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Phantom 3 4K: DJI bringt günstige 4K-Drohne mit geringer Reichweite

DJI hat mit der Phantom 3 4K einen neuen Quadcopter vorgestellt, der zwar mit einer Videokamera ausgerüstet ist, die 4K-Aufnahmen erlaubt, aber eine geringere Reichweite aufweist als das teurere Modell Phantom 3 Professional. Für deutsche Flugbestimmungen reicht das.
/ Andreas Donath
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Phantom 3 4K (Bild: DJI)
Phantom 3 4K Bild: DJI

Die Phantom 3 4K ist keine Billigdrohne, sondern kostet immerhin knapp 1.000 US-Dollar. Dennoch ist sie damit preiswerter als die Phantom 3 Professional, die zwar die gleiche 4K-Videokamera trägt, dafür aber nur mit WLAN das Livebild überträgt, und das in wesentlich niedrigerer Auflösung. Außerdem kann sich die Drohne nicht so weit vom Piloten am Boden entfernen. Die Kamera nimmt Videos in den Auflösungen 4.096 x 2.160p, 3.840 x 2.160p und niedriger auf.

DJI Phantom III – Test
DJI Phantom III – Test (02:03)

Die neue Phantom 3 4K(öffnet im neuen Fenster) verfügt nicht über das Lightbridge-Videofunksystem von DJI, sondern setzt auf WLAN. Die Live-Videoübertragung auf das Smartphone oder Tablet erreicht deshalb nur eine Auflösung von 480p. Die Aufzeichnung in voller Auflösung findet auf einer MicroSD-Karte statt. Zudem fliegt die neue Drohne nur ungefähr 1,2 km weit, während das Lightbridge-System eine Reichweite von knapp 5 km besitzt.

In Deutschland dürfen Drohnen nach Auskunft der Deutschen Flugsicherung (DFS) nur manuell gesteuert werden und müssen sich stets in Sichtweite des Piloten befinden. Das dürfte bei 5 km Entfernung kaum noch möglich sein. Nach den Erfahrungen von Golem.de mit der Phantom 3 Professional ist die hohe Auflösung des Livebildes auf dem Tablet während des Fluges für eine gute Beurteilung der Videoaufnahme jedoch sehr wichtig. Das gilt vor allem bei Flügen in der Dämmerung.


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