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Soundtrack super, Grafik nicht so

Benutzerführung und Komfort machen einen gelungenen Eindruck. Natürlich gibt es Tasten zum Schnellspeichern und Schnellladen - was übrigens tatsächlich extrem fix geht, anders als damals bei Baldur's Gate. Eine Neuerung sind Texttafeln mit einfachen Illustrationen, die anstelle von Filmsequenzen an besonderen Stellen eingeblendet werden. Wie in einem Comic verfolgen wir dann, was passiert und können über ein Menü mitbestimmen, ob und wie wir einen Kameraden aus den Klauen eines Feindes befreien.

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Nach dem starken Auftakt mit dem Überfall auf die Karawane gönnt uns die Haupthandlung dann erst mal eine längere Pause, und wir können die riesige Welt Eora weitgehend frei erkunden und Nebenquests erledigen. Das bedeutet: Banditen jagen, Bauern helfen, Festungen einnehmen und Ähnliches.

  • Details wie die Wandmalereien können wir per Zoom genau angucken. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Charaktergenerierung bietet umfangreiche Möglichkeiten. (Screenshot: Golem.de)
  • Besondere Ereignisse werden mit diesen Tafeln illustriert. (Screenshot: Golem.de)
  • Vorsicht Falle - aber der Schurke kann sie deaktivieren. (Screenshot: Golem.de)
  • Auch die Weltkarte erinnert an Baldur's Gate. (Screenshot: Golem.de)
  • Nur auf den ersten Blick komplex: In Dialogen haben wir vielfältige Möglichkeiten. (Screenshot: Golem.de)
  • Bei besonderen Ereignissen wird das Bildschirmmenü ausgeblendet. (Screenshot: Golem.de)
  • Nach einem Level-Aufstieg können wir unsere Werte verbessern. (Screenshot: Golem.de)
Auch die Weltkarte erinnert an Baldur's Gate. (Screenshot: Golem.de)

Die Missionen machen einen durchdachten Eindruck, alles wirkt liebevoll gestaltet und macht Spaß. Stellenweise ist das Erzähltempo nach unserem Eindruck etwas höher als in Baldur's Gate, und es gibt sogar mehr Überraschungen und besondere Ereignisse - wir finden das gut. Natürlich sind wir nicht allein unterwegs, sondern befinden uns in Begleitung von bis zu fünf Kameraden, die alle einen eigenen Hintergrund haben und sich natürlich auch teils herrlich skurril-witzige Gespräche liefern.

Die Grafik ist sicherlich kein Glanzpunkt. Immer wieder marschieren wir durch allzu matschig aussehende Sumpflandschaften, eher trist als märchenhaft wirkende Wälder und detailarme Felshöhlen. Das stört uns nur dann, wenn wir Gegenstände nicht finden. Denn dass Pillars kein Grafikspektakel wird, war von vornherein klar. Immerhin wirkt die Szenerie schöner, als einige frühere Screenshots befürchten ließen.

Anders als bei Baldur's Gate können wir uns ein Stück weit in das Geschehen hineinzoomen, was oft praktisch ist. Und: Figuren bestehen nicht aus Bitmaps, sondern sind in 3D animiert, was halbwegs ordentliche Bewegungen und nette Effekte ermöglicht. Aber wie gesagt: Schön geht anders.

Wir haben die deutsche, auffällig gut übersetzte Version des Programms gespielt. Wer mag, kann mit einem Mausklick im Optionsmenü unter anderem zu Englisch wechseln. Die ordentliche Sprachausgabe - die nur wichtige Szenen vorliest - erfolgt immer auf Englisch.

Pillars of Eternity ist als Download über die bekannten Portale erhältlich und kostet 42 Euro. Es sind aber auch teurere Fassungen mit zusätzlichem Inhalt verfügbar. Im stationären Handel gibt es eine Boxversion für rund 50 Euro. Sie enthält neben einem 80-seitigen gedruckten Handbuch den - sehr guten - Soundtrack und ein Kartenposter.

 Pillars of Eternity angespielt: Besser, als ewig auf Baldur's Gate 3 zu warten
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Anonymer Nutzer 03. Apr 2015

Oha...ich dachte mir bisher, das sind Leute, die mein Char getroffen hat, bevor er seine...

peter_pan 02. Apr 2015

Ich bin hin und hergerissen von PoE. Auf der einen Seite ist es toll wieder in eine neue...

Avarion 01. Apr 2015

Leider ist es nicht unter den angekündigten Fixes. Wenn es bei dir dann wie bei mir...

Anonymer Nutzer 31. Mär 2015

Die Grafik ist ja auch nicht perfekt, sondern perfetk ;) Ein altes hochdeutsches Wort...

peter_pan 30. Mär 2015

Gute Frage. Ich bin mir sicher, dass ich vor geraumer Zeit diese Option gesehen habe. Da...


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