Pi-Day: Kreiszahl Pi mit 31,4 Billionen Nachkommastellen ist Rekord

Fast 112 Tage lang haben viele Knoten in der Google Cloud 31,4 Billionen Nachkommastellen von Pi ausgerechnet. Das ist mit Abstand der neue Rekord. Der Ressourcenaufwand scheint den "gesunden Wettbewerb" zu rechtfertigen, sagt Google.

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Pi ist eine wichtige mathematische Konstante.
Pi ist eine wichtige mathematische Konstante. (Bild: Google)

Pünktlich zum Pi-Day am 14. März 2019 (3/14) hat Google einen neuen Berechnungsrekord der Kreiszahl Pi bekanntgegeben. Die Entwicklerin Emma Haruka Iwao und ihr Team haben 31,4 Billionen Stellen nach dem Komma ausgerechnet - genau sind es wohl 31.415.926.535.897 Stellen. Der letzte Weltrekord sei 2016 mit neun Billionen weniger Nachkommastellen von Peter Trueb aufgestellt worden, sagt Google.

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Die neu kalkulierte Kreiszahl wurde mit der Benchmark-Software Y-Cruncher ausgerechnet, schreibt Google in einem Blogeintrag. Das Programm stützt sich auf einen VM-Cluster der Google Compute Engine und wird genutzt, um die Leistung von High-Performance-Computersystemen zu testen - "und um etwas gesunden Wettbewerb zu haben", schreibt das Unternehmen. Da Pi eine irrationale Zahl ist, hat sie unendliche und nichtperiodische Nachkommastellen und kann daher niemals vollständig genau berechnet werden. Genutzt wird die Zahl oft im Zusammenhang mit Kreisen, Kugeln, aber auch anderen mathematischen Konstrukten wie Sinus-Wellen.

111,8 Tage rechnen

Um die Kreiszahl auszurechnen, hat Google die Chudnovsky-Formel genutzt, deren O-Notation mit O(n (log m)³) angegeben ist. Der Ressourcenaufwand steigt damit schneller an als die Anzahl der Stellen, so dass jede weitere Nachkommastelle in längerer Zeit oder mehr Rechenleistung ermittelt werden muss. Google hat laut eigenen Aussagen für den Rekord 25 Rechenknoten mit 96 vCPUs und 1,4 TByte RAM 111,8 Tage lang laufen lassen. Insgesamt wurden wohl 9,02 Petabyte gelesen und 7,95 Petabyte geschrieben.

Der neue Rekord ist sicherlich eine beeindruckende Leistung. Es stellt sich aber auch die Frage nach dem Sinn: Kaum eine realistische wissenschaftliche Anwendung dürfte die Kreiszahl mit so hoher Genauigkeit benötigen. Allein der Energiebedarf für die Berechnung dürfte enorm gewesen sein. Das Projekt bleibt wohl ein Prestige-Objekt, ähnlich wie die Apollo-11-Mission im Jahr 1969, bei der erstmals Menschen auf dem Mond landeten.

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interlingueX 19. Mär 2019

Die Zahl 1 müsste hier sowohl die Einheit LE (Längeneinheit, 1 LE = Radius des Kreises...

nosretep 15. Mär 2019

Wurden wir kurz vor dem Ende des Artikels nochmal sehr subtil darauf hingewiesen, dass...

migrosch 15. Mär 2019

:-D... +1

migrosch 15. Mär 2019

Dein Kwt ist ebenfalls sehr "komisch" Muss dir aber leider zustimmen - die Mondlandung...



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