Abo
  • Services:
Anzeige
Prototyp des Pi Top: 160 Stunden Druckzeit
Prototyp des Pi Top: 160 Stunden Druckzeit (Bild: Pi Top)

Pi Top: Laptop mit Raspberry Pi aus dem 3D-Drucker

Einen günstigen Laptop auf Raspberry-Pi-Basis hat eine Gruppe von Entwicklern aus London gebaut. Der Prototyp des Pi Top stammt aus dem 3D-Drucker. Der Rechner soll in Kürze als Bausatz erhältlich sein.

Anzeige

Das Raspberry Pi ist ein vollwertiger Computer. Er könnte also auch als tragbarer Rechner eingesetzt werden, hat sich eine Gruppe von fünf Designern aus London gedacht und einen Laptop um den Raspberry Pi herum gebaut.

Pi Top heißt der Laptop. Kernstück des Rechners ist die aktuelle Version des Raspberry Pi, das Model B+, das seit Juli auf dem Markt ist. Der Rechner hat einen 13,3 Zoll (knapp 34 cm) großen hochauflösenden Bildschirm mit LED-Rückbeleuchtung und einer Auflösung von 1.366 x 768 Pixeln, einen Akku, dessen Laufzeit die Entwickler mit sechs bis acht Stunden angeben, sowie eine Laptop-Tastatur mit Trackpad. Neben den Schnittstellen des Raspberry Pi hat der Pi Top noch WLAN. Das Betriebssystem ist Rasbian.

Gehäuse aus dem 3D-Drucker

Das Gehäuse haben die fünf mit dem 3D-Drucker aufgebaut. Dazu haben die Entwickler einen Rostock Max V2 von See Me CNC eingesetzt, einen etwa 1 Meter großen Deltadrucker. Ein solcher 3D-Drucker besteht aus drei senkrechten Schienen, an denen der Druckkopf mit einem Gestänge aufgehängt ist, so dass er über der Arbeitsplattform schwingen kann.

Eine Arbeit für Geduldige: Zwei Wochen habe es gedauert, bis das aus mehreren Teilen bestehende Laptop-Gehäuse fertig war, schreibt das Team im 3D-Druck-Forum von Reddit. Die Druckzeit habe 160 Stunden betragen. "Es gab eine Menge Schwierigkeiten mit einem so großen Teil." Die größte war, eine Tragstruktur zu bauen, die den mechanischen Belastungen standhält, denen ein Laptop ausgesetzt ist.

Lehrangebot für Pi-Top-Nutzer

Ziel des Projekts ist es nicht nur, einen Bausatz für einen günstigen Rechner zu schaffen, sondern auch dessen Nutzer dazu zu bewegen, ihre Fähigkeiten auszubauen. Dazu wollen die Entwickler offensichtlich auch ein Lehrangebot bereitstellen, in dem Anfänger und Fortgeschrittene lernen können, wie sie mit dem 3D-Drucker umgehen, Platinen entwerfen oder eigene Produkte entwickeln und bauen.

Die Laptop-Erbauer müssen jedoch nicht ihren 3D-Drucker knapp eine Woche lang heißlaufen lassen: Das Pi-Top-Team plant eine Crowdfunding-Kampagne für den Pi Top. Das Gehäuse der Pi-Top-Bausätze, die darüber angeboten werden, wird im Spritzgussverfahren hergestellt. Das hat auch den Vorteil, dass die Oberfläche glatter sein wird als die des 3D-gedruckten Gehäuses.

Einen Termin für die Kickstarter-Kampagne gibt es noch nicht.


eye home zur Startseite
3DFreund 30. Sep 2014

Das mit dem Umweltaspekt des 3D-Druckens nimmt sich ein bisschen komplexer aus als von...

Granini 24. Sep 2014

Danke für die Antworten. :-)

Casandro 24. Sep 2014

Ja das ist prinzipiell schon mal was, nur leider hat der Bildschirm nur 320x240, das ist...

MarioWario 23. Sep 2014

das es für EURO 80 bei Amazon gibt (als Erweiterung eines drei Jahre alten...

nixidee 23. Sep 2014

Wozu brauchte man damals eine Schreibmaschine? Wozu einen PC? Wozu einen Laserdrucker...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Syna GmbH, Frankfurt am Main
  2. SARSTEDT AG & Co., Nümbrecht-Rommelsdorf
  3. FILIADATA GmbH, Karlsruhe (Home-Office)
  4. operational services GmbH & Co. KG, Frankfurt


Anzeige
Top-Angebote
  1. 299,00€
  2. 69,00€
  3. 222,00€

Folgen Sie uns
       


  1. Heiko Maas

    "Kein Wunder, dass Facebook seine Vorgaben geheim hält"

  2. Virtual Reality

    Oculus Rift unterstützt offiziell Roomscale-VR

  3. FTP-Client

    Filezilla bekommt ein Master Password

  4. Künstliche Intelligenz

    Apple arbeitet offenbar an eigenem AI-Prozessor

  5. Die Woche im Video

    Verbogen, abgehoben und tiefergelegt

  6. ZTE

    Chinas großes 5G-Testprojekt läuft weiter

  7. Ubisoft

    Far Cry 5 bietet Kampf gegen Sekte in und über Montana

  8. Rockstar Games

    Waffenschiebereien in GTA 5

  9. Browser-Games

    Unreal Engine 4.16 unterstützt Wasm und WebGL 2.0

  10. Hasskommentare

    Bundesrat fordert zahlreiche Änderungen an Maas-Gesetz



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Panasonic Lumix GH5 im Test: Die Kamera, auf die wir gewartet haben
Panasonic Lumix GH5 im Test
Die Kamera, auf die wir gewartet haben
  1. Die Woche im Video Scharfes Video, spartanisches Windows, spaßige Switch

Asus B9440 im Test: Leichtes Geschäftsnotebook liefert zu wenig Business
Asus B9440 im Test
Leichtes Geschäftsnotebook liefert zu wenig Business
  1. ROG-Event in Berlin Asus zeigt gekrümmtes 165-Hz-Quantum-Dot-Display und mehr

Elektromobilität: Wie kommt der Strom in die Tiefgarage?
Elektromobilität
Wie kommt der Strom in die Tiefgarage?
  1. Elektroauto Tesla gewährt rückwirkend Supercharger-Gratisnutzung
  2. Elektroautos Merkel hofft auf Bau von Batteriezellen in Deutschland
  3. Strategische Entscheidung Volvo setzt voll auf Elektro und trennt sich vom Diesel

  1. Performance ist mies

    Sammie | 15:34

  2. Re: Forken

    Tiles | 15:26

  3. Re: Die hohen Anschaffungskosten eines E-Autos...

    Carlo Escobar | 15:23

  4. Re: Volumenbegrenzungen abschaffen

    lenn121 | 15:21

  5. Re: Es ist übrigens das erste Far Cry, das in den...

    thecrew | 15:19


  1. 12:54

  2. 12:41

  3. 11:44

  4. 11:10

  5. 09:01

  6. 17:40

  7. 16:40

  8. 16:29


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel