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Verfügbarkeit und Fazit

Das Phab 2 Pro kostet in Lenovos Onlineshop 500 Euro, im Onlinehandel ist das Smartphone für den gleichen Preis erhältlich. Das Smartphone ist in Dunkelgrau und in Gold bestellbar.

Fazit

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Das Phab 2 Pro hat einen wunderlichen Namen, ist aber von der Hardware her ein gutes Smartphone der oberen Mittelklasse. Mit dem eingebauten Tango-System hat sich Lenovo zudem als erster Hersteller getraut, Googles AR-System in ein Consumer-Gerät einzubauen - das ist angesichts der tendenziell eher kleinen Zielgruppe mutig.

  • Ein mit dem Phab 2 Pro aufgenommenes Foto. Gut ist eine deutliche Vignettierung zu erkennen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Phab 2 Pro von Lenovo (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Phab 2 Pro hat insgesamt drei Kameras für die Erfassung der Umgebung für das Tango-System. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Display ist 6,4 Zoll groß - damit ist das Phab 2 Pro für die Hosentasche schon zu groß. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Geladen wird das Smartphone über einen Micro-USB-Anschluss. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Frontkamera hat 8 Megapixel. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Hauptkamera hat 16 Megapixel. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Im Bild ganz links die Hauptkamera, rechts daneben der Tiefensensor und das LED-List. Die große Kamera dient dem Motion-Tracking, daneben der Fingerabdrucksensor. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Gehäuse ist aus Metall und sehr gut verarbeitet. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Phab 2 Pro von Lenovo (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Das Phab 2 Pro von Lenovo (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Wir bezweifeln nämlich, dass sich Tango - und damit auch das Phab 2 Pro - durchsetzen wird: Die AR-Funktionen sind zwar zunächst interessant und beeindruckend, langfristig sehen wir aber keinen Sinn darin. Der Wow-Effekt ebbte bei uns schnell wieder ab, was nicht nur an der App-Auswahl liegt.

In der alltäglichen Nutzung können wir es uns nicht vorstellen, Tango oft zu verwenden. Das Ausmessen einer Entfernung zwischen zwei Wänden, das Gießen einer virtuellen Blume oder das Scannen eines Raumes sind zwar nett - wir glauben aber nicht, dass das Funktionen sind, die jemand täglich benötigt.

Zwar gibt es ein paar Spiele, die das Tango-System gut einbinden, auch die Scan-App von Voxxlr gefällt uns gut - wegen solcher Spielereien würden wir uns ein Smartphone aber nicht kaufen. Dazu kommt der Formfaktor des Smartphones: Wir finden, dass 6,4 Zoll Displaydiagonale zu viel ist.

Wir mögen große Smartphones, aber das Phab 2 Pro ist selbst in der großen Hosentasche einer Herrenjeans nicht mehr bequem zu transportieren. Für ein Gerät, das wir täglich nutzen wollen, ist uns das zu unpraktisch.

Der Preis von 500 Euro ist für das Phab 2 Pro angemessen - daran ändert auch unsere schwindende Begeisterung für Tango nichts. Das Smartphone kommt mit einem zwar zu großen, aber guten Display, einer guten Hauptkamera, einem ausreichend leistungsfähigen Prozessor und ist hochwertig verarbeitet. Einzig die für Deutschland dürftige LTE-Ausstattung stört uns.

Insgesamt betrachtet halten wir das Phab 2 Pro für ein Nischengerät, das höchstens Nutzer interessieren wird, die Project Tango nutzen wollen. Für durchschnittliche Nutzer dürften die Tango-Funktionen nur Nebensache sein - für solche User gibt es besser ausgestattete, und vor allem kleinere Smartphones für weniger Geld.

 Gute 16-Megapixel-Kamera
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flasherle 06. Feb 2017

videos codieren, musik wandeln, spielen, als arbeitsrechner in der docking station mit...

fafi 02. Feb 2017

da muss ich Kleba echt recht geben... der einzige Vorteil: Männer können in zukunft...

fafi 02. Feb 2017

@countzero, @teebecher ICH - ich will ein smartphone mit Micro-USB. Ich habe derzeit ein...

maerchen 02. Feb 2017

Tango im Schwarm könnte irgendwann mal zu einer Echtzeit-3D-Scans von ganzen Orten...


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