Abo
  • IT-Karriere:

Phantom Gaming: Asrock wird zum Grafikkarten-Hersteller

Nach Mainboards nun Grafikkarten: Asrock hat seinen ersten Pixelbeschleuniger für Spieler angekündigt. Dabei handelt es sich offenbar um ein Mittelklasse-Modell mit AMD-Chip.

Artikel veröffentlicht am ,
Phantom Gaming
Phantom Gaming (Bild: Asrock)

Asus, Gigabyte, MSI, Powercolor, Sapphire und XFX bekommen Konkurrenz: Asrock wird künftig auch Grafikkarten anbieten. Das geht aus einer japanischen Twitter-Ankündigung des eigentlich taiwanischen Herstellers hervor, der hierzulande bisher vor allem durch seine Mainboards bekannt ist. Der Teaser verrät nur indirekt Details, die reichen aber zur Einordnung aus.

Stellenmarkt
  1. Psychiatrisches Zentrum Nordbaden, Wiesloch
  2. BWI GmbH, bundesweit

Die Marke, unter der Asrock seine Grafikkarten verkaufen wird, heißt Phantom Gaming. Es handelt sich also um Pixelbeschleuniger für Spieler, vorerst vermutlich ein oder wenige Modelle. Die Kühlung zeigt typische Bestandteile wie kupferne Heatpipes, Alu-Lamellen und zwei axiale Lüfter. Eventuell ist Phantom ein Hinweis auf eines leises Betriebsgeräusch.

Im Video wird kurz ein Teil der Platine eingeblendet, darauf befindet sich ein 8-poliger Stromanschluss. Nachdem Asrock bereits AMD-Chips als MXM (Mobile PCIe Module) mit Mainboards wie dem H110-STX MXM kombiniert, liegt die Vermutung nahe, dass es sich bei der Grafikkarte um eine Radeon RX 580 (Test) mit Polaris-Chip handelt. Bleibt die Frage, ob und wo Asrock die Grafikkarten fertigen lässt, denn da gibt es nicht viele Anbieter auf dem Markt.

Eigene Fabriken dafür hat der Hersteller nicht, allerdings ist Asrock eine Tochter des Fertigers Pegatron. Der wiederum ist eine einstige Ausgliederung von Asus und besitzt mit Unihan einen Fertiger für Computer-Bauteile. Denkbar wäre aber auch eine Lizenzierung anderswo, etwa bei PC Partner (Sapphire). Allerdings ist bei der derzeitigen Nachfrage für Polaris-Chips unklar, ob Asrock denn Grafikkarten in ausreichender Menge liefern kann und für welche Regionen.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 344,00€
  2. mit Gutschein: NBBGRATISH10

Dwalinn 19. Mär 2018

Mal sehen ob es da noch klagen hagelt. Gainward selbst nutzt zwar sein ein paar Jahren...

Dwalinn 19. Mär 2018

ASUS hat noch rund 17% an der Muttergesellschaft von ASRock... dennoch sind beide...

Dwalinn 19. Mär 2018

Ich glaube jeder hat eine Firma die er niemals wieder empfehlen würde. Als mir vor zig...

eXXogene 18. Mär 2018

Wenn es denn irgewann mal wieder adäquate Chip Kontingente für Gamer gibt könnte ggf...

ELKINATOR 17. Mär 2018

Naja, die GPUs werden in 14LPP gefertigt. Pinnacle Ridge wird in 12LP gerfertigt. Summit...


Folgen Sie uns
       


Asus Zephyrus G GA502 - Test

Sparsamer Sprinter mit dunklem Display: das Zephyrus G GA502 im Test.

Asus Zephyrus G GA502 - Test Video aufrufen
Probefahrt mit Mercedes EQC: Ein SUV mit viel Wumms und wenig Bodenfreiheit
Probefahrt mit Mercedes EQC
Ein SUV mit viel Wumms und wenig Bodenfreiheit

Mit dem EQC bietet nun auch Mercedes ein vollelektrisch angetriebenes SUV an. Golem.de hat auf einer Probefahrt getestet, ob das Elektroauto mit Audis E-Tron mithalten kann.
Ein Erfahrungsbericht von Friedhelm Greis

  1. Freightliner eCascadia Daimler bringt Elektro-Lkw mit 400 km Reichweite
  2. Mercedes-Sicherheitsstudie Mit der Lichtdusche gegen den Sekundenschlaf
  3. Elektro-SUV Produktion des Mercedes-Benz EQC beginnt

OKR statt Mitarbeitergespräch: Wir müssen reden
OKR statt Mitarbeitergespräch
Wir müssen reden

Das jährliche Mitarbeitergespräch ist eines der wichtigsten Instrumente für Führungskräfte, doch es ist gerade in der IT-Branche nicht mehr unbedingt zeitgemäß. Aus dem Silicon Valley kommt eine andere Methode: OKR. Sie erfüllt die veränderten Anforderungen an Agilität und Veränderungsbereitschaft.
Von Markus Kammermeier

  1. IT-Arbeitsmarkt Jobgarantie gibt es nie
  2. IT-Fachkräftemangel Freie sind gefragt
  3. Sysadmin "Man kommt erst ins Spiel, wenn es brennt"

Arbeit: Hilfe für frustrierte ITler
Arbeit
Hilfe für frustrierte ITler

Viele ITler sind frustriert, weil ihre Führungskraft nichts vom Fach versteht und sie mit Ideen gegen Wände laufen. Doch nicht immer ist an der Situation nur die Führungskraft schuld. Denn oft verkaufen die ITler ihre Ideen einfach nicht gut genug.
Von Robert Meyer

  1. IT-Forensikerin Beweise sichern im Faradayschen Käfig
  2. Homeoffice Wenn der Arbeitsplatz so anonym ist wie das Internet selbst
  3. Bundesagentur für Arbeit Informatikjobs bleiben 132 Tage unbesetzt

    •  /