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Phoronix Test Suite: Intel veröffentlicht Linux-Benchmark-Tools

Linux-Benchmarks, die Intel bisher intern genutzt hat, stehen nun jedem Nutzer über die Phoronix Test Suite bereit.
/ Sebastian Grüner
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Intel-Benchmark-Tools für die Phoronix Test Suite (Bild: Phoronix Test Suite)
Intel-Benchmark-Tools für die Phoronix Test Suite Bild: Phoronix Test Suite

Von Intel bisher intern für Linux-Benchmarks genutzte Tests stehen nun jedem Nutzer frei zur Verfügung(öffnet im neuen Fenster) . Die Benchmarks sind 13 sogenannte Profile für die Phoronix Test Suite (PTS)(öffnet im neuen Fenster) und den angeschlossenen Dienst Openbenchmarking.org(öffnet im neuen Fenster) . Entwickelt wurden die "Mikro-Benchmarks" von Intels Open-Source Technology Center.

Die Tests messen unter anderem die Hintergrundaktivität des Rechners, ermitteln die Startzeiten beim Boot mit Systemd oder zählen die von Powertop gemeldeten Wakeups-from-Idle. Darüber hinaus vergleichen die Tests von Intel die notwendige Zeit zum Entpacken verschiedener Archive oder zum Parsen einer beliebigen XML-Datei.

Die PTS wird hauptsächlich vom Autor der Webseite Phoronix, Michael Larabel, entwickelt und für Vergleiche zwischen Hardware sowie verschiedenen Betriebssystemkonfigurationen genutzt. Über die Webseite Openbenchmarking.org können die Resultate geteilt werden.

Im Sommer 2011 veröffentlichte Phoronix Benchmarks, die eine um bis zu 30 Prozent erhöhte Leistungsaufnahme bei Laptops zeigten, was auf Fehler im Linux-Kernel 2.6.38 zurückzuführen war. Erst im November des gleichen Jahres konnten die Fehler endgültig behoben werden.


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