Philips: LEDs sollen Leuchtstoffröhren ersetzen

LEDs markieren nach Ansicht von Philips die Zukunft der Beleuchtungstechnik. Bisherige Leuchtstofflampen will das niederländische Unternehmen nun ebenfalls durch diese Technik ersetzen. Ein Prototyp holt bereits mehr Licht aus 1 Watt als andere Techniken.

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Philips-Manager Coen Liedenbaum mit der TLED
Philips-Manager Coen Liedenbaum mit der TLED (Bild: Philips)

Philips hat eine zylinderförmige LED-Lampe entwickelt, die Leuchtstoffröhren ersetzen soll. Sie bietet eine höhere Lichtausbeute und sollte dadurch viel Strom sparen. Philips nennt die Bauform TLED. T steht für Tube, englisch für Röhre.

  • TLED-Prototyp mit einer Lichtausbeute von 200 Lumen pro Watt (Bild: Philips)
  • TLED-Prototyp mit einer Lichtausbeute von 200 Lumen pro Watt (Bild: Philips)
TLED-Prototyp mit einer Lichtausbeute von 200 Lumen pro Watt (Bild: Philips)
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Der Prototyp holt aus 1 Watt 200 Lumen. Bei Leuchtstoffröhren liegt der Wert bei 100 Lumen pro Watt und bei Glühlampen sind es lediglich 15 Lumen pro Watt.

In den USA soll nach Angaben von Philips diese Lampenart rund 200 Terawattstunden pro Jahr benötigen. Würden alle Leuchtstoffröhren in den USA durch die TLED ersetzt, würde rund die Hälfte des Stroms eingespart. Das entspricht laut Philips etwa 50 mittleren Kraftwerken. Ein Kostenvorteil für die Verbraucher in Höhe von 12 Milliarden sowie eine Einsparung von 60 Millionen Tonnen CO2 sind laut Philips ebenfalls zu erwarten.

Die TLED soll 2015 auf den Markt kommen und sowohl im Büro als auch in Privathaushalten als Ersatz für Leuchtstoffröhren eingesetzt werden. Weitere technische Daten zum Beispiel zu den Baulängen und Anschlüssen teilte Philips noch nicht mit.

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Philips hatte Ende 2012 mit dem Hue ein Beleuchtungssystem vorgestellt, das auf farbigen LED basiert, die über WLAN vom Smartphone oder Tablet eingeschaltet werden können. Im Inneren der Hue-Lampen sind mehrere farbige LED angebracht. Die Lichtintensität und die Farbe lassen sich wie bei einigen anderen Philips-Lampen steuern. Mit einer App lässt sich auch die Lichtfarbe manuell oder automatisiert beliebig anpassen. Ob auch TLEDs mit derartiger Smartphone-Anbindung angeboten werden sollen, teilte der Hersteller nicht mit.

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WhyLee 15. Apr 2013

Ich kenne das Spektralproblem mit meinen kaltweißen LEDs von Cree, die Ich mir vor 2...

Jared 15. Apr 2013

Weiß nicht, ob ich angesprochen bin. Aber egal, jeder soll sich das Leuchtmittel kaufen...

hubie 14. Apr 2013

Nur ma so am rande. Selbst wenn wir am Strom nicht sparen, so sparen wir doch an Kosten...

SoniX 13. Apr 2013

Naja.. zuenpassen tut da immer noch nichts. Teilweise haben wir rausgefunden wie es...



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