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Personalisierbare Bedienung

Bedient wird die Kamera über zwei Touchscreens - einer oben auf der Kamera und einer auf der Rückseite - sowie über verschiedene Einstellräder und Knöpfe. Die Einstellräder befinden sich vorne am Gehäuse, über dem Auslöser, und auf der Rückseite am Rand sowie innen neben dem Rückteil. Daneben sitzt ein Knopf, zwei Tasten befinden sich auf der Oberseite des Gehäuses neben dem kleinen Display, links und rechts des großen Displays auf der Rückseite sind jeweils zwei.

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Beide Displays sind gut ablesbar. Einstellungen wie die Programmwahl auf dem oberen Display vorzunehmen, ist etwas schwierig. Es ist recht klein und entsprechend sind die Schaltflächen nicht immer gut zu treffen. Auf dem 3,2 Zoll (gut 8 cm) großen hinteren Bildschirm ist das einfacher. Zur Auflösung macht Phase One keine Angaben.

Die Funktionen der Tasten und Räder sind vordefiniert - das linke hintere etwa stellt die Lichtempfindlichkeit ein. Der Fotograf kann Funktionen aber auch individuell belegen. Er kann sogar Nutzungsprofile für unterschiedliche Aufnahmesituationen anlegen, bei denen die Tasten unterschiedlich belegt sind. Das Profil wird gespeichert und aktiviert, wenn es benötigt wird.

Die eine der beiden Tasten oben ruft das Hauptmenü auf, mit dem vorderen Wahlrad wird durch dieses von oben nach unten gescrollt, mit dem hinteren Rad wird ein Unterpunkt aufgerufen. Viele Funktionen sind von herkömmlichen Kameras bekannt, etwa die Einrichtung der Blendenstufen, die Blitzsynchronisation und so weiter.

Eine Reihe der Funktionen sollen sicherstellen, dass die Bilder die bestmögliche Qualität haben, etwa Vibration Detect: Die Kamera registriert Vibrationen und löst erst aus, wenn sie stillsteht. Oder der Focus Trim, der Objektiv und Gehäuse aufeinander abstimmt, damit der Autofokus den Schärfepunkt genau richtig setzt - ein 150-Megapixel-Sensor verzeiht keine Unschärfen.

Andere Funktionen sind praktisch, etwa die, den Hyperfokalpunkt zu aktivieren. Dann fokussiert die Kamera so, dass die maximale Tiefenschärfe für die jeweilige Blende erzielt wird. Über die Funktion Fokus Stacking lässt sich ein deutlich größerer Bereich scharf abbilden als optisch möglich: Der Fotograf stellt ein, welchen Bereich des Motivs er scharf haben möchte. Die Kamera errechnet die Fokusschritte und nimmt die entsprechende Zahl von Bildern auf.

  • Die Bilder der Phase bestechen durch ihre Brillanz. (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
  • Wir haben sie für die Galerie verkleinern müssen - die Originalauflösung ist deutlich höher. (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
  • In diesem 300 Pixel großen Ausschnitt sind Besucher auf der  Plaza der Elbphilharmonie auszumachen. (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
  • Für Naturfotografen eignet sich die Kamera weniger: Nachziehen mit 3 Kilogramm ist schwierig.  (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
  • Doch auf dem Bild ist der Vogel in einer 100-Prozent-Ansicht gut zu erkennen. (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
  • Die Bilder im RAW-Format sind etwa 140 bis 260 MByte groß - der Rechner sollte also über eine gute Ausstattung verfügen. (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
  • Dieses Bild wurde aus etwa 3 Metern Entfernung aufgenommen. (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
  • In der 100-Prozent-Vergrößerung ist die Gravur auf den Bronzeplaketten lesbar. (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
  • Dieses Bild entstand auf der Aussichtsplattform des Michel. (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
  • In der 400-Prozent-Ansicht lassen sich die Möbel in dem Bürohaus in der Mitte erkennen. (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
  • Auch aus einem stark überstrahlten Porträt im Gegenlicht ... (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
  • ... lassen sich noch Details herausarbeiten, wie das Gitter des Zauns. (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
  • Eine Stärke des großen Sensor ist das Rauschverhalten: Bei ISO 3.200 im alten Elbtunnel ... (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
  • ... ist es durchaus annehmbar. (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
  • Durch Nachbearbeitung lässt es sich noch reduzieren. (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
  • Bei der maximalen Lichtempfindlichkeit von ISO 25.600 ... (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
  • ... ist Pixelrauschen erkennbar, aber keine Farbartefakte. (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
Die Bilder der Phase bestechen durch ihre Brillanz. (Bild: Werner Pluta/Golem.de)

Was beim Fotografieren auffällt, ist das Gewicht der Kamera. Mit rund 3 kg in der Hand geht alles deutlich weniger einfach als mit einer DSLR, die gerade mal die Hälfte des Gewichts hat. Wie die Mehrzahl der Kameragehäuse hat auch das der Phase One einen Griff, mit dem sich die Kamera sicher halten lässt. Praktisch ist der zweite Auslöser, der das Fotografieren im Hochformat erleichtert.

Wer regelmäßig Sport treibt, ist im Umgang mit der Kamera im Vorteil. Doch auch dann ist das schnelle Verfolgen eines Motivs, etwa eines Vogels, noch schwierig. Auch für die Reportagefotografie eignet sie sich weniger: Um die Kameraausrüstung sicher zu verwahren, stellte uns Phase One einen Rollkoffer von Pelican Case zur Verfügung. Nach einer mehrstündigen Fototour durch Hamburg sind wir darüber froh: Die Ausrüstung zu ziehen, ist schon nicht leicht, aber der Rücken des Testers ist dankbar, dass er die Kamera nicht die ganze Zeit tragen muss. Zuhause am Rechner entschädigten die Bilder jedoch für die Mühe.

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 Phase One IQ4 im Test: Think bigWenig Rauschen 
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B.I.G 27. Mai 2019

Weshalb denn Beileid? Du bist ein Komischer Mensch :)

t3st3rst3st 27. Mai 2019

"Im ersten Moment ist Capture One etwas gewöhnungsbedürftig - weil etwa die...

Eheran 26. Mai 2019

Schade, dass keinerlei Reaktion oder sowas kommt. Ist ja nicht so, dass einzelne Sachen...

Mohrhuhn 26. Mai 2019

Einfach bei Schnee mittags den Objektivdeckel nicht abnehmen. Reduziert den Lichteinfall...

macray 26. Mai 2019

Die Bildfehler auf dem ersten Bild finde ich nicht so prall - gleich mal Dreck auf den...


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