Android soll Zugbedienung vereinfachen

Durch die Softwareumgebung lassen sich Loks, Weichen und Signale benennen. Beim Wechsel der Züge wird zudem die Position des Drehreglers geändert, der deswegen einen Motor hat. So lassen sich Züge blind bedienen, wie Piko verspricht. Eine Einkerbung hilft bei der haptischen Erkennung. Zugbildungen mit Doppel- oder Mehrfachtraktionen sind ebenfalls möglich. So lassen sich realistisch schwere Güterzüge oder etwa ICE-2-Züge, die geflügelt werden, zusammenstellen. Das Maximum liegt bei vier zusammenschaltbaren Loks oder Triebwagen pro Traktion. Gesteuert werden diese dann als eine virtuelle Lok.

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Der Akku der Geräte kann nach dem Lösen zweier Schrauben ausgetauscht werden. Bei einer Betriebsdauer von fünf bis acht Stunden dürfte der Wechsel während des Spielens nicht notwendig werden. Zudem gibt es einen Anschluss für ein Headset. Die Firmware der Geräte lässt sich per USB (Smartcontroller) oder Ethernet (Smartbox) aktualisieren.

  • Smartcontrol-Steuereinheit und die Smartbox (Bild: Piko Spielwaren)
  • Einstiegs-Sets gibt es mit einem Regionalzug ... (Bild: Piko Spielwaren)
  • ... oder einem Güterzug. (Bild: Piko Spielwaren)
  • Rund 600 Euro kostet das teuerste Startset, ... (Bild: Piko Spielwaren)
  • ... das zwei Züge beinhaltet ... (Bild: Piko Spielwaren)
  • sowie zwei Gleisovale mit Gleiswechseln. (Bild: Piko Spielwaren)
  • Anzeigebeispiele aus dem Katalog (Bild: Piko Spielwaren)
  • Lieferumfang des Startsets mit zwei Zügen und Smartcontrol (Bild: Piko Spielwaren)
Anzeigebeispiele aus dem Katalog (Bild: Piko Spielwaren)

Die Control-Sets sind einzeln vergleichsweise teuer. Das Basis-Set mit Controller und der Gleisbox kostet rund 400 Euro. Wer eine größere Anlage hat, muss noch ein sogenanntes Desktop-Schaltnetzteil für 70 Euro dazukaufen. Die bereitgestellte Leistung steigt dann von 36 Watt auf 96 Watt. Den Smartcontroller gibt es auch einzeln, er kostet dann 350 Euro.

Verglichen mit der Märklin-Konkurrenz sind die Kosten abhängig von der Installation mal höher und mal niedriger. Die Central Station alleine kostet bei Märklin bereits 600 Euro und setzt auf recht alte Technik. Die Einzelcontroller für zusätzliche Fahrer (Mobile Station) sind mit 100 Euro deutlich günstiger und können auch ohne Central Station betrieben werden. Die Steuerung der Mobile Stations ist allerdings gewöhnungsbedürftig.

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In der Summe günstiger, aber tendenziell eher für Einsteiger sind die Start-Sets. Die günstigsten kosten rund 500 Euro und beinhalten eine Zuggarnitur mit einer Diesellok plus zwei Doppelstock-Regio-Wagen oder eine Elektrolok mit drei Knickkesselwagen. Dazu gehört zudem ein Gleisoval mit einem Überhol- beziehungsweise Abstellgleis. Etwas teurer ist das Premium-Set mit einer Parallelgleis-Installation. Für 600 Euro gibt es einen vierteiligen ICE 3 sowie eine schwere dieselhydraulische Rangier-Lok (G1206) mit 4 Güterwagen.

Die Auslieferung soll im zweiten Quartal 2015 beginnen.

Nachtrag vom 21. Mai 2015, 10:22 Uhr

Wie Piko Spielwaren auf Nachfrage mitteilte, verzögert sich die Auslieferung der Smartcontrol-Sets und Einzelelemente. Voraussichtlich Ende August 2015 werden die Produkte an den Handel ausgeliefert.

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 Piko H0 Smartcontrol: Pufferküsser fahren Modellbahnen bald mit Android
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Berni123124 22. Apr 2015

Die Lego Eisenbahn hatte ihre Hoch-Zeit Mitte der 80er Jahre (imho). Die 12V...

Fozzybär 21. Apr 2015

@Fregin +1

Fregin 21. Apr 2015

Ja, auf rocrail.net gibts was dazu zu lesen. Die Installation ist aber leider nicht ganz...

Fregin 21. Apr 2015

Wie gesagt - versuch es erstmal selber, dann wirst du schnell feststellen, dass das...



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