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Photoshop CS6: Blendenregler macht Fotos absichtlich unscharf

Adobe gibt weiter kleine Einblicke in die Funktionen seiner neuen Bildbearbeitung Photoshop CS6. Mit Iris Blur können Digitalbilder nachträglich mit einer neuen Schärfentiefe versehen werden.
/ Andreas Donath
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Photoshop CS6 mit Objektivsimulation (Bild: Adobe)
Photoshop CS6 mit Objektivsimulation Bild: Adobe

Bei Kompaktkameras lässt sich ein Motiv kaum freistellen, da ihre Schärfentiefe sehr groß ist. Eine interessante Retuschefunktion in Photoshop CS6 ermöglicht es, die Schärfentiefe nachträglich zu ändern. Damit können besonders wichtige Bildelemente in den Vordergrund gerückt und Unwichtiges ausgeblendet werden.

Iris Blur für nachträgliche Schärfentiefe in Fotos
Iris Blur für nachträgliche Schärfentiefe in Fotos (00:55)

Bislang waren Plugins von Drittherstellern wie Alien Skin oder Onone Software wie Focalpoint oder Bokeh erforderlich, um die Schärfentiefe mit wenigen Arbeitsschritten wirklichkeitsnah zu verändern. Photoshop CS 5 selbst enthält dazu keine speziellen Werkzeuge. Zwar ließe sich das Ergebnis auch mit Masken und Ebenen nachbauen, doch der Aufwand dafür ist recht hoch.

Adobe will in CS6 nun mit Iris Blur eine eigene Funktion integrieren, mit der professionelle Ergebnisse in wenigen Sekunden erzielt werden können. Dazu setzt der Anwender lediglich das Zentrum einer Ellipse auf den bildrelevanten Bereich. Alles außerhalb dieser Zone wird graduell unschärfer. Weitere Regler erlauben die Feinsteuerung des Effekts.

Adobe Photoshop CS6 soll für Windows und Mac OS X im ersten Halbjahr 2012 erscheinen.


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