• IT-Karriere:
  • Services:

Philips gibt auf: Lieber LED-Lampen als Fernseher

Philips steigt nun vollständig aus der TV-Sparte aus. Die noch verbliebenen 30 Prozent des TP-Vision-Joint-Ventures werden an TPV Technology abgegeben. Der niederländische Konzern will sich dafür verstärkt um LED-Lampen kümmern, die auf LED-Basis Büros und Wohnräume beleuchten.

Artikel veröffentlicht am ,
Wichtiges Marktsegment von Philips sind Ersatzprodukte für ältere Leuchtmittel-Techniken.
Wichtiges Marktsegment von Philips sind Ersatzprodukte für ältere Leuchtmittel-Techniken. (Bild: Andreas Sebayang/Golem.de)

In einer kurzen Mitteilung hat Royal Philips das Ende seines TV-Geschäfts bekanntgegeben. Das niederländische Unternehmen will die noch verbliebenen 30 Prozent des Joint Ventures TP Vision an TPV Technology abgeben. Wenn die Regulierungsbehören und Anteilseigner dem Plan zustimmen, wird die Abgabe im Laufe des zweiten Halbjahres 2014 abgeschlossen sein.

Stellenmarkt
  1. BNP Paribas Real Estate Investment Management Germany GmbH, München
  2. Allianz Partners Deutschland GmbH, Aschheim

Damit zieht sich einer der größeren TV-Hersteller aus dem Segment vollständig zurück. Bekannt ist bei Philips-Produkten im Fernsehbereich vor allem die besondere Beleuchtungsstrategie Ambilight. Hinter dem Fernseher sind Lichtelemente verbaut, die sich dem Fernsehbild farblich anpassen und so die Rückwand hinter dem Fernseher beleuchten. Die Marke Philips für Fernseher wird deswegen aber nicht wegfallen. TP Vision wird diese nutzen dürfen.

  • Philips-Retrofit-Leuchtmittel (Mitte) im Vergleich zu einem Halogen-Leuchtmittel (l.) und einer Kompaktleuchtstofflampe (r.) (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
Philips-Retrofit-Leuchtmittel (Mitte) im Vergleich zu einem Halogen-Leuchtmittel (l.) und einer Kompaktleuchtstofflampe (r.) (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)

TP Vision muss für die Marke mindestens 40 Millionen US-Dollar oder 2,2 Prozent der Verkäufe an Philips abgeben. Allerdings bekommt TP Vision noch eine Finanzspritze von 50 Millionen US-Dollar.

Philips will sich nun offenbar verstärkt um LED-Beleuchtung kümmern. Nicht nur bei der Produktion eigener Lampen, sondern auch als Lizenzgeber. Nach einer rechtlichen Auseinandersetzung einigte sich Philips mit TCP International, wie der Konzern ebenfalls bekanntgab. Patente zu LED-Beleuchtung allgemein und LED-Retrofit-Leuchtmitteln lizenziert das Unternehmen schon lange auch an andere Firmen. Darunter auch an Osram.

Ein wichtiges Ziel von Philips ist die Durchsetzung der LED-Technik bei Leuchtmitteln im Markt. Das soll mit dem LED-Lizenzprogramm von Philips beschleunigt werden, an dem der Konzern natürlich verdient, ohne selbst in allen Märkten präsent sein zu müssen. Zwar ist Philips auch hier bekannt, etwa durch Spezialprodukte wie die Hue-Lampen, die es nun auch für den GU10-Sockel gibt, doch die regulären Leuchtmittel sind nur bei wenigen Händlern verfügbar und werden insbesondere an Unternehmen verkauft.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-57%) 12,99€
  2. ab 1€
  3. 31,49€

DrWatson 29. Mär 2014

Ich frag mich wann Kerzen verboten werden.

Esquilax 22. Jan 2014

Hi Das Jointspace kannte ich noch garnicht. Cool, Danke! Grüße, Alex

tuht 22. Jan 2014

An Rechtschreibfehler o.ä. störe ich mich in der Regel nicht, nur Frage ich mich, ob hier...

zonk 21. Jan 2014

Das Ambilight hat natuerlich nur dann Sinn, wenn das Sichtfeld nicht komplett ausgefuellt...

John2k 21. Jan 2014

Er berechnet das Bild tausend mal besser als es jeder Reciver könnte. Da sieht selbst...


Folgen Sie uns
       


Golem.de baut die ISS aus Lego zusammen

Mit 864 Einzelteilen und rund 90 Minuten Bauzeit ist die Lego-ISS bei Weitem nicht so komplex wie ihr Vorbild.

Golem.de baut die ISS aus Lego zusammen Video aufrufen
Change-Management: Wie man Mitarbeiter mitnimmt
Change-Management
Wie man Mitarbeiter mitnimmt

Wenn eine Firma neue Software einführt oder Prozesse digitalisiert, stößt sie intern oft auf Skepsis. Häufig heißt es dann, man müsse "die Mitarbeiter mitnehmen" - aber wie?
Von Markus Kammermeier

  1. Digitalisierung in Deutschland Wer stand hier "auf der Leitung"?
  2. Workflows Wenn Digitalisierung aus 2 Papierseiten 20 macht
  3. Digitalisierung Aber das Faxgerät muss bleiben!

Corona: Japans Krankenhäuser steigen endlich von Fax auf E-Mail um
Corona
Japans Krankenhäuser steigen endlich von Fax auf E-Mail um

In Japan löst die Coronakrise einen Modernisierungsschub aus. Den Ärzten in den Krankenhäusern fehlt die Zeit für das manuelle Ausfüllen von Formularen.
Ein Bericht von Felix Lill

  1. Corona IFA 2020 findet doch als physisches Event statt
  2. Corona Pariser Polizei darf keine Drohnen zur Überwachung verwenden
  3. Coronapandemie Wie wir fliegen werden

Ikea Trådfri im Test: Das preisgünstige Smart-Home-System
Ikea Trådfri im Test
Das preisgünstige Smart-Home-System

Ikea beweist, dass ein gutes Smart-Home-System nicht sündhaft teuer sein muss - und das Grundprinzip gefällt uns besser als bei Philips Hue.
Ein Test von Ingo Pakalski

  1. Ikea Trådfri Fehlerhafte Firmware ändert Schaltverhalten der Lampen
  2. Fyrtur und Kadrilj Ikeas smarte Rollos lernen Homekit
  3. Trådfri Ikeas dimmbares Filament-Leuchtmittel kostet 10 Euro

    •  /