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Phil Spencer: Microsoft will wieder Spiele bei Steam veröffentlichen

E3 2016
Xbox-Chef Phil Spencer hat es bestätigt: Microsoft möchte trotz der UWP künftig auch wieder Spiele bei Valves Steam anbieten. Gemeint sind 1st-Party-Titel, bei denen Microsoft als Publisher agiert.
/ Marc Sauter
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Ori and the Blind Forest (Bild: Microsoft)
Ori and the Blind Forest Bild: Microsoft

Im Gespräch mit Giantbomb hat Xbox-Chef Phil Spencer angekündigt(öffnet im neuen Fenster), dass in Zukunft wieder vermehrt Spiele, bei denen Microsoft der Publisher ist, bei Valves Steam-Distributionsplattform erscheinen sollen. In den vergangenen Jahren veröffentlichte Redmond nur wenige Titel bei Steam – eines der neueren Beispiele ist Ori and the Blind Forest. Age of Mythology EE, Fable Anniversary oder der Flight Simulator X wurden bereits 2014 veröffentlicht.

Spencer sprach explizit von 1st-Party-Spielen, gemeint sind also Titel wie Forza Horizon 3 und Gears of War 4 oder das nächste Halo. Ob die dann auch gleich bei Steam erhältlich sein werden, gilt es abzuwarten, wahrscheinlicher ist der Windows-Store. Kürzlich hatte Microsoft angekündigt, dass sogenannte Xbox-Play-Anywhere-Spiele, die im Windows- oder Xbox-Store digital gekauft wurden, auf beiden Systemen laufen sollen.

Ori and the Blind Forest – Trailer (Pax East 2015)
Ori and the Blind Forest – Trailer (Pax East 2015) (01:38)

Ungeachtet der Steam-Ambitionen möchte Microsoft die Universal Windows Platform weiter ausbauen. Spencer sagte, mit der Veröffentlichung einiger Titel – etwa Forza 6 Apex – sei man zufrieden und bei anderen – Gears of War in der Ultimate Edition – verlief der Start ok. Quantum Break wäre nicht das beste PC-Release gewesen; eine recht euphemistische Darstellung.

Allerdings ist Microsoft grundlegende Ärgernisse der Windows Universal Platform bereits angegangen: Die vertikale Synchronisation kann seit dem Build 10586.318 von Windows 10 deaktiviert werden, Patches für Spiele wie Quantum Break folgten wenige Tage später. Weiterhin nicht unterstützt werden Overlays wie MSIs Afterburner oder mehrere Grafikkarten, obgleich gerade Multi-GPU unter Direct3D 12 eine große Verbesserung darstellt.


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