Phantastische Tierwesen: "Dass es fünf Filme sein sollten, war überraschend"

Fünf Filme seien offiziell nie geplant gewesen, sagt Regisseur David Yates. Jetzt werden es anscheinend nicht mal vier.

Artikel veröffentlicht am , Peter Osteried
Der Niffler findet es bestimmt nicht gut, dass es keine weiteren Filme mit ihm geben wird.
Der Niffler findet es bestimmt nicht gut, dass es keine weiteren Filme mit ihm geben wird. (Bild: Warner Bros.)

David Yates, der mehrere Harry-Potter-Filme und die drei Teile der Phantastischen Tierwesen inszeniert hat, hat erklärt, dass die Reihe um Newt Scamander vorerst beendet sei. Für Warner Bros. Discovery hat das Franchise keine Priorität mehr, was wohl auch daran liegt, dass die Einspielergebnisse nachließen.

Lagen sie beim ersten Film noch bei mehr als 800 Millionen US-Dollar, waren es beim zweiten rund 600 Millionen und beim dritten nur noch über 400 Millionen. Der dritte Teil kam aber auch auf dem Höhepunkt der Pandemie in die Kinos.

Yates sagte, dass nie fünf Filme geplant gewesen seien. Joanne K. Rowling habe das ganz spontan auf einer Pressekonferenz erwähnt, "bei der wir Clips des ersten Teils zeigten. Bis zu dem Zeitpunkt hatte niemand bei Warner darüber gesprochen, dass es fünf Filme werden sollten." Nun werden es also offenbar nicht einmal mehr vier.

Die Reihe hatte es bei Fans nicht leicht. Der erste Teil befasst sich noch hauptsächlich mit den Phantastischen Tierwesen, mit dem zweiten und dritten wurde die Geschichte aber deutlich größer aufgezogen – plötzlich ging es um einen Krieg in der Welt der Zauberer.

Problematisch für den dritten Teil waren wohl auch die Besetzungsquerelen. Warner Bros. entließ Johnny Depp aus seinem Vertrag als Grindelwald, als sein Rosenkrieg mit Amber Heard heiß wurde. Ersetzt wurde er durch Mads Mikkelsen.

Die Entscheidung wurde nicht von allen Fans gutgeheißen, zumal Depp im nachfolgenden Rechtsstreit mit seiner Exfrau die Oberhand behielt. So wirkte es, als sei Warner eingeknickt und habe aus Angst vor einem Shitstorm einen Schauspieler entlassen, aber fürstlich bezahlt.

Wenig hilfreich waren sicher auch J.K. Rowlings Einlassungen im Hinblick auf die Trans-Community.

Letztlich konnten die drei Filme den Erfolg der Harry-Potter-Filme nicht wiederholen, schlecht sind sie aber nicht. Die Geschichte wird nun nicht beendet – zumindest auf absehbare Zeit. Und je mehr Zeit verstreicht, desto unwahrscheinlicher wird eine Rückkehr zu den Phantastischen Tierwesen.

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