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Wenig Rauschen

Erst einmal muss aber noch eine Software installiert werden: Das RAW-Format ist proprietär und wird nur von Phase Ones eigenem Programm Capture One erkannt, das für die Kamera kostenlos ist. Es ist aber möglich, Bilder im universellen DNG-Format zu exportieren. Im ersten Moment ist Capture One etwas gewöhnungsbedürftig - weil etwa die Werkzeugleiste links sitzt und nicht wie bei Adobes Pendant Lightroom rechts. Das lässt sich aber umstellen, und von den Funktionen her ähneln sich die beiden Programme.

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Dann ist der Anblick jedoch überwältigend. Bei einer Auflösung von 150 Megapixeln ist die Qualität unglaublich. Vor allem beim Hineinzoomen fällt der Detailreichtum auf. Die hohe Auflösung ermöglicht Vergrößerungen, ohne dabei an Qualität zu verlieren: Das Bild des Hecks einer Yacht, aufgenommen mit dem 110-mm-Objektiv (68 mm KB), etwa zeigt in der Bildmitte zwei Blöcke mit jeweils einer Bronze-Plakette darauf. Die Plaketten sind etwas größer als eine Zwei-Euro-Münze. In der 200-Prozent-Ansicht zeigt sich, dass diese graviert sind: Die Schrift ist lesbar.

Das ermöglicht es auch, Bilder großformatig zu drucken: Bei einer Auflösung von 300 Bildpunkten pro Zoll (dpi) lässt sich das Foto laut Hersteller 1,2 x 0,9 m groß drucken. Damit eignet sich die Kamera beispielsweise für hochwertige Druckwerke oder zur Reprofotografie.

  • Die Bilder der Phase bestechen durch ihre Brillanz. (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
  • Wir haben sie für die Galerie verkleinern müssen - die Originalauflösung ist deutlich höher. (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
  • In diesem 300 Pixel großen Ausschnitt sind Besucher auf der  Plaza der Elbphilharmonie auszumachen. (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
  • Für Naturfotografen eignet sich die Kamera weniger: Nachziehen mit 3 Kilogramm ist schwierig.  (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
  • Doch auf dem Bild ist der Vogel in einer 100-Prozent-Ansicht gut zu erkennen. (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
  • Die Bilder im RAW-Format sind etwa 140 bis 260 MByte groß - der Rechner sollte also über eine gute Ausstattung verfügen. (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
  • Dieses Bild wurde aus etwa 3 Metern Entfernung aufgenommen. (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
  • In der 100-Prozent-Vergrößerung ist die Gravur auf den Bronzeplaketten lesbar. (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
  • Dieses Bild entstand auf der Aussichtsplattform des Michel. (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
  • In der 400-Prozent-Ansicht lassen sich die Möbel in dem Bürohaus in der Mitte erkennen. (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
  • Auch aus einem stark überstrahlten Porträt im Gegenlicht ... (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
  • ... lassen sich noch Details herausarbeiten, wie das Gitter des Zauns. (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
  • Eine Stärke des großen Sensor ist das Rauschverhalten: Bei ISO 3.200 im alten Elbtunnel ... (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
  • ... ist es durchaus annehmbar. (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
  • Durch Nachbearbeitung lässt es sich noch reduzieren. (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
  • Bei der maximalen Lichtempfindlichkeit von ISO 25.600 ... (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
  • ... ist Pixelrauschen erkennbar, aber keine Farbartefakte. (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
Eine Stärke des großen Sensor ist das Rauschverhalten: Bei ISO 3.200 im alten Elbtunnel ... (Bild: Werner Pluta/Golem.de)

Ein weiterer Vorteil eines großen Sensors ist, dass trotz der hohen Auflösung die Pixel größer sind. Größere Pixel können mehr Licht absorbieren und haben einen besseren Signalrauschabstand. Es entsteht weniger Rauschen, vor allem wenn bei wenig Licht mit hohen ISO-Werten fotografiert wird. Die Lichtempfindlichkeit reicht von ISO 50 bis ISO 25.600. Bei ISO 3.200 im alten Elbtunnel ist das Rauschverhalten noch durchaus annehmbar. In der Nachbearbeitung lässt sich auch noch einiges korrigieren. Erst bei ISO 25.600 ist ein Rauschen deutlich erkennbar, allerdings eher als Pixelrauschen. Störende Farbartefakte tauchen nicht auf.

 Personalisierbare BedienungVerfügbarkeit und Fazit 
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B.I.G 27. Mai 2019

Weshalb denn Beileid? Du bist ein Komischer Mensch :)

t3st3rst3st 27. Mai 2019

"Im ersten Moment ist Capture One etwas gewöhnungsbedürftig - weil etwa die...

Eheran 26. Mai 2019

Schade, dass keinerlei Reaktion oder sowas kommt. Ist ja nicht so, dass einzelne Sachen...

Mohrhuhn 26. Mai 2019

Einfach bei Schnee mittags den Objektivdeckel nicht abnehmen. Reduziert den Lichteinfall...

macray 26. Mai 2019

Die Bildfehler auf dem ersten Bild finde ich nicht so prall - gleich mal Dreck auf den...


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