Phil Spencer: Xbox-Chef "überprüft" Beziehungen zu Activision Blizzard

Zuerst hat sich Playstation mit Kritik an Activision Blizzard geäußert, nun meldet sich auch Xbox-Chef Phil Spencer mit klaren Worten.

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Phil Spencer, Chef der Xbox-Sparte bei Microsoft
Phil Spencer, Chef der Xbox-Sparte bei Microsoft (Bild: Kevork Djansezian/Getty Images)

Der Druck auf Bobby Kotick, den Chef von Activision Blizzard, wächst weiter. Nachdem sich der bei Sony für die Playstation zuständige Jim Ryan mit Kritik an Kotick geäußert hatte, legt nun Phil Spencer nach.

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Der Manager, der bei Microsoft für die Xbox-Sparte zuständig ist, habe laut einem Bericht von Bloomberg in einer internen Firmenmail geschrieben, dass "alle Aspekte unserer Geschäftsbeziehung zu Activision Blizzard" überprüft werden, und dass man "proaktiv Anpassungen" vornehme.

Was damit gemeint ist, sagt Spencer nicht. Vermutlich geht es ihm vor allem darum, dass Activision Blizzard noch entschiedener gegen die internen Probleme mit Diskriminierung und sexuellen Übergriffen vorgeht, oder dass Bobby Kotick nicht mehr CEO bei dem Publisher ist.

Dem Konzernchef wird unter anderem vorgeworfen, dass er jahrelang über die Probleme bei Activision Blizzard informiert war, aber nichts unternommen und den Vorstand nicht ordnungsgemäß unterrichtet hat. Seit Mitte 2021 gibt es Ermittlungen durch eine kalifornische Behörde, mehrere leitende Angestellte haben ihren Job verloren und Mitarbeiter haben gekündigt.

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Spencer schreibt, dass er "verstört und zutiefst betroffen von den entsetzlichen Vorgängen" bei Activision Blizzard sei. "Diese Art von Verhalten hat keinen Platz in unserer Branche".

Mal abgesehen vom Leid für die Betroffenen sind Negativschlagzeilen generell ein Problem für den Absatz der Branchenprodukte. Dazu kommt, dass die Spieleindustrie sich mit der Rekrutierung von Mitarbeitern schon länger schwertut.

Angestellte der betroffenen Firmen verlangen schon länger die Absetzung von Bobby Kotick. Vor einige Tagen gab es einen spontanen Streik, mittlerweile haben nach Angaben von Polygon über 1.000 Beschäftigte eine entsprechende Petition unterschrieben.

Kotick ist schon länger unbeliebt, unter anderem wegen seines extrem hohen Einkommens - das auch von Aktionärsvertretern schon vor der aktuellen Krise bemängelt wurde.

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