Abo
  • Services:

Pi Top: Laptop mit Raspberry Pi aus dem 3D-Drucker

Einen günstigen Laptop auf Raspberry-Pi-Basis hat eine Gruppe von Entwicklern aus London gebaut. Der Prototyp des Pi Top stammt aus dem 3D-Drucker. Der Rechner soll in Kürze als Bausatz erhältlich sein.

Artikel veröffentlicht am ,
Prototyp des Pi Top: 160 Stunden Druckzeit
Prototyp des Pi Top: 160 Stunden Druckzeit (Bild: Pi Top)

Das Raspberry Pi ist ein vollwertiger Computer. Er könnte also auch als tragbarer Rechner eingesetzt werden, hat sich eine Gruppe von fünf Designern aus London gedacht und einen Laptop um den Raspberry Pi herum gebaut.

Stellenmarkt
  1. Lidl Dienstleistung GmbH & Co. KG, Neckarsulm
  2. Robert Bosch GmbH, Abstatt

Pi Top heißt der Laptop. Kernstück des Rechners ist die aktuelle Version des Raspberry Pi, das Model B+, das seit Juli auf dem Markt ist. Der Rechner hat einen 13,3 Zoll (knapp 34 cm) großen hochauflösenden Bildschirm mit LED-Rückbeleuchtung und einer Auflösung von 1.366 x 768 Pixeln, einen Akku, dessen Laufzeit die Entwickler mit sechs bis acht Stunden angeben, sowie eine Laptop-Tastatur mit Trackpad. Neben den Schnittstellen des Raspberry Pi hat der Pi Top noch WLAN. Das Betriebssystem ist Rasbian.

Gehäuse aus dem 3D-Drucker

Das Gehäuse haben die fünf mit dem 3D-Drucker aufgebaut. Dazu haben die Entwickler einen Rostock Max V2 von See Me CNC eingesetzt, einen etwa 1 Meter großen Deltadrucker. Ein solcher 3D-Drucker besteht aus drei senkrechten Schienen, an denen der Druckkopf mit einem Gestänge aufgehängt ist, so dass er über der Arbeitsplattform schwingen kann.

Eine Arbeit für Geduldige: Zwei Wochen habe es gedauert, bis das aus mehreren Teilen bestehende Laptop-Gehäuse fertig war, schreibt das Team im 3D-Druck-Forum von Reddit. Die Druckzeit habe 160 Stunden betragen. "Es gab eine Menge Schwierigkeiten mit einem so großen Teil." Die größte war, eine Tragstruktur zu bauen, die den mechanischen Belastungen standhält, denen ein Laptop ausgesetzt ist.

Lehrangebot für Pi-Top-Nutzer

Ziel des Projekts ist es nicht nur, einen Bausatz für einen günstigen Rechner zu schaffen, sondern auch dessen Nutzer dazu zu bewegen, ihre Fähigkeiten auszubauen. Dazu wollen die Entwickler offensichtlich auch ein Lehrangebot bereitstellen, in dem Anfänger und Fortgeschrittene lernen können, wie sie mit dem 3D-Drucker umgehen, Platinen entwerfen oder eigene Produkte entwickeln und bauen.

Die Laptop-Erbauer müssen jedoch nicht ihren 3D-Drucker knapp eine Woche lang heißlaufen lassen: Das Pi-Top-Team plant eine Crowdfunding-Kampagne für den Pi Top. Das Gehäuse der Pi-Top-Bausätze, die darüber angeboten werden, wird im Spritzgussverfahren hergestellt. Das hat auch den Vorteil, dass die Oberfläche glatter sein wird als die des 3D-gedruckten Gehäuses.

Einen Termin für die Kickstarter-Kampagne gibt es noch nicht.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 54,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie
  2. 50,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie
  3. (-72%) 5,55€

3DFreund 30. Sep 2014

Das mit dem Umweltaspekt des 3D-Druckens nimmt sich ein bisschen komplexer aus als von...

Granini 24. Sep 2014

Danke für die Antworten. :-)

Casandro 24. Sep 2014

Ja das ist prinzipiell schon mal was, nur leider hat der Bildschirm nur 320x240, das ist...

MarioWario 23. Sep 2014

das es für EURO 80 bei Amazon gibt (als Erweiterung eines drei Jahre alten...

nixidee 23. Sep 2014

Wozu brauchte man damals eine Schreibmaschine? Wozu einen PC? Wozu einen Laserdrucker...


Folgen Sie uns
       


Byton K-Byte - Bericht

Byton stellt in China den K-Byte vor.

Byton K-Byte - Bericht Video aufrufen
Hasskommentare: Wie würde es im Netz aussehen, wenn es uns nicht gäbe?
Hasskommentare
"Wie würde es im Netz aussehen, wenn es uns nicht gäbe?"

Hannes Ley hat vor rund anderthalb Jahren die Online-Initiative #ichbinhier gegründet. Die Facebook-Gruppe schreibt Erwiderungen auf Hasskommentare und hat mittlerweile knapp 40.000 Mitglieder. Im Interview mit Golem.de erklärt Ley, wie er die Idee aus dem Netz in die echte Welt bringen will.
Ein Interview von Jennifer Fraczek

  1. Nutzungsrechte Einbetten von Fotos muss nicht verhindert werden
  2. Bundesnetzagentur UKW-Abschaltung abgewendet
  3. Drupalgeddon 2 115.000 Webseiten mit Drupallücken übernommen

Krankenversicherung: Der Papierkrieg geht weiter
Krankenversicherung
Der Papierkrieg geht weiter

Die Krankenversicherung der Zukunft wird digital und direkt, aber eine tiefgreifende Disruption des Gesundheitswesens à la Amazon wird in Deutschland wohl ausbleiben. Die Beharrungskräfte sind zu groß.
Eine Analyse von Daniel Fallenstein

  1. Imagen Tech KI-System Osteodetect erkennt Knochenbrüche
  2. Medizintechnik Implantat wird per Ultraschall programmiert
  3. Telemedizin Neue Patienten für die Onlinepraxis

Raumfahrt: Boeing und SpaceX kämpfen mit dem Regulierungschaos der Nasa
Raumfahrt
Boeing und SpaceX kämpfen mit dem Regulierungschaos der Nasa

Die neuen Raumschiffe von Boeing und SpaceX verspäten sich und werden wohl erst 2020 mit Crew fliegen. Die Aufsichtsbehörde der US-Regierung sieht einen Teil der Schuld beim Chaos im Nasa-Management.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Nasa-Teleskop Überambitioniert, überteuert und in dieser Form überflüssig
  2. Nasa Forscher entdecken Asteroiden, bevor er die Erde erreicht
  3. Nasa 2020 soll ein Helikopter zum Mars fliegen

    •  /