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Phone App: Kabelnetzbetreiber bietet Festnetztelefonie für unterwegs

Über eine App erlaubt ein Kabelnetz betreiber die Nutzung seiner Festnetznummer auf dem Smartphone. Kunden sind mit der UPC Phone App auf ihrem Festnetz sowie auf bis zu drei Smartphones mit der gleichen Nummer erreichbar.
/ Achim Sawall
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Glasfaser bei Cablecom (Bild: Cablecom)
Glasfaser bei Cablecom Bild: Cablecom

Der Schweizer Kabelnetzbetreiber UPC Cablecom bietet seinen Festnetztelefoniekunden einen speziellen Dienst. Wie das Unternehmen am 5. November 2014 mitteilte,(öffnet im neuen Fenster) sind Nutzer mit der UPC Phone App auch unterwegs auf ihren Smartphones unter der Festnetznummer erreichbar und können damit telefonieren. Roaming- oder Rufweiterleitungskosten lassen sich somit bei der Nutzung einsparen.

Ab 1. Januar 2015 steht allen 1,4 Millionen Kunden diese Funktion zur Verfügung. Ende Juni zählte der Kabelnetzbetreiber 466.100 Telefoniekunden.

Der Dienst soll für Kunden des Unternehmens unabhängig davon funktionieren, ob der Anrufer oder Anzurufende Kunde bei UPC Cablecom ist und die App benutzt oder nicht.

Die Bedingungen der Festnetztelefonie gelten auch für die UPC Phone App. So telefonieren Kunden mit UPC Phone und Phone Super aus dem In- und Ausland bis zu 1.000 Minuten gratis ins Schweizer Fest- und Mobilfunknetz sowie kostenlos ins Festnetz von 33 Ländern.

Ein Telefonieanschluss entspricht mit der App vier Leitungen. Kunden sind mit der UPC Phone App auf ihrem Festnetz sowie auf bis zu drei Smartphones mit der gleichen Nummer erreichbar. So kann die ganze Familie gleichzeitig mit derselben Nummer telefonieren.

Die Cablecom ist eine GmbH mit Sitz in Zürich und gehört dem britischen und früher US-amerikanischen Konzern Liberty Global.

Liberty Global besitzt große Kabelnetzbetreiber in Deutschland. Der Aufsichtsratschef des Kabelkonzerns, John Malone, kaufte im Jahr 2011 Kabel Baden-Württemberg für knapp 3,2 Milliarden Euro, zwei Jahre zuvor hatte er für 3,5 Milliarden Euro den Kabelkonzern Unitymedia übernommen.

Unitymedia-Sprecher Helge Buchheister sagte Golem.de: "Das ist zwar ein interessantes Projekt, aber zurzeit planen wir so etwas nicht."


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