Abo
  • Services:
Anzeige
Der Jet Cooler von GE, an der Vorderseite ist der Luftauslass
Der Jet Cooler von GE, an der Vorderseite ist der Luftauslass (Bild: GE)

Piezoelektrik: Geräuschloser CPU-Lüfter ist 3 Millimeter flach

Der Jet Cooler von GE, an der Vorderseite ist der Luftauslass
Der Jet Cooler von GE, an der Vorderseite ist der Luftauslass (Bild: GE)

Noch ist es nur ein Forschungsprojekt - aber eines, das bereits an einen großen Hersteller von Kühlsystemen für Computer lizenziert wurde. General Electric bewegt Luft ohne Rotoren mittels Piezoelektrik.

Es sieht auf den ersten Blick aus wie ein Peltier-Element, eines der durchaus funktionierenden Kühlungsverfahren für Prozessoren, das sich nie im Massenmarkt durchsetzen konnte - doch GEs Jet Cooler genanntes Gerät funktioniert ganz anders. Was die Bilder des Unternehmens zeigen, ist ein Ersatz für den Lüfter, nicht die gesamte Kühlungslösung, die bei einem Notebook auch Heatpipes erfordert.

Anzeige

Der Jet Cooler besteht aus zwei Metallplatten, zwischen denen sich eine spezielle Keramik befindet. Dieses Material hat piezoelektrische Eigenschaften: Beim Anlegen einer Spannung verändert es seine Form. Den umgekehrten Effekt kennt man von sogenannten elektronischen Feuerzeugen. Bei diesen wird durch Verformen eines Piezoelements - also den Druck auf die Zündtaste - Elektrizität freigesetzt.

Die Keramik von GE kann sich sehr schnell verformen, 150 Mal in der Sekunde. Das reicht aus, um einen Luftstrom zu erzeugen. Das Gerät bläht sich wie ein Blasebalg auf und befördert Luft von einer Seite zur anderen. Die Ein- und Auslässe sind dabei durch Abdichtungen frei wählbar. Ein so gerichteter Luftstrom könnte bei herkömmlichen Notebook-Designs, und noch einfacher bei sehr flachen Geräten wie Tablets leicht nutzbar gemacht werden.

Nur die Luftführungen für Zu- und Abluft müssen anders als bisher gestaltet werden, weil die meisten derartigen Designs von einem Lüfter ausgehen, der Frischluft auf einer großen Fläche ansaugt. Beim Jet Cooler ist das aber nur ein millimeterschmaler Schlitz.

Zwei große Vorteile ergeben sich durch die Technik laut GE: Zum einen ist der elektrische Blasebalg sehr dünn, für ein Notebook sollen bereits 3 Millimeter ausreichen. Zum anderen soll der Jet Cooler so leise sein, dass der Anwender ihn kaum hören kann.

Noch gibt es keine frei verfügbaren Produkte mit der Technik, aber das könnte sich bald ändern: GE hat den Jet Cooler an das japanische Unternehmen Fujikura lizenziert, das Kühlungslösungen herstellt.


eye home zur Startseite
Moe479 18. Dez 2012

naja mit der logik müssten ettliche pcs ständig daran sterben, aber gerade die von ibm...

Johnny Cache 18. Dez 2012

Außer sie sind von du weißt schon wer...

benji83 18. Dez 2012

Er bezog sich wohl auf myr0s was sprachlich einfach Falsch ist. Imho sollte jeder der dä...

SoniX 17. Dez 2012

Deshalb kühlt man ja auch nur CPUs mit entsprechend geringer Abwärme passiv. Hatte ich...

katzenpisse 17. Dez 2012

+1



Anzeige

Stellenmarkt
  1. BG-Phoenics GmbH, München
  2. über duerenhoff GmbH, Raum Stuttgart
  3. Fresenius Medical Care Deutschland GmbH, Bad Homburg
  4. Wilken Neutrasoft GmbH, Greven


Anzeige
Hardware-Angebote

Folgen Sie uns
       


  1. Fertigungstechnik

    Intel steckt Kobalt und 4,5 Milliarden US-Dollar in Chips

  2. Homepod im Test

    Smarter Lautsprecher für den Apple-affinen Popfan

  3. Microsoft

    Xbox One bekommt native Unterstützung für 1440p-Auflösung

  4. Google

    Pixel 2 XL lädt langsamer unterhalb von 20 Grad

  5. Wikipedia Zero

    Wikimedia-Foundation will Zero-Rating noch 2018 beenden

  6. Konami

    Metal Gear Survive und Bildraten für Überlebenskünstler

  7. Markenrecht

    Microsoft entfernt App von Windows Area aus Store

  8. Arbeitsrecht

    Google durfte Entwickler wegen sexistischer Memos entlassen

  9. Spielzeug

    Laser Tag mit Harry-Potter-Zauberstäben

  10. Age of Empires Definitive Edition Test

    Trotz neuem Look zu rückständig



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Materialforschung: Stanen - ein neues Wundermaterial?
Materialforschung
Stanen - ein neues Wundermaterial?
  1. Colorfab 3D-gedruckte Objekte erhalten neue Farbgestaltung
  2. Umwelt China baut 100-Meter-Turm für die Luftreinigung
  3. Crayfis Smartphones sollen kosmische Strahlung erfassen

Samsung C27HG70 im Test: Der 144-Hz-HDR-Quantum-Dot-Monitor
Samsung C27HG70 im Test
Der 144-Hz-HDR-Quantum-Dot-Monitor
  1. Volumendisplay US-Forscher lassen Projektion schweben wie in Star Wars
  2. Sieben Touchscreens Nissan Xmotion verwendet Koi als virtuellen Assistenten
  3. CJ791 Samsung stellt gekrümmten Thunderbolt-3-Monitor vor

Ryzen 5 2400G und Ryzen 3 2200G im Test: Raven Ridge rockt
Ryzen 5 2400G und Ryzen 3 2200G im Test
Raven Ridge rockt
  1. Raven Ridge AMD verschickt CPUs für UEFI-Update
  2. Krypto-Mining AMDs Threadripper schürft effizient Monero
  3. AMD Zen+ und Zen 2 sind gegen Spectre gehärtet

  1. Re: Anonymisierte Bewerbungen wünschenswert

    elknipso | 13:03

  2. Was immer noch laecherlich ist.

    miauwww | 13:03

  3. Re: Wasserstoff ist genau wie die SPD...

    ArcherV | 13:03

  4. Re: Hier ist die ERKLÄRUNG WAS SIPGATE eigentlich...

    gadthrawn | 13:02

  5. Re: Was soll das ganze Brimborium um das Kabel?

    Pflechtfild | 13:01


  1. 12:20

  2. 12:01

  3. 11:52

  4. 11:49

  5. 11:39

  6. 10:58

  7. 10:28

  8. 10:13


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel