PFO: Pininfarina plant Elektrosupersportwagen mit 400 km/h

Eine geschwungene, skulpturale Kohlefaserkarosserie: So soll der zweisitzige PFO von Pininfarina(öffnet im neuen Fenster) aussehen. Der Elektrosupersportwagen soll die Züge italienischer Fahrzeuge der Oberklasse tragen, ein Verbrennungsmotor kommt jedoch nicht unter die Haube. Stattdessen soll das Fahrzeug mit Elektromotoren angetrieben werden, die eine Endgeschwindigkeit von rund 400 km/h erreichen sollen.
Bisher präsentierte Pininfarina aber nur Konzeptzeichnungen des Fahrzeugs und keinen Prototyp. In einem Interview mit The Verge(öffnet im neuen Fenster) sagte der Chef von Automobili Pininfarina, Michael Perschke, der PFO solle mit einer einzigen Ladung eine Reichweite von 480 km erzielen. Etwas utopisch hören sich die Werte an, denen zufolge es nur 10 bis 15 Minuten dauern soll, bis der Akku auf 80 Prozent aufgeladen ist. Die Akkutechnik nannte das Unternehmen nicht. Auf 100 km/h soll das Fahrzeug aus dem Stand in weniger als 2 Sekunden beschleunigen.





Immer mehr Sportwagenhersteller versuchen, auch im Elektroautobereich Fuß zu fassen. Im Januar 2018 enthüllte Ferrari Pläne , einen elektrischen Supersportwagen zu bauen. Dazu kommen Porsches fast fertiger Taycan und der BMW i8 Roadster . McLaren will sogar 2,1 Milliarden US-Dollar für die Elektrifizierung ausgeben. Tesla will mit dem Roadster 2 ein Fahrzeug auf den Markt bringen, das wie der PFO in rund 2 Sekunden auf Tempo 100 beschleunigt.

Der PFO soll nach Angaben von Pininfarina auf dem Genfer Automobilsalon 2019 als Konzeptfahrzeug vorgestellt und in der zweiten Hälfte des Jahres 2020 ausgeliefert werden. Pininfarina gehört seit Ende 2015 zum indischen Automobilhersteller Mahindra. Dieser tritt mit einem eigenen Team auch in der Elektrorennsportserie Formel E an.