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Pick-up: Ford F-150 Lightning soll fahrende Energiequelle sein

Der vollelektrische Ford F-150 Lightning soll bis zu 480 km weit fahren und im Notfall das Haus mit Strom versorgen.

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Ford F-150 Lightning (Bild: Ford)

Ford hat mit dem F-150 Lightning die Elektroversion seines meistverkauften Fahrzeugs vorgestellt - einen Pick-up-Truck. Das E-Fahrzeug soll bis zu 420 kW Leistung und ein Drehmoment von 775 Newtonmetern haben. Bei Bedarf versorgt er mit seinem Akku ein Haus mit Strom. Unterwegs kann er als mobile Energiequelle für elektrische Werkzeuge dienen.

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Die Reichweite des Fahrzeugs liegt je nach Modell bei 370 beziehungsweise 480 km (EPA). Geladen wird mit bis zu 150 kW, von 15 auf 80 Prozent dauert das Ganze gut 40 Minuten. Genaue Angaben zur Akkukapazität machte Ford bisher nicht, sie liegt bei schätzungsweise 170 bis 180 kWh beim größeren Modell und bei etwa 140 kWh beim kleineren Akkumodell.

Der Ford soll mit BlueCruise, dem Assistenzsystem des Herstellers ausgerüstet werden, das dem Autonomielevel 2 entspricht. Angetrieben wird das 4x4-Fahrzeug mit zwei Elektromotoren. Es verfügt über eine Karosserie aus einer Aluminiumlegierung und über eine Einzelradaufhängung an der Hinterachse.

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Die Nutzlast liegt bei gut 900 kg, die Anhängelast beträgt bis zu 4,5 Tonnen. Mithilfe der Sensoren des Fahrzeugs kann die Nutzlast abgewogen werden. Außerdem wird abhängig von der Ladung die Reichweite kalkuliert. Der Pro Trailer Hitch Assist steuert Lenkung, Gas und Bremseingaben automatisch, um das Ankuppeln von Anhängern zu erleichtern.

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Wie groß ist der Touchscreen im Ford F-150 Lightning?

Ford verbaut im F-150 Lightning in den höherwertigen Ausstattungen sein Infotainmentsystem Sync 4A und nutzt dazu einen 15,5-Zoll-Touchscreen. Das System unterstützt eine Sprachsteuerung, eine internetbasierte Navigation und Apple Carplay, Android Auto, Amazon Alexa sowie die Ford-eigenen Sync-Applink-Apps.

Was kann der F-150 Lightning laden?

Der F-150 Lightning kann auch als fahrende Backup-Stromquelle verwendet werden, die 9,6 Kilowatt liefert. Dazu wird ein von Ford installiertes Hausmanagementsystem angeboten, das den F-150 Lightning automatisch nutzt, um das Haus mit Strom zu versorgen. Sobald die Stromversorgung wiederhergestellt ist, schaltet der Pick-up automatisch auf das Aufladen um. Je nach Akku soll so ein Haus mit einem durchschnittlichen Verbrauch von 30 kWh pro Tag bis bis zu drei Tage lang Strom liefern.

Künftig will Ford die Funktion Intelligent Power anbieten und das Haus immer dann mit Strom versorgen, wenn dieser im Netz teuer ist, und günstige Nachttarife nutzen, um den Akku nachzuladen. Zudem kooperiert Ford mit einem Photovoltaik-Unternehmen, um eine netzunabhängige Lademöglichkeit zu schaffen.

Der Ford ist mit eingebauten Steckdosen ausgerüstet, damit unterwegs Werkzeuge, Elektronik und andere Geräte angeschlossen werden können. Die Basisversion bietet 2,4 Kilowatt Leistung, gegen Aufpreis gibt es auch mehr.

Unter der Motorhaube befindet sich ein zweiter Kofferraum mit 400 Litern Volumen. Der Raum ist wasserdicht. Er verfügt über vier Steckdosen und zwei USB-Ladeanschlüsse.

Was soll der Ford F-150 Lightning kosten?

Der F-150 Lightning wird ab Ende 2021 in den USA gebaut. Das Einstiegsmodell soll 39.974 US-Dollar vor Steuern ohne Subventionen kosten und Ende 2022 erscheinen. Die besser ausgestatteten Modelle kosten ab 52.974 US-Dollar und kommen schon Ende dieses Jahres auf den Markt.