Trasse mag so zwar einfacher und preiswerter...


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