Pigweed: Google legt Embedded-Bibliotheken offen
Google hat eine Sammlung von Embedded-Bibliotheken unter dem Namen Pigweed veröffentlicht(öffnet im neuen Fenster). Wie das Unternehmen in seinem Open-Source-Blog mitteilt, sollen sich die Pigweed-Module dafür eignen, die Entwicklung für 32-Bit Mikrocontroller schneller und vor allem zuverlässiger umsetzen zu können. Noch befinde sich die Bibliothek aber in einer frühen Phase der Entwicklung, sodass das Projekt noch nicht für den produktiven Einsatz gedacht sei.
Diese versprochene Vereinfachung will Google mit Pigweed dadurch erreichen, dass häufige Arbeitsschritte zusammengefasst werden und entsprechend schnell zur Verfügung stehen. Google beschreibt dies zunächst am Beispiel des Aufsetzens des Geräts, bis dieses das erste Mal gestartet werden kann. Statt einer Vielzahl verschiedener Werkzeuge beschränkt sich Google bei Pigweed auf das Nötigste und bietet automatisiert über ein Skript eine Python-Umgebung, Clang-Format und einen ARM-Compiler. Das Skript kann auf dem eigenen System in einer virtuellen Umgebung genutzt werden.
Mit Pigweed will Google außerdem die Entwicklung der eigenen Anwendung auf dem Controller selbst vereinfachen. Vor allem der Ablauf zum Prüfen der selbst programmierten Bestandteile soll vereinfacht werden. Dabei soll ein Skript helfen, das Änderungen überwacht und dann automatisch Tests durchführt.
Hinzu kommt eine Vielzahl weiter vorkonfigurierter Module wie ein Linter, ein Tokenizer, um das Logging zu vereinfachen, eine eigene String-Bibliothek, ein Key-Value-Store, eine Protbuf-Implementierung. Weitere Details liefert die Ankündigung. Der Code steht unter der Apache-2-Lizenz und wird bisher von Google selbst gehostet(öffnet im neuen Fenster), statt diesen über einen externen Dienst wie Github bereitzustellen.
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