Abo
  • Services:

Photovoltaik: Laser soll Drohnenakkus vom Boden aus laden

Die Akkulaufzeit einer Drohne ist meist nicht sehr lang: einige Minute bis etwa eine halbe Stunde. Dem US-Militär ist das zu wenig. Es sucht nach einer Möglichkeit, die Akkus einer Drohne per Laser und Photovoltaikzellen vom Boden aus zu laden.

Artikel veröffentlicht am ,
Soldaten mit Aufklärungsdrohne (Symbolbild): Der Laser kann die Drohne beschädigen.
Soldaten mit Aufklärungsdrohne (Symbolbild): Der Laser kann die Drohne beschädigen. (Bild: Johannes Eisele/AFP/Getty Images)

Laser verlängert Flugzeit: Die US-Armee entwickelt eine Drohne, die im Flug von der Erde aus mit Energie versorgt werden kann. Das soll die Flugzeit verlängern - theoretisch bis ins Unendliche.

Stellenmarkt
  1. Berufsförderungswerk Leipzig, Leipzig
  2. in.Stuttgart Veranstaltungsgesellschaft mbH, Stuttgart

Die Flugzeit von Multicoptern ist durch die Akkulaufzeit begrenzt. Die ist meist nicht sehr lang, um die Akkus möglichst leicht zu halten. Das US-Militär möchte die Einsatzdauer der unbemannten Luftfahrzeuge (Unmanned Aerial Vehicle, UAV) verlängern, etwa bei Aufklärungsmissionen oder wenn die Drohne als fliegende Kommunikationsstation eingesetzt wird. Dazu solle sie vom Boden aus per Laser mit Strom versorgt werden, berichtet das britische Wissenschaftsmagazin New Scientist.

Die Drohne soll mit Solarzellen ausgestattet werden. Darauf wird der Laser gerichtet. Die Solarzellen wandeln das auftreffende Licht dann in elektrischen Strom. So soll ein UAV aus einer Entfernung von etwa einem halben Kilometer drahtlos mit Energie versorgt werden.

Da ein Laser gebündeltes Licht ist, sollte das recht effizient sein. Allerdings lauert da auch eine Gefahr: Wenn der Lichtstrahl nicht die Solarzelle trifft, sondern die Drohne selbst, etwa weil diese in Turbulenzen nicht still in der Luft steht, kann der Laser die Drohne ernsthaft beschädigen. Eine Aufgabe ist demnach sicherzustellen, dass der Laser immer die richtige Stelle an der Drohne trifft.

Ganz neu ist die Idee nicht: Wissenschaftler der Universität von Washington in Seattle haben vor einigen Monaten einen Flugroboter nach dem Vorbild eines Insekts vorgestellt. Diese Robofly wird ebenfalls per Laser betrieben.

Die Entwickler des im US-Bundesstaat Maryland ansässigen Communications-Electronics Research, Development and Engineering Center der US-Armee wollen Anfang kommenden Jahres einen Prototyp des Systems vorstellen. Der wird allerdings nur auf dem Boden eingesetzt. Ein funktionsfähiges System, das eine Drohne im Flug per Photovoltaik betreibt, soll 2020 einsatzbereit sein.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 59,99€
  2. (u. a. 32 GB 6,98€, 128 GB 23,58€)

Cok3.Zer0 05. Sep 2018

oder zwei Drohnen verwenden, wobei eine am Boden lädt und eine fliegt ;) Es geht ja...


Folgen Sie uns
       


The Division 2 - Test

The Division 2 ist ein spektakuläres Spiel - und um einiges besser als der Vorgänger.

The Division 2 - Test Video aufrufen
EEG: Windkraft in Gefahr
EEG
Windkraft in Gefahr

Besitzer älterer Windenergieanlagen könnten bald ein Problem bekommen: Sie erhalten keine Förderung mehr. Das könnte sogar die Energiewende ins Wanken bringen.
Ein Bericht von Daniel Hautmann

  1. Windenergie Mister Windkraft will die Welt vor dem Klimakollaps retten
  2. Offshore-Windparks Neue Windräder sollen mehr Strom liefern
  3. Fistuca Der Wasserhammer hämmert leise

Gesetzesinitiative des Bundesrates: Neuer Straftatbestand Handelsplattform-Betreiber im Darknet
Gesetzesinitiative des Bundesrates
Neuer Straftatbestand Handelsplattform-Betreiber im Darknet

Eine Gesetzesinitiative des Bundesrates soll den Betrieb von Handelsplattformen im Darknet unter Strafe stellen, wenn sie Illegales fördern. Das war auch bisher schon strafbar, das Gesetz könnte jedoch vor allem der Überwachung dienen, kritisieren Juristen.
Von Moritz Tremmel

  1. Security Onionshare 2 ermöglicht einfachen Dateiaustausch per Tor
  2. Tor-Netzwerk Britischer Kleinstprovider testet Tor-SIM-Karte
  3. Tor-Netzwerk Sicherheitslücke für Tor Browser 7 veröffentlicht

Stadia ausprobiert: Um die Grafikoptionen kümmert sich Google
Stadia ausprobiert
Um die Grafikoptionen kümmert sich Google

GDC 2019 Beim Ausprobieren und im Gespräch mit Entwicklern wird immer klarer: Stadia von Google ist als eigenständige Plattform zu verstehen und nicht als simpler Streamingdienst. Momentan kommt für das Bild noch der Codec VP9 zum Einsatz.
Von Peter Steinlechner


      •  /