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PGLite:
PostgreSQL zieht in den Browser

PGLite eröffnet neue Möglichkeiten mit der Open-Source-Datenbank PostgreSQL und ist ideal für datenschutzfreundliche KI-Anwendungen. Wir erklären es anhand eines Praxisbeispiels.
/ Antony Ghiroz
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PGlite bringt PostgreSQL dorthin, wo relationale Datenbanken bislang kaum verfügbar waren: direkt in den Browser. (Bild: geralt/Pixabay)
PGlite bringt PostgreSQL dorthin, wo relationale Datenbanken bislang kaum verfügbar waren: direkt in den Browser. Bild: geralt/Pixabay

PostgreSQL gehört seit Jahrzehnten zu den leistungsfähigsten Open-Source-Datenbanken. Eine Voraussetzung hatte sie jedoch immer: einen laufenden Server. Selbst lokale Anwendungen oder Progressive Web Apps mussten für relationale Datenhaltung entweder ein Backend einsetzen oder auf Alternativen wie SQLite und IndexedDB ausweichen.

Mit PGlite fällt diese Einschränkung weg. Die vollständige PostgreSQL-Engine läuft als Webassembly-Modul direkt im Browser – inklusive Erweiterungen wie pgvector. Die Kombination aus PGlite und pgvector eignet sich insbesondere für Anwendungen, die auch ohne Netzwerkverbindung funktionieren müssen oder vertrauliche Daten ausschließlich lokal verarbeiten sollen. Durch PGlite entstehen völlig neue Möglichkeiten für Local-First-Anwendungen, Offline-KI und semantische Suche, ohne dass Daten das Endgerät verlassen müssen. Wir erklären seine technischen Grundlagen und entwickeln Schritt für Schritt eine lokale Wissensbasis mit semantischer Suche, die vollständig im Browser ausgeführt wird.

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