Abo
  • Services:

Phantom 2: Debatte über Hobbydrohne in 3,4 km Höhe

Ein unbekannter Hobbypilot soll in den Niederlanden eine DJI Phantom 2 auf eine Höhe von 3,4 km geflogen haben. Der Drohnenflug hat eine Kontroverse in der Szene ausgelöst.

Artikel veröffentlicht am ,
Phantom 2
Phantom 2 (Bild: DJI)

Ein unbekannter Pilot hat nach eigenen Angaben einen Quadcopter des Typs DJI Phantom 2 auf 3,4 km Höhe gebracht. Der Flug ist illegal gewesen - in den Niederlanden gilt eine maximale Flughöhe von 120 Metern für Drohnen. Auf der Gipfelhöhe lag der Akkustand bei 27 Prozent, doch bei der Landung soll er nach Angaben des anonymen Piloten bei nur noch 4 Prozent und damit im kritischen Bereich gelegen haben. Fällt der Strom aus, stürzt die Phantom 2 unkontrollierbar ab.

Stellenmarkt
  1. Universitätsklinikum Frankfurt, Frankfurt am Main
  2. Zweckverband Landeswasserversorgung, Stuttgart

Die DJI Phantom 2 ist eine kleine Hobbydrohne, die nach Herstellerangaben etwa 1 kg wiegt. Ein Absturz des Fluggeräts könnte also schwere Verletzungen verursachen, weshalb der Gesetzgeber vorschreibt, dass unbemannte Luftfahrtsysteme nur im direkten Sichtkontakt geflogen werden dürfen. Das hilft allerdings nichts, wenn die Drohne aus technischen Gründen abstürzt.

Kollisionsgefahr mit Flugzeugen und Hubschraubern

Ein weiterer Grund, weshalb Drohnen nicht so hoch geflogen werden dürfen, ist der Flugverkehr. Natürlich fliegen Verkehrsflugzeuge außer bei Start und Landung nicht in 3 km Höhe, doch Privatflugzeuge und Hubschrauber operieren in diesem Bereich.

In Foren wie Phantompilots ist eine Diskussion über den Sinn solcher Rekordflüge entbrannt. Die meisten verurteilen die Aktion, weil sie über bewohntem Gebiet verantwortungslos sei. Die Funkverbindung hätte abreißen oder der Wind die Drohne außerhalb der Reichweite des Senders wehen können. Im Frühjahr 2015 hatte ein anderer Drohnenpilot seine Phantom 3 Professional 7,2 km weit und wieder zurück fliegen lassen, ohne dass die Funkverbindung abriss. Die DJI-Drohnen fliegen bei einem Abriss der Verbindung zum Ausgangspunkt zurück.

Drohnenregulierung soll verschärft werden

In den USA wurde Ende 2015 eine Registrierpflicht für Drohnen ab einem Gewicht von etwa 250 Gramm eingeführt. Die Nutzer müssen seitdem mit Name, Anschrift, E-Mail-Adresse und Fluggerät registriert werden und ihre Drohne kennzeichnen. In Deutschland ist eine ähnliche Regelung geplant. Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) sagte im Dezember 2015: "Drohnen, die schwerer als 0,5 kg sind, sollen zukünftig registriert werden, um den Eigentümer identifizieren zu können." Auch hier sollen Kennzeichen und Adresse des Besitzers in einer Datenbank gespeichert werden.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 5€ inkl. FSK-18-Versand
  2. 5€ inkl. FSK-18-Versand
  3. (u. a. 3 Blu-rays für 15€, 2 Neuheiten für 15€)

Tuxianer 08. Mär 2016

bedeutet das, dass man das Gas vor allem gegen die Flugrichtung auspressen wird...

tezmanian 08. Mär 2016

Und sobald das Flughafengelände vorbei ist, sind Vögel wieder im Weg. Wir erinnern uns...

Katsuragi 08. Mär 2016

und aus gutem Grund: in dem hier beschriebenen Luftraum G (und auch darüber) tummeln...

jizzlemynizzle 08. Mär 2016

Das Problem dabei ist der Vortex Ring State, da fällt dann beim Abbremsen die Drohne...

jizzlemynizzle 08. Mär 2016

Wow nice! Als ich noch total fixiert auf Quadkopter Höhenrekorde war, habe ich es einmal...


Folgen Sie uns
       


Royole Flexpai - Hands on (CES 2019)

Das Flexpai von Royole ist das erste kommerziell erhältliche Smartphone mit faltbarem Display. Ein erster Kurztest des Gerätes zeigt, dass es noch einige Probleme mit der Software hat.

Royole Flexpai - Hands on (CES 2019) Video aufrufen
Alienware m15 vs Asus ROG Zephyrus M: Gut gekühlt ist halb gewonnen
Alienware m15 vs Asus ROG Zephyrus M
Gut gekühlt ist halb gewonnen

Wer auf LAN-Partys geht, möchte nicht immer einen Tower schleppen. Ein Gaming-Notebook wie das Alienware m15 und das Asus ROG Zephyrus M tut es auch, oder? Golem.de hat beide ähnlich ausgestatteten Notebooks gegeneinander antreten lassen und festgestellt: Die Kühlung macht den Unterschied.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. Alienware m17 Dell packt RTX-Grafikeinheit in sein 17-Zoll-Gaming-Notebook
  2. Interview Alienware "Keiner baut dir einen besseren Gaming-PC als du selbst!"
  3. Dell Alienware M15 wird schlanker und läuft 17 Stunden

Mac Mini mit eGPU im Test: Externe Grafik macht den Mini zum Pro
Mac Mini mit eGPU im Test
Externe Grafik macht den Mini zum Pro

Der Mac Mini mit Hexacore-CPU eignet sich zwar gut für Xcode. Wer eine GPU-Beschleunigung braucht, muss aber zum iMac (Pro) greifen - oder eine externe Grafikkarte anschließen. Per eGPU ausgerüstet wird der Mac Mini viel schneller und auch preislich kann sich das lohnen.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Apple Mac Mini (Late 2018) im Test Tolles teures Teil - aber für wen?
  2. Apple Mac Mini wird grau und schnell
  3. Neue Produkte Apple will Mac Mini und Macbook Air neu auflegen

Radeon VII im Test: Die Grafikkarte für Videospeicher-Liebhaber
Radeon VII im Test
Die Grafikkarte für Videospeicher-Liebhaber

Höherer Preis, ähnliche Performance und doppelt so viel Videospeicher wie die Geforce RTX 2080: AMDs Radeon VII ist eine primär technisch spannende Grafikkarte. Bei Energie-Effizienz und Lautheit bleibt sie chancenlos, die 16 GByte Videospeicher sind eher ein Nischen-Bonus.
Ein Test von Marc Sauter und Sebastian Grüner

  1. Grafikkarte UEFI-Firmware lässt Radeon VII schneller booten
  2. AMD Radeon VII tritt mit PCIe Gen3 und geringer DP-Rate an
  3. Radeon Instinct MI60 AMD hat erste Grafikkarte mit 7 nm und PCIe 4.0

    •  /