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Pillars of Eternity 2 im Test: Fantasy unter Palmen

Ein klassisches PC-Rollenspiel in der Art von Baldur's Gate, aber in einem karibisch angehauchten Szenario mit Piraten und Segelschiffen: Pillars of Eternity 2 entpuppt sich im Test als spannendes Abenteuer mit viel Flair.

Ein Test von veröffentlicht am
Mit einem Heldentrupp erkunden wir in Pillars of Eternity 2 eine bildhübsche Welt.
Mit einem Heldentrupp erkunden wir in Pillars of Eternity 2 eine bildhübsche Welt. (Bild: Obsidian Entertainment/Screenshot: Golem.de)

Wir erwachen an einem Sandstrand. Gerade eben haben wir am Bord unserer Fregatte Defiant noch den Kampf gegen Piraten gewonnen. Gegen den kurz darauf losbrechenden Sturm haben wir aber keine Chance: Wir erleiden Schiffbruch, ein Großteil der Mannschaft stirbt und nur wir und ein paar unserer Untergebenen werden tropfnass an eine fremde Küste angespült. Natürlich finden wir in Pillars of Eternity 2 relativ schnell heraus, wo wir sind - und vor allem, was wir als nächstes tun müssen.

Inhalt:
  1. Pillars of Eternity 2 im Test: Fantasy unter Palmen
  2. Verfügbarkeit und Fazit

Das von Obsidian Entertainment produzierte Rollenspiel schickt uns in eine karibisch anmutende Inselwelt, vor allem aber in den Kampf gegen einen Gott namens Eothas - dessen ein paar Meter lange Fußspuren wir an einigen Stellen im Sand sehen können. Spieler des 2015 veröffentlichten ersten Pillars of Eternity können sich vermutlich noch an Eothas erinnern. Sie haben auch sonst ein paar Vorteile, weil sie die Fantasywelt Eora mit ihren Beziehungen zwischen Göttern und Menschen sowie einigen Spezialfiguren schon kennen. Wer das Programm nicht gespielt hat, muss in Teil 2 mit Verständnisschwierigkeiten rechnen.

Das grundsätzliche Spielprinzip erinnert an den Klassiker Baldur's Gate und an weitere Titel auf Basis der Infinity Engine: Wir scheuchen einen Heldentrupp aus der Vogelperspektive über die Welt, um Gebiete zu erkunden und Quests zu lösen. Kämpfe laufen fast wie in einem Echtzeit-Strategiespiel ab, wobei wir im Normalfall jederzeit pausieren und unseren Helden neue Befehle erteilen können, damit sie etwa einen besonders mächtigen Gegner mit den stärksten Zaubern statt nur mit einem harmlosen Feuerball angreifen.

Gegenüber dem Vorgänger haben die Entwickler in Pillars of Eternity 2 viele auf den ersten Blick nebensächliche Details geändert. So besteht unser Heldentrupp nun aus maximal fünf statt aus sechs Mitgliedern, was die Sache übersichtlicher und die Rekrutierung der Kameraden interessanter macht - gut so! Neu sind auch ein paar Optionen in den Kämpfen, etwa einen Zeitlupenmodus oder die Möglichkeit, bei einem Zauberspruch auch nach dem Start des Beschwörungsprozesses noch das Ziel zu ändern, wenn der ursprünglich anvisierte Opponent bereits das Zeitliche gesegnet hat.

  • Die Grafik lässt sich stufenlos zoomen, aber nicht drehen. (Bild: Obsidian Entertainment/Screenshot: Golem.de)
  • Die Stadt Neketaka besteht aus mehreren Stadtteilen. (Bild: Obsidian Entertainment/Screenshot: Golem.de)
  • Über diese Menüs bekämpfen wir andere Schiffe auf hoher See. (Bild: Obsidian Entertainment/Screenshot: Golem.de)
  • Zum Spielstart generieren wir unseren Haupthelden. (Bild: Obsidian Entertainment/Screenshot: Golem.de)
  • Im Spielverlauf lernen wir beim Aufleveln immer neue Zaubersprüche. (Bild: Obsidian Entertainment/Screenshot: Golem.de)
  • Besondere Ereignisse laufen auch an Land oft über diese schön gemachten Menüs ab. (Bild: Obsidian Entertainment/Screenshot: Golem.de)
  • Gelegentlich müssen wir einfache Schalterrätsel lösen, um an Extras zu kommen. (Bild: Obsidian Entertainment/Screenshot: Golem.de)
  • So viel Strand wie dieser Siedlung haben wir leider nicht immer um uns... (Bild: Obsidian Entertainment/Screenshot: Golem.de)
  • Essen ist gesund - mit Nahrung erholen sich unsere Mitstreiter besonders effektiv. (Bild: Obsidian Entertainment/Screenshot: Golem.de)
  • Das Tutorialsystem erklärt wichtige Elemente fast schon vorbildlich. (Bild: Obsidian Entertainment/Screenshot: Golem.de)
  • Das Layout der Menüs können wir unseren Vorstellungen anpassen - aber eigentlich ist das nicht nötig. (Bild: Obsidian Entertainment/Screenshot: Golem.de)
  • Das Grafikmenü erlaubt viele Einstellungen. (Bild: Obsidian Entertainment/Screenshot: Golem.de)
Die Grafik lässt sich stufenlos zoomen, aber nicht drehen. (Bild: Obsidian Entertainment/Screenshot: Golem.de)
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Sehr große Auswirkungen haben diese Details aber nicht, ebensowenig wie eine neue Verfolgerkamera, mit der wir unseren Heldentrupp nun etwas einfacher im Blick behalten. Die meisten Änderungen können wir übrigens im Optionsmenü deaktivieren. Davon abgesehen hat unsere Testversion (1.0.1.0064) einen sehr fertigen Eindruck hinterlassen. Ein besonderes Lob haben sich die Entwickler für die größtenteils schön gestalteten und sehr übersichtlichen Menüs verdient. Nur das Inventar mit seinen Massen an kleinen Gegenständen wünschen wir uns irgendwie anders.

Ein ganz neuer Aspekt ist die Seefahrt: Wir können mit einem von mehreren Booten über die Weltmeere von Eora segeln. Die sind ebenfalls von oben zu sehen und sehen aus wie eine Landkarte Wenn wir einem feindlichen Schiff begegnen, kommt es zum Kampf auf hoher See. Diese Schlachten laufen als interaktiver Dialog ab, in dem wir nur (schöne) Tafeln mit Texten und Zeichnungen sehen.

Verfügbarkeit und Fazit 
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motzerator 09. Mai 2018

Der zweite Teil ist für die PS4 noch nicht erschienen, aber vom ersten Teil ist eine...

Bruto 08. Mai 2018

Glaube ich nicht, sie haben immer wieder gesagt dass das viel zu viel Arbeit wäre und es...

Vaako 08. Mai 2018

Ja ich kann mich auch nicht mehr wirklich an die story vom ersten teil erinnern und...

Parlan 08. Mai 2018

Kommt drauf an, wo man "früher" ansetzt. Ich hatte meine ausgiebigste Zocker-Zeit in den...

Anonymer Nutzer 08. Mai 2018

Gerade erst den ersten Teil auf path of the damned durchgespielt. War aber gegen Ende...


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