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Über 100 Brauereien wollen Rezepte zur Verfügung stellen

In dieses Fässchen gibt der Nutzer anschließend die dem Picopak beigelegte Menge an Hefe bei, um die Gärung einzuleiten. Geklärt wird das Bier bereits beim Abpumpen aus der Pico. Das mit Hefe versetzte Lagerfass wird je nach Biersorte zwischen drei bis fünf Tagen, manchmal auch eine Woche lang gelagert. Am Ende pumpt der nun stolze Bierbrauer den fertigen Gerstensaft aus dem Lagerfass in ein kleines Pumpfass, wie man es aus dem Supermarkt kennt. Fünf Liter Bier stehen am Ende der Prozedur zur Verfügung.

  • Die Picobrew Pico mit Lagerfass rechts und Ausschankfass links (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • An der Pico selbst müssen Nutzer kaum Einstellungen vornehmen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Fass für das fertige Bier ähnelt Fässern, wie es sie im Supermarkt zu kaufen gibt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Im Lagerfass gärt das selbst gebraute Bier unter Zugabe von Hefe. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Über Schläuche wird das gebraute Bier automatisch ins Lagerfass gepumpt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Schläuche des Lagerfasses (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Im Lagerfass gärt das selbst gebraute Bier unter Zugabe von Hefe. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
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In den USA steht Picobrew nach eigenen Angaben bereits mit über 100 Brauereien in Kontakt, um deren Bierrezepte als Picopaks anzubieten. Dabei möchte der Hersteller auch gern Biere anbieten, die die Brauereien aktuell nicht mehr vertreiben. Auf der Homepage von Picobrew gibt es bereits einige Picopaks zur Auswahl, über die Auswahl weiterer können angemeldete Nutzer diskutieren.

Erste deutsche Craft-Beer-Brauereien machen mit

Auch in Deutschland konnten erste kleine Brauereien für eine Zusammenarbeit gewonnen werden, unter anderem die Berliner Brauereien Pirate Brew und Straßenbräu. Mit größeren deutschen Brauereien ist Picobrew nach eigenen Angaben ebenfalls im Gespräch, ohne hier aber schon Details nennen zu können.

Eigene Rezepte können Besitzer der Pico ebenfalls brauen: Über ein Webinterface lassen sich eigene Picopaks anfertigen. Der Pico-Nutzer wählt hierbei die Art des Bieres aus, die er haben möchte, und kann anschließend verschiedene Parameter definieren. Das System stellt ihm dann ein mit passendem RFID-Chip ausgestattetes Picopak zusammen, das wie die anderen Pakete einfach in die Bierbraumaschine geschoben wird.

Ganz preiswert ist der Bierspaß allerdings nicht: Die Pico wird in Deutschland 1.100 Euro kosten, ein Picopak soll um die 30 Euro kosten - das wären pro Packung 6 Euro für einen Liter Bier. In Deutschland erscheinen soll Pico im November 2016.

Fazit

Einfacher als mit der Pico von Picobrew lässt sich Bier zu Hause wahrscheinlich nicht brauen. Auch die Vielfalt, die der Hersteller dank der Kooperationen mit zahlreichen Brauereien erreicht, gefällt uns gut. Wer gerne mal ein etwas exotischeres Bier trinkt, wird das zu schätzen wissen.

Allerdings ist es für weitaus weniger Geld möglich, selbst zu Hause Bier zu brauen - wenngleich nicht so unkompliziert. Picobrew eignet sich unserer Meinung nach eher für Nutzer, die sich nicht zwangsläufig mit dem Bierbrauen auskennen. Bierbraupuristen hingegen könnte die fehlende komplette Freiheit bei der Erstellung eigener Rezepte stören.

Der Preis der Pico erscheint zunächst hoch; bedenkt man allerdings, was manche Kaffeevollautomaten kosten, relativieren sich die 1.100 Euro wieder etwas. Zudem steckt eine Menge Technik in und hinter der Pico, die ein einfaches, aber erfolgreiches Bierbrauen garantieren soll. Für Bierliebhaber könnten sich die Anschaffungskosten lohnen.

 Picobrew Pico angesehen: Ein Bierchen in Ehren ...
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Berner Rösti 08. Sep 2016

Sehe ich genauso, zumal die knapp vierstellige Investition zu Elektroschrott wird, wenn...

Berner Rösti 08. Sep 2016

mit ausgebildeten Köchen und Jahrhunderten an Erfahrung. Da muss ich mir keinen...

Berner Rösti 08. Sep 2016

Komisch. Die letzte Brauerei, die ich besichtigt habe, fährt die gesamte Anlage...

Berner Rösti 08. Sep 2016

In dem "Pack" ist im Gegensatz zu "Miracoli" kein Instant-Pulver drin, sondern der...

Peter Brülls 07. Sep 2016

Das möchte ich sehr bezweifeln. Der anatomisch moderne Mensch ist rund 150.000 Jahre alt.


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