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Pikos Modellbahnen lassen sich bald per Android-Controller fahren.
Pikos Modellbahnen lassen sich bald per Android-Controller fahren. (Bild: Piko Spielwaren)

Piko H0 Smartcontrol: Pufferküsser fahren Modellbahnen bald mit Android

Pikos Modellbahnen lassen sich bald per Android-Controller fahren.
Pikos Modellbahnen lassen sich bald per Android-Controller fahren. (Bild: Piko Spielwaren)

Piko ändert sein System für digital angesteuerte Modellbahnen: In Zukunft übernimmt Android die Steuerung der Züge. Dazu vereinigt Piko mit Smartcontrol einen Android-gesteuerten Touchscreen mit einem motorisierten Drehregler für die Beschleunigung der kleinen Loks und Triebwagen im H0-Format.

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Modellbahnhersteller Piko Spielwaren wird in Kürze seine Smartcontrol-basierten Modellbahnsteuerungen ausliefern, die bereits zur Spielwarenmesse Nürnberg vorgestellt worden sind. Dabei setzt Piko erstmals auf Android als Betriebssystem zur Ansteuerung digitaler Lokomotiven und Triebzüge. Eingesetzt wird das System zunächst bei den H0-Anlagen mit Gleichstrom (DC). Das Rollmaterial für H0-Anlagen wird in der Regel mit Maßstäben zwischen 1:87 und 1:100 produziert. Smartcontrol besteht aus zwei Komponenten: der Smartbox, die interessanterweise auch schon für N- und TT-Anlagen vorbereitet ist, und dem Smartcontroller.

Smartbox mit WLAN-Verbindung

Die Smartbox wird für den Einsatz an die Anlage angeschlossen. Auch ein separater Ausgang für ein Programmiergleis ist vorgesehen, falls beispielsweise eine Lok nebenher programmiert werden muss. Die Smartbox beherrscht DCC inklusive der Railcomplus-Funktion. Damit werden maximal 16.384 Loks verwaltet, denen jeweils 28 Funktionen zugewiesen werden können.

  • Smartcontrol-Steuereinheit und die Smartbox (Bild: Piko Spielwaren)
  • Einstiegs-Sets gibt es mit einem Regionalzug ... (Bild: Piko Spielwaren)
  • ... oder einem Güterzug. (Bild: Piko Spielwaren)
  • Rund 600 Euro kostet das teuerste Startset, ... (Bild: Piko Spielwaren)
  • ... das zwei Züge beinhaltet ... (Bild: Piko Spielwaren)
  • sowie zwei Gleisovale mit Gleiswechseln. (Bild: Piko Spielwaren)
  • Anzeigebeispiele aus dem Katalog (Bild: Piko Spielwaren)
  • Lieferumfang des Startsets mit zwei Zügen und Smartcontrol (Bild: Piko Spielwaren)
Smartcontrol-Steuereinheit und die Smartbox (Bild: Piko Spielwaren)

Auf ein reales Szenario umgesetzt würde das reichen, um den gesamten Lokbestand der Deutschen Bahn mit rund 4.500 Lokomotiven (Tendenz fallend) mehrfach einzuprogrammieren. Gleichzeitig angesteuert werden maximal 1.024 Loks und Triebwagen sowie 1.024 Magnetartikel (zur Steuerung von Weichen, Formsignalen oder anderen Anlagenkomponenten). Die Datensignale werden inklusive einer Stromstärke von 5 Ampere an die Gleise übermittelt. Das ist allerdings abhängig vom verwendeten Netzteil.

Mit dem mitgelieferten Standardnetzteil empfiehlt Piko den Betrieb von vier Zügen. Mit einem anderen Netzteil und Boostern, die über die CDE-Schnittstelle angeschlossen werden, lässt sich die Anlage erweitern. Auch Gleis-besetzt-Melder sind möglich. Drahtgebundene Drehregler lassen sich per Loconet-T-Buchse anschließen.

Bis zu 32 Zugcontroller lassen sich betreiben

Der Smartcontroller ist die zweite Komponente. Mehrere solcher Geräte lassen sich einsetzen. Da das Gerät auf eine WLAN-Verbindung zur Smartbox setzt, lassen sich ohne Anschaffung eines Hubs bis zu 32 Controller betreiben. Eine Konfiguration ist laut Piko für den Anfang nicht nötig. Der Access Point wird vom der Smartbox bereitgestellt. Der Smartcontroller hat einen 3,2-Zoll-Touchscreen (kapazitiv) mit einer Auflösung von 800 x 480 Pixeln. Zudem gibt es einen Drehcontroller aus Metall und auf beiden Seiten jeweils zwei programmierbare Tasten. Das Innere gleicht vielen älteren Einsteiger-Smartphones. Der Prozessor unbekannter Bauart besitzt einen ARM-Kern mit einer Taktrate von mindestens 1 GHz. Der Arbeitsspeicher bietet 512 MByte. Für Betriebssystem und Anwendungen - dazu gehört auch die Control-Software - stehen 2 GByte zur Verfügung. Als Betriebssystem kommt noch das ziemlich alte Android 4.1 zum Einsatz. Immerhin wird der Google Playstore für Updates und Software unterstützt.

Android soll Zugbedienung vereinfachen 

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Berni123124 22. Apr 2015

Die Lego Eisenbahn hatte ihre Hoch-Zeit Mitte der 80er Jahre (imho). Die 12V...

Fozzybär 21. Apr 2015

@Fregin +1

Fregin 21. Apr 2015

Ja, auf rocrail.net gibts was dazu zu lesen. Die Installation ist aber leider nicht ganz...

Fregin 21. Apr 2015

Wie gesagt - versuch es erstmal selber, dann wirst du schnell feststellen, dass das...

Gamma Ray Burst 21. Apr 2015

Nicht das der Bastler im Modelleisenbahner durchbricht, und sich am Ende mehr mit Android...



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