Abo
  • IT-Karriere:

Picobrew Pico angesehen: Ein Bierchen in Ehren ...

Picobrews Pico ermöglicht Homebrewing im wahren Sinn: Mit dem Bierbrau-Automaten können sich Freunde des schäumenden Getränks zahlreiche Biersorten innerhalb weniger Tage selbst zu Hause brauen. Golem.de hat sich das Gerät kurz vor dem Deutschlandstart genauer angeguckt.

Artikel von veröffentlicht am
Die Bierbraumaschine für zu Hause: Pico von Picobrew
Die Bierbraumaschine für zu Hause: Pico von Picobrew (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Die Halle 11.1 gehört auch während der diesjährigen Ifa 2016 nicht unbedingt zu den wichtigen und sofort auffindbaren Hallen des Berliner Messegeländes. Vollgestopft mit kleineren Smart-Home-Herstellern sticht ein Stand allerdings sofort heraus - was nicht nur an dem aufgebauten Foodtruck liegt, sondern auch an der Menschentraube, die sich rund um den Stand bildet.

Inhalt:
  1. Picobrew Pico angesehen: Ein Bierchen in Ehren ...
  2. Über 100 Brauereien wollen Rezepte zur Verfügung stellen

An Stand 6 gibt es Freibier - ein eher ungewöhnlicher Vorgang auf der Ifa mit ihren horrenden Essens- und Getränkepreisen. Grund ist der Aussteller: Picobrew stellt hier seine Bierbraumaschine Pico vor, die so klein ist, dass sie in jede Küche passen dürfte. Äußerlich ähnelt die Pico einem Kaffeevollautomaten, das Design ist schlicht.

  • Die Picobrew Pico mit Lagerfass rechts und Ausschankfass links (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • An der Pico selbst müssen Nutzer kaum Einstellungen vornehmen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Fass für das fertige Bier ähnelt Fässern, wie es sie im Supermarkt zu kaufen gibt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Im Lagerfass gärt das selbst gebraute Bier unter Zugabe von Hefe. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Über Schläuche wird das gebraute Bier automatisch ins Lagerfass gepumpt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Schläuche des Lagerfasses (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Die Picobrew Pico mit Lagerfass rechts und Ausschankfass links (Bild: Martin Wolf/Golem.de)


Mit Pico sollen sich zu Hause innerhalb von drei bis sieben Tagen verschiedene Biersorten unterschiedlicher Hersteller brauen lassen, ohne dass der Anwender viel dafür tun muss. Ermöglicht wird das durch weitgehend vorgefertigte Braukits, die sogenannten Picopaks: In einer Pappbox kommen die Zutaten für das jeweilige Bier bereits vorgefertigt beim Nutzer an - inklusive Hopfen, Gerste und, je nach Rezept, weiterer Komponenten. Das Picopak setzt der Nutzer einfach in die Kunststoffschublade des Picos ein, ergänzt noch die nötige Menge Wasser, und schon kann der Brauvorgang starten.

Nutzer müssen keine Zutaten anrühren

Dieses Verfahren unterscheidet sich von dem anderer Heimbraumaschinen, wie etwa der von Artbrew. Hier müssen Nutzer die einzelnen Zutaten selbst zusammenrühren, statt einfach nur ein vorgefertigtes Paket in den Automaten zu schieben.

Stellenmarkt
  1. Wirecard AG, Aschheim bei München
  2. operational services GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main, Dresden, Berlin

Während der circa zwei Stunden, in der der Biersud in der Maschine vorbereitet wird, muss der Nutzer nichts weiter tun als abwarten. Auch komplizierte Einstellungen, die Kenntnisse vom Bierbrauen erfordern, sind nicht nötig - vor dem Start des Brauens müssen lediglich die gewünschte Stärke des Bieres und dessen Alkoholgehalt eingestellt werden. Alles Weitere regelt die Maschine anhand des dem eingelegten Picopaks zugrundeliegenden Rezeptes selbst.

RFID-Chip identifiziert Picopak

Möglich macht das ein am Picopak angebrachter RFID-Chip, der das Picopak identifiziert. Die Pico-Maschine liest den Chip und gleicht die Daten über einen Webserver ab - dafür ist die Maschine mit WLAN ausgestattet. Anschließend weiß der Automat, welches Rezept benötigt wird und wie der Brauvorgang zu steuern ist. Nach dem Brauvorgang in der Maschine wird das ungegärte Bier dann über Schläuche automatisch in ein kleines Lagerfass gepumpt, das dem Pico beiliegt.

Über 100 Brauereien wollen Rezepte zur Verfügung stellen 
  1. 1
  2. 2
  3.  


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 344,00€
  2. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)
  3. 529,00€ (zzgl. Versand)

Berner Rösti 08. Sep 2016

Sehe ich genauso, zumal die knapp vierstellige Investition zu Elektroschrott wird, wenn...

Berner Rösti 08. Sep 2016

mit ausgebildeten Köchen und Jahrhunderten an Erfahrung. Da muss ich mir keinen...

Berner Rösti 08. Sep 2016

Komisch. Die letzte Brauerei, die ich besichtigt habe, fährt die gesamte Anlage...

Berner Rösti 08. Sep 2016

In dem "Pack" ist im Gegensatz zu "Miracoli" kein Instant-Pulver drin, sondern der...

Peter Brülls 07. Sep 2016

Das möchte ich sehr bezweifeln. Der anatomisch moderne Mensch ist rund 150.000 Jahre alt.


Folgen Sie uns
       


Fernsteuerung für autonome Autos angesehen

Das Fraunhofer-Institut für Offene Kommunikationssysteme zeigt die Fernsteuerung von Autos über Mobilfunk.

Fernsteuerung für autonome Autos angesehen Video aufrufen
Smarte Wecker im Test: Unter den Blinden ist der Einäugige König
Smarte Wecker im Test
Unter den Blinden ist der Einäugige König

Einen guten smarten Wecker zu bauen, ist offenbar gar nicht so einfach. Bei Amazons Echo Show 5 und Lenovos Smart Clock fehlen uns viele Basisfunktionen. Dafür ist einer der beiden ein besonders preisgünstiges und leistungsfähiges smartes Display.
Ein Test von Ingo Pakalski

  1. Nest Hub im Test Google vermasselt es 1A

Zephyrus G GA502 im Test: Das Gaming-Notebook, das auch zum Arbeiten taugt
Zephyrus G GA502 im Test
Das Gaming-Notebook, das auch zum Arbeiten taugt

Mit AMDs Ryzen 7 und Nvidia-GPU ist das Zephyrus G GA502 ein klares Gaming-Gerät. Überraschenderweise eignet es sich aber auch als mobiles Office-Notebook. Das liegt an der beeindruckenden Akkulaufzeit.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. Vivobook (X403) Asus packt 72-Wh-Akku in günstigen 14-Zöller
  2. ROG Swift PG35VQ Asus' 35-Zoll-Display nutzt 200 Hz, HDR und G-Sync
  3. ROG Gaming Phone II Asus plant neue Version seines Gaming-Smartphones

Mobile Payment: Mit QR-Code-Kooperation zum europäischen Standard
Mobile Payment
Mit QR-Code-Kooperation zum europäischen Standard

Die Mobile Wallet Collaboration will ein einheitliches QR-Format als technische Grundlage für ein vereinfachtes Handling etablieren. Die Allianz aus sechs europäischen Bezahldiensten und Alipay aus China ist eine ernstzunehmende Konkurrenz für Google, Apple, Facebook, Amazon.
Von Sabine T. Ruh


      •  /